Aktuelles

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a.o.Univ.Prof.Dr. Ruth Simsa

Artikel im Standard "Die Macht des Einzelnen"

Sa./So., 14./15. April 2012



   
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Vortrag

David Tuckett
Minding the Markets

   
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Infoabend Volkswirtschaft und Sozioökonomie


Am Mittwoch, 21. März 2012 von 18:00 bis 19:30 Uhr beraten Studierende Interessierte zum Bachelor-Studienzweig Volkswirtschaft und Sozioökonomie. Im Seminarraum 2.19 werden für anderthalb Stunden alle Fragen rund ums Studium, seinen Chancen und Herausforderungen beantwortet. Die Veranstaltung findet gemeinsam mit dem VW-Zentrum, der Vernetzungs-Initiative für VW-Studierende, statt.

Aus erster Hand geben Studierende des Studienzweigs ihre eigenen Erfahrungen weiter und können diese und weitere Fragen beantworten: Wie steht es mit der Vereinbarkeit von Studium und Beruf, welche Chancen ergeben sich später, wie ist der Übergang nach der Eingangsphase, welche Tipps gibt es bei der LV-Anmeldung und wie ist das so mit Gruppenarbeiten?

   
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Auslobung der „Johann Böhm Stipendien“

   
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ACHTUNG GEKO-ANMELDUNG NEU:

Falls für den Planpunkt „Gesellschaftlicher Kontext wirtschaftlichen Handelns“ nach Ablauf der Anmeldefrist alle Parallel-Lehrveranstaltungen ausgebucht sind, wird es die Möglichkeit geben, sich in eine "Warteliste" für den Planpunkt einzutragen, die vom Vizerektorat für Lehre verwaltet wird. Die Warteliste würde in diesem Fall von Dienstag, 21. Februar 2012 (14 Uhr) bis einschließlich Freitag, 24. Februar 2012 (11:59) geöffnet und unter https://learn.wu.ac.at/warteliste_12s/geko_index erreichbar sein. Die in der Warteliste eingetragenen Studierenden werden danach bis Dienstag, 28. Februar 2012 auf zusätzlich verfügbare LV-Plätze zugeteilt. Eine LV-Platz-Garantie für dieses Semester kann aber dennoch nicht gegeben werden.

Sollten Sie sich in die Warteliste eintragen, obwohl Sie für den Planpunkt in diesem Semester bereits eine gültige LV-Anmeldung über LPIS haben, werden Sie von der Warteliste wieder gestrichen. Falls Sie eine gültige LV-Anmeldung haben, aber an der angemeldeten Lehrveranstaltung nicht teilnehmen können, melden Sie sich bitte während des Anmeldezeitraums über LPIS wieder ab, damit Ihr LV-Platz anderen Studierenden zur Verfügung steht. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zusätzlich angebotene LV-Plätze nach Ablauf der Anmeldefrist nicht per E-Mail, Telefon oder in der ersten LV-Stunde vergeben werden, sondern ausschließlich über die genannte Warteliste.

   
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Sustainability Challenge

80 Studierende, 20 Projekte, 4 Universitäten, 1 Ziel


Infoblatt
Flyer



   
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a.o.Univ.Prof.Dr. Ruth Simsa


Interview zum Thema NPO und Social Profit in okto


Ruth Simsa, Mitglied der Jury für den A1 Open Society Award über ihre Motivation, mitzumachen: "Gegenwärtig wird in Österreich das soziale Klima kälter. ..."

   
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Infoabend Sozioökonomie


Kurz nach Semesterbeginn findet für Bachelor-Studierende ein
Informationsabend zur Studienrichtung Sozioökonomie statt. Am
Donnerstag, 27. Oktober 2010 zwischen 17:30 und 19:00 Uhr bieten Studierende
in Zusammenarbeit mit dem Soziologie-Institut dieses Treffen im Selbststudienraum des Instituts für Soziologie und empirische Sozialforschung (1. Stock, Kern D) an.

Ziel ist es, dass sich interessierte Studierende zum Lehrplan und den
Anforderungen des Studienzweigs von KollegInnen beraten lassen können.
Für alle jene, die in ihrem Studium mehr über die Geschichte des
Kapitalismus und soziale Phänomene erfahren möchten. Für alle jene, die
auch hoffen, dass die Wirtschaftsuniversität noch etwas anders zu bieten
hat als Buchhaltung, Steuerrecht und Nutzenoptimierung.

