Hintere Außenansicht des D2 Gebäudes

Neues Paper veröffentlicht: Not Just Words: Political Rhetorics and the Shrinking Space for Climate Activism

31. August 2026

Wie konnte die Klimabewegung, die nach 2018 so stark und dynamisch war, selbst in umweltbewussten demokratischen Umgebungen auf einen so scharfen Widerstand

stoßen? Um diese Frage zu beantworten, analysiert dieser Artikel politische Strategien und den Mediendiskurs zum Klimaktivismus in Österreich. Aufbauend auf theoretischen Konzepten sich verändernder zivilgesellschaftlicher Räume und der sogenannten „Zivilgesellschafts-Kaperung“ wird gezeigt, wie Delegitimierung die Grundlage für verschiedene Formen von Repression schafft. Letztlich ziehen sich Aktivist:innen und die Zivilgesellschaft zurück, während die öffentliche Unterstützung abnimmt. Methodisch wird ein Mixed-Methods-Ansatz verfolgt, der Interviews mit Vertreter:innen der Zivilgesellschaft mit einer quantitativen Analyse von Zeitungsartikeln kombiniert. Der Beitrag ist zweifach: Erstens wird das Modell der Zivilgesellschafts-Kaperung empirisch validiert und erweitert; zweitens wird die Literatur zu sozialen Bewegungen durch die Analyse der Bedingungen und Auswirkungen von Repression bereichert.

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