Institut für Nachhaltigkeitsmanagement
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Lebensqualität in der EU steigt auf Kosten von Umwelt und Klima

EU Monitoring der UN-Nachhaltigkeitsziele zeigt: wirtschaftlicher Aufschwung in der EU brachte Verbesserungen bei Beschäftigung, Armut, Wohnqualität und Gesundheit, führte aber auch zu steigendem Material-, Energie- und Flächenverbrauch. Die EU könnte daher ihre Klima- und Energieziele für 2020 verfehlen, so der neueste Monitoring Bericht des europäischen Statistikamts Eurostat, der unter der Leitung des WU-Institut für Nachhaltigkeitsmanagement erstellt wurde. Der Bericht analysiert inwieweit die EU in den letzten 5 bis 15 Jahren Fortschritte hin zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen – wie z.B. die Verringerung von Armut und Ungleichheiten, die Förderung von Gesundheit und Bildung, oder die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und Ökosystemen – erzielt hat.

Bereits seit 2007 analysiert das Institut für Nachhaltigkeitsmanagement der WU im Auftrag von Eurostat die Nachhaltige Entwicklung der EU und untersucht den Fortschritt in Bezug auf ihre wirtschafts-, sozial- und umweltpolitischen Ziele. Der Monitoring-Bericht 2019 widmet sich den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen auf Basis offizieller europäischer Statistiken. Markus Hametner, Mariia Kostetckaia und Ingrid Setz vom WU Institut für Nachhaltigkeitsmanagement haben die Erstellung des Berichts koordiniert und waren im Speziellen für die Analysen im Bereich Wirtschaftswachstum und Beschäftigung (SDG 8), Ungleichheiten (SDG 10), nachhaltige Stadtentwicklung (SDG 11), nachhaltige Produktions- und Konsummuster (SDG 12), und Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16) zuständig.

Der Bericht steht auf der Eurostat Website zum Download zur Verfügung: https://ec.europa.eu/eurostat/product?code=KS-02-19-165



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