   
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Workshop an der WU 31.3.2011 - 2.4.2011

Soziale Gerechtigkeit in der Marktgesellschaft? Zu deren Genese, Bestimmung und sozialpolitischen Durchsetzung

Das westeuropäische Sozialstaatsmodell gerät zunehmend unter Legitimationsdruck, die Gruppe der 'working poor' ist überall im Anwachsen begriffen, die sozioökonomische Kluft zwischen Teilgruppen innerhalb der Gesellschaften nimmt überall zu, die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Partizipationschancen werden als ungleiche immer offensichtlicher und Diskussionen um Grundsicherung erfahren neue Aktualität. Die diese Phänomene überspannende Frage nach "sozialer Gerechtigkeit" gehört zu den umstrittenen “Themen der Zeit”. Entsprechend ist die Variabilität im Verständnis der sozialen Gerechtigkeit groß, auch im Wandel der Jahre. Dieser Pluralität im Faktischen steht der Diskurs um deren Geltungsanspruch gegenüber.

Kontakt:

Gerda Bohmann, Wirtschaftsuniversität Wien (Gerda.Bohmann@wu.ac.at)

Heinz-Jürgen Niedenzu, Universität Innsbruck
(Heinz-Juergen.Niedenzu@uibk.ac.at)

Nähere Information und das vorläufige Programm finden Sie hier

  logowu_innsbruck

Im Rahmen eines interdisziplinären Workshops soll, ausgehend von zwei reze

nten Büchern von Günter Dux zu Fragen des gesellschaftstheoretischen, erkenntniskritischen und historischen Kontextes der Genese des modernen Gerechtigkeitsbegriffs, zu dessen gegenwärtigen Verständnissen und Bestimmungen sowie deren sozialpolitischen Umsetzung diskutiert werden.

Als Vortragende konnten u.a. Peter Koller, Stephan Lessenich, Roswitha Pioch, Reinhard Pirker, Volker H. Schmidt und Georg Vobruba gewonnen werden. Auch Günter Dux seine Teilnahme verbindlich zugesagt, so dass eine direkte Diskussion mit dem Autor möglich sein wird.

An der Thematik Interessierte können, allerdings in zahlenmäßig beschränktem Ausmaß und ohne eigenen Vortrag, am Workshop teilnehmen. Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, sich spätestens bis zum 15. März 2011 per Email an die Organisatoren zu wenden. Ein kleiner Tagungsbeitrag muss eingehoben werden.

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Vom 31.03 bis 02.04 hat am Department für Sozioökonomie der Workshop "Soziale Gerechtigkeit in der Marktgesellschaft? Zu deren Genese, Bestimmung und sozialpolitischen Durchsetzung" stattgefunden (sh. w.u. auf dieser Seite). Dies ist die Radiosendung dazu - am 13.04.: http://oe1.orf.at/programm/272028

   
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Neuerscheinung:

Grisold, Andrea / Miklautz, Elfie / Resch, Andreas (Hg.)

Kreativ in Wien

Vierzehn Fallstudien im Spannungsfeld von Ökonomie und Kunst


2011. Buch. ca. 287 S. Kartoniert / Broschiert
Lit Verlag ISBN 978-3-643-50292-6 



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Buchankündigung:






Gertraude Mikl-Horke (Hg.)
Sozioökonomie
Die Rückkehr der Wirtschaft in die Gesellschaft


403 Seiten · 29,80 EUR
Metropolis Verlag
ISBN 978-3-89518-857-2 (April 2011)

 

Inhalt
Die Sozioökonomie gewinnt gegenwärtig zunehmend an Aufmerksamkeit und erfährt auch eine wachsende Anerkennung als Forschungsbereich und als akademisches Studienfach. Dennoch ist die Bedeutung von Sozioökonomie noch relativ unbestimmt. Das Buch soll einen Beitrag zur Klärung des Begriffs leisten, gleichzeitig aber darlegen, dass es dabei nicht nur um konventionelle ökonomische Problemstellungen und eine multidisziplinäre Vorgangsweise gehen kann. Vielmehr kommt der Soziologie, ihren Theorien, Erkenntniszielen und Methoden eine besonders wichtige Rolle für die Grundlegung der Sozioökonomie zu. Es wird daher etwa nach dem Verhältnis von Sozioökonomie, Wirtschaftstheorie und Wirtschaftssoziologie, ihren Grenzen und ihren Kooperationsmöglichkeiten gefragt, aber auch die verschiedenen Querverbindungen zwischen Soziologie und heterodoxen Ökonomien werden hervorgehoben. Die Beiträge in diesem Band behandeln die in soziologischen Theorien enthaltenen Wirtschafts- und Ökonomiekonzeptionen und zeigen die Relevanz sozialwissenschaftlicher Problemstellungen und Forschungsmethoden für die Sozioökonomie auf. Darüber hinaus werden einige empirische Untersuchungen zu wichtigen sozioökonomischen Forschungsfeldern präsentiert. Den Abschluss bildet die aktuell brisante Frage der ethischen Dimension in der neoliberal orientierten Unternehmenswirtschaft.

