Institut für Nachhaltigkeitsmanagement

Andre Martinuzzi beim „Die Presse“ Europakongress

29. August 2021

Am 22. Juli veranstaltete „Die Presse“ in Kooperation mit der Erste Group einen virtuellen Europakongress mit live Diskussionsrunden. André Martinuzzi (Leiter Institut für Nachhaltigkeitsmanagement der WU Wien) war am Nachmittag beim Thema „Zukunftsfragen“ dabei. Zum Thema „Nachhaltigkeit: Wo liegen die großen Hebel?“ diskutierte er mit Katharina Rogenhofer (Leiterin und Sprecherin Klimavolksbegeh-ren), moderiert von „Die Presse"-Redakteurin Christine Imlinger.

Im Zentrum des Kongresses stand die Zukunft Europas. Im Gespräch mit André Martinuzzi und Katharina Rogenhofer wurde eines schnell klar: Die Menschen spüren die Folgen der Klimakrise, dazu Martinuzzi: „Diese Erde hat in 4 Millionen Jahren fünf große Auslöschungen der Arten erlebt, die sechste ist jetzt. Die fünf davor waren Kometen, die jetzige ist verursacht durch die Menschheit.“ und weiter „Wie können wir unser Verhalten so steuern, dass wir uns nicht die eigene Lebensgrundlage abgraben?“ Große Hebel liegen hier bei Unternehmen – in einer nachhaltigen Ausrichtung des Kerngeschäfts, sinnvollerweise unterstützt durch politische Rahmenbedingungen. Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren, Ressourcenverbrauch und Energieverbrauch zu reduzieren. Dazu Martinuzzi: „Wir müssen Foren finden, wo wir die Spielregeln diskutieren. Und dann müssen wir die Unternehmen dazu bringen, nach diesen Spielregeln zu handeln.“

Es ging aber auch um politische Verantwortung und politische Teilhabe: Die Menschen müssen wieder eingeladen werden, teil zu haben. Dazu Rogenhofer: „Es ist wichtig Verantwortung an die Politik zurück zu spielen.“ Die Rolle der Politik ist hier, Programme und Gesetze, die Spielregeln also, zu erstellen, die klimafreundliches Verhalten fördern.

Abgeschlossen wurde das Gespräch mit TeilnehmerInnenfragen.

Die Aufzeichnung des Gesprächs finden Sie hier. Derzeit ist das Video leider nur auf Deutsch verfügbar.

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