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Dr. Otto Penz zum Thema "Schönheit"
(Ladedauer für das Video ca. 30 Sek.)
Quelle: Okto TV

   
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Anrechnungen

Im Bereich der Vorausanerkennung von Prüfungen, die Studierende im Rahmen eines Auslandsaufenthalts absolvieren und bereits im Vorfeld einen Bescheid über die Gleichwertigkeit und spätere Anerkennbarkeit möchten, gibt es ab April 2011 eine Änderung: Die Vorausanerkennung von geplanten Prüfungen während eines Auslandssemesters wird für Bachelorstudierende nur noch in einem elektronischen Verfahren abgewickelt werden. Das heißt, die Studierenden schicken den Antrag online an den Bereich Studienrecht, dort wird die Anrechenbarkeit überprüft. Anrechnungsbeauftragte an Instituten sind angehalten, Studierenden KEINE e-mail Bestätigungen mehr zu erteilen, da diese aus technischen Gründen nicht in den online-Antrag übernommen werden können. Bitte wenden Sie sich daher in Anrechnungsangelegenheiten ausnahmslos an den Bereich Studienrecht!

   
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Infoabend Sozioökonomie

Kurz nach Semesterbeginn findet für Bachelor-Studierende ein Informationsabend zur Studienrichtung Sozioökonomie statt. Am Donnerstag, 10. März 2011 zwischen 18:00 und 19:30 Uhr bieten Sylvia Mandl und Peter Schauer in Zusammenarbeit mit dem Soziologie-Institut dieses Treffen im Raum 5.44 (B) an.

Mit den Schlagworten "informieren, vernetzen, fragen" wird diese Veranstaltung beworben. Ziel ist es, dass sich interessierte Studierende zum Lehrplan, den Anforderungen des Studienzweigs, den späteren Berufschancen, einem Auslandssemester... beraten lassen können.

Es ist für alle jene gedacht, die in ihrem Studium mehr über die Geschichte des Kapitalismus und soziale Phänomene erfahren möchten. Für alle jene, die auch hoffen, dass die Wirtschaftsuniversität noch etwas anders zu bieten hat als Buchhaltung, Steuerrecht und Nutzenoptimierung.


   
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Neuerscheinung:
Mho-Historisch



Historische Soziologie – Sozioökonomie – Wirtschaftssoziologie
Von Gertraude Mikl-Horke
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011.
264 Seiten. Broschur. EUR 39,95
ISBN 978-3-531-17367-2

 

Die soziologische Erforschung der Wirtschaft muss sich an Sozial- und Gesellschaftstheorien orientieren, aber sie erfordert auch die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Strömungen in der Ökonomie. Überdies bedarf sie einer historischen Perspektive sowohl mit Bezug auf die Entwicklung der Wirtschaftsgesellschaften als auch in ihrem Selbstverständnis. Der Band enthält Beiträge zur Programmatik und Ideen- geschichte sowie zu verschiedenen Arbeitsfeldern der Wirtschaftssoziologie wie Geld, Arbeit, Management, Finanzmarkt etc.


Inhalt
Programmatik der Wirtschaftssoziologie (Historische Soziologie der Wirtschaft; Das Ökonomieverständnis in der Wirtschaftssoziologie; Sozioökonomie und Soziologie) - Ideengeschichte und Klassiker der Wirtschaftssoziologie (Max Weber und Rudolf Goldscheid; Austrian Economics und Wirtschaftssoziologie; Zur Geschichte der Wirtschaftssoziologie in Österreich) - Arbeitsfelder der Wirtschaftssoziologie (Geld – soziologische  Interpretationen; Die Diffusion von Unternehmens- und Management- konzepten als Aspekt der Globalisierung; Unternehmen und Arbeitsbeziehungen in Japan: Wandel und Kontinuität; Entfremdung in der finanzkapitalistischen Wissens- gesellschaft; Finanzmarkt und Finanzkrise – soziologische Perspektiven)

Zielgruppe
Studierende und Dozenten der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Autorin
Dr. Gertraude Mikl-Horke ist Universitätsprofessorin für Allgemeine Soziologie und Wirtschaftssoziologie an der Wirtschaftsuniversität Wien.


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Neuerscheinung:
buch fuellsack




Gleichzeitige Ungleichzeitigkeiten
Eine Einführung in die Komplexitätsforschung
Von Manfred Füllsack
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011.
335 Seiten. Mit 78 Abb. u. 7 Tab. Broschur. EUR 34,95
ISBN 978-3-531-17952-0


 

Inhalt
Was meint „gleichzeitig ungleichzeitig“? - Entwicklungen - Komplexität - Automaten - Ordnung - Simulationen - Vorhersagbarkeit - Spiele - Der Beobachter - Lernen -
Netzwerke

Autor
Manfred Füllsack ist Sozialwissenschaftler und lehrt an der Universität Wien mit den Schwerpunkten Arbeit, Wissen, komplexe Systeme und Netzwerke.

Zielgruppe
Dozierende und Studierende der Soziologie, Philosophie, Kulturwissenschaften an Systemtheorie, Komplexitätsforschung und Kybernetik Interessierte

Das Buch vermittelt Einsichten, die in den letzten Jahren in Disziplinen wie der Kybernetik, der System-, Spiel- und Netzwerktheorie sowie im schnell wachsenden Forschungsbereich der Simulation komplexer Systeme gewonnen wurden und unter Titeln wie Komplexitätsforschung oder Theorie komplexer Systeme diskutiert werden. Die
Themenpalette reicht von einfacheren Entwicklungen, wie sie Räuber-Beute-Systemen zugrunde liegen, über Grundlagen der Chaos-Theorie, der Theorie Zellularer Automaten,
der Spiel- und Netzwerktheorie bis hin zu Methoden artifiziellen Lernens, der Theorie künstlicher neuronaler Netze und der Konzeption von Selbstreferentialität und Autopoiesis komplexer Systeme. Zugleich versucht das Buch jene anglo-amerikanische Forschungstradition, wie sie etwa mit dem Santa Fe Institut, den Aktivitäten von Bob Axelrod in Michigan, den Bemühungen von Joshua Epstein an der Brookings Institution oder den Untersuchungen von Steven Strogatz und Duncan Watts assoziiert wird, mit der deutschen systemtheoretischen Diskussion im Anschluss an Niklas Luhmann zusammen zu führen.

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Projekt in Presse und Fernsehen
WorkCareSynergies
 

Das EU-Projekt „Work-Life-Balance“, an dem die Wirtschafts-Universität Wien beteiligt ist, hat die Studienergebnisse in einem Film zusammengefasst. Wie sind Familie, Freizeit und Beruf in Einklang zu bringen? Der Film zeigt Visionen von Kindern.

Die Sendung wird am 31.1. ab 21 Uhr in BR-Alpha ausgestrahlt.

http://magazine.orf.at/alpha/alphaacademy


Im Rahmen des EU Projekts WORKCARE SYNERGIES (http://workcaresynergies.eu/)

veranstaltet das WU Projektteam (Leitung: Barbara Haas) am Dienstag, 28. Juni von 13.00 bis 18.00 einen Workshop zu „Erwerbsarbeit und Pflege“.

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Das Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung lädt zu folgendem Vortrag ein:

Forum Sozioökonomie

Vortrag von Herrn Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl:

„Geld regiert die Welt – die Außen- und die Innenwelt“

Freitag, den 14.01.2011 von 16:00-18:00 Uhr im Konferenzraum 706 D im UZA 4 (Kern D, 7. Stock)

Dass Geld die Welt regiert, weiß schon das Sprichwort – und dass (Geld-) Gier und Neid menschliches Handeln antreiben, ist spätestens seit der Finanzkrise (wieder) ein Thema. Es handelt sich um ein sozial wie psychisch hoch relevantes Medium, welches auf beiden Seiten gestaltet ist und nach beiden Seiten wirkt. Das Thema Geld ist daher ein Brennpunkt der Dialektik von Außen- und Innenwelt, deren Verständnis für eine systematische Reflektion sozioökonomischer Fragestellung von zentraler Bedeutung ist.

 

Rolf Haubl ist Professor an der Universität Frankfurt und Geschäftsführender Direktor des Sigmund-Freud-Instituts.

Portrait

  • Geboren 1951
  • Studium der Psychologie und der Germanistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft , Dr. phil. in Germanistik, Dr. rer. pol. habil. in Psychologie
  • Seit 2003 Professor für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Direktor des Sigmund-Freud-Instituts. Zuvor lange Jahre an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg: Profilierung des Studiengangs Sozioökonomie bis zu dessen Einstellung
  • Damalige Forschungsgebiete, die infolge der Berufung nach Frankfurt in den Hintergrund getreten sind: Sozial- und Kulturgeschichte der Konsumgesellschaft; materielle Kultur: Dinge als (symbolische) Interaktions- und Kommunikationsofferten; Psychodynamik von Geld und Besitz; Überschuldungsdynamik und Schuldnerberatung; Mikropolitik in Organisationen; Methodologie und Methodik bildhermeneutischer Verfahren
  • Nach einem Jahrzehnt Einzel-Lehranalyse: Spezialisierung auf Gruppenanalyse – Gruppenlehranalytiker (AG/DAGG) und gruppenanalytischer Supervisor und Organisationsberater (DGSv). Mitherausgeber der „Freien Assoziation“ und der „Zeitschrift für Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik“

Rolf Haubl publizierte u.a.:

Haubl, R. (2009): Neidisch sind immer nur die anderen: Über die Unfähigkeit, zufrieden zu sein (Reihe Beck). München: Beck.

Haubl, R. / Hausinger, B. (Hg.) (2009): Supervisionsforschung: Einblicke und Ausblicke. (Interdisziplinäre Beratungsforschung). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

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Bachelorarbeit:

Die „Presse“ berichtet am 28.12.10 und "Heute" am 30.12.10 aus einer Bachelorarbeit über die Internetnutzung österreichischer Politikerinnen und Politiker. Sie wurde im Rahmen des Kursprogramms „Gesellschaftlicher Kontext wirtschaftlichen Handelns“ geschrieben und von Dr. Michael Höfler betreut.

Olivia Rostocki, BSc (WU): "Analyse der Internetpräsenz österreichischer EU-Abgeordneter" Web 2.0 - Wer findet sich wo?

Die Presse

"Heute"

   
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Interviews:

ao.Univ.Prof.Dr. Elfie Miklautz

Märkische Allgemeine (23.12.2010)

Soziologie: Die Macht des Schenkens

Die Presse (19.12.2010)
Soziologin: Schenken ist ein Machtspiel


Der Tagesspiegel (16.12.2010)

"Die Gabe ist eine soziale Lüge"

   
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Die prämierten WU-Forscher/innen

Feierliche Prämienübergabe für exzellente Lehre und Forschung am 3. November 2010

 
Forschungsprojekte

Barbara Haas, Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung
Workcare Synergies – Dissemination of Synthesized Framework

A-Artikel

Nadia Steiber und Barbara Haas, Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung
Steiber, Nadia/Haas, Barbara: Begrenzte Wahl: Gelegenheitsstrukturen und Erwerbsmuster in Paarhaushalten im europäischen Vergleich, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 62 (2): 247–276, 2010

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simsaroteskreuz  

Bei der PRVA-Gala für den PR-Staatspreis am 25. November 2010 wurde das Projekt der Leitbild-Entwicklung des Österreichischen Roten Kreuz in der Kategorie interne Kommunikation zum Sieger erklärt und ist damit eines der drei besten Kommunikationsprojekte Österreichs. Die externe Begleitung hat Ruth Simsa, WU Wien, Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung , in den Jahren 08-09 durchgeführt.

www.roteskreuz.at

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geschenkt_miklautz  

Ein Tausch ist eigennützig, eine Gabe ist selbstlos? Geschenke sind Wegezölle auf der Suche nach der verlorenen Unschuld? Oder sind Gier und Gunst gar
nicht unverträglich; sondern ergeben, falls bezahlbar gemixt, eine Win-Win-Lösung – der globale Cocktail aus Gewinn und Gewissen, ausgeschüttet und gerührt?
GESCHENKT ist das Buch, das diese Fragen verhandelt.

Die Wiener Soziologie-Professorin Miklautz erhellt das Höhlensystem des Gebens und Nehmens, wo auf verschlungenen Pfaden die Sehnsucht nach jenseitigem Verdienst auf diesseitige Dealer-Verkommenheit prallt, während das (Über-) Leben auf Verhandlungsbasis den »Best Offer« -Seitengang ausspäht.

Auch deshalb eignet sich GESCHENKT als Präsent, gern mit Hintergedanken.

EIN BUCH ZUM UNEIGENNUTZ
FÜR DIE MÖGLICHKEIT DES UNMÖGLICHEN
DAS GUT AUSGEHT

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„Der manipulierte Körper“


Radiosendung zur Tagung „Kampf ums Gewicht“

Mittwoch, 6. Oktober von 19.05 bis 19.30 Uhr in Ö1

 

Die Sendung wird im Rahmen der Radioreihe „Dimensionen – die Welt der Wissenschaft“ ausgestrahlt. 

Stellungnahmen u.a. mit:
ao.Univ.Prof. Dr. Karl-Michael Brunner

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Neuer Geist des Kapitalismus? Perspektiven der Arbeits- und Geschlechterforschung

eine gemeinsame Veranstaltung der Sektionen

Feministische Theorie und Geschlechterforschung & Arbeitssoziologie

Datum: Dienstag 5.10., 15.00h-18.30h (anschließend Buffet)

Ort: FORBA, Aspernbrückengasse 2-4, 1020 Wien

 

Programm:

Ursula Holtgrewe (FORBA, Wien) und Gabriele Wagner (Institut für Sozialforschung, Frankfurt a. Main):

Ist der Neue Geist des Kapitalismus gendered? Von Netzwerken und Ausblendungen

Brigitte Aulenbacher (Universität Linz) und Birgit Riegraf (Universität Paderborn):

Der neue Geist des Kapitalismus und die alte Frage gesellschaftlicher Reproduktion.

Ökonomisierung, Neubewertung, Umverteilung von Arbeit

Moderation: Johanna Hofbauer (WU Wien) und Annika Schönauer (FORBA)

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Einladung zum Workshop des Instituts für Politikwissenschaft, Universität Wien


Vermarktlichung von Gefühlen


Freitag
, 8. Oktober 2010
Institut für die Wissenschaften vom Menschen
 (IWM)
1090 Wien, Spittelauer Lände 3

9:30 – 10:30 Keynote: Prof. Dr. Sighard Neckel, Universität Wien Kapitalismus der Gefühle? Das (missverständliche) Beispiel der Gier

11:00 – 13:00 Prof. Dr. Ulrich Bröckling, Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg Governing (by) Emotions. Zur Gouvernementalität der Gefühle Prof. Dr. Gertraude Krell, Freie Universität Berlin Management, Emotionen und Geschlecht Discussant: Prof. Dr. Birgit Sauer

 

15:00 – 17:00 Prof. Dr. Daniela Rastetter, Universität Hamburg "Innerlich bebe ich!" Emotionsarbeit im Dienstleistungsbereich Prof. Dr. Hildegard Maria Nickel, Humboldt-Universität Berlin Subjektivierung, Vermarktlichung und Geschlecht

Discussant: Dr. Otto Penz

Kassensaal der Österreichischen Nationalbank
1090 Wien, Otto-Wagner-Platz 3

19:00 – 21:00  Keynote: Prof. Dr. Arlie Hochschild, University of California Berkeley Emotional Capitalism: The Commodity Frontier, the Avatar and Emotional Life


Weitere Informationen unter

http://www.birgitsauer.org/Aktuelles.php

u.A.w.g.: katharina.hajek@univie.ac.at

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Infoabend Master 01.10.2010    
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Infoabend Sozioökonomie


Kurz nach Semesterbeginn findet für Bachelor-Studierende ein Informationsabend zur Studienrichtung Sozioökonomie statt. 


Donnerstag, 14. Oktober 2010
17:30 und 19:00 Uhr
Raum 5.48 (D)

bieten Sylvia Mandl und Peter Schauer in Zusammenarbeit mit dem Soziologie-Institut dieses Treffen an.

 

 Ziel ist es, dass sich interessierte Studierende zum Lehrplan und den Anforderungen des Studienzweigs von KollegInnen beraten lassen können.
Für alle jene, die in ihrem Studium mehr über die Geschichte des Kapitalismus und soziale Phänomene erfahren möchten. Für alle jene, die auch hoffen, dass die Wirtschaftsuniversität noch etwas anders zu bieten hat als Buchhaltung, Steuerrecht und Nutzenoptimierung.

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Konferenz
Brunner Konferenz Wien
 

Der Kampf ums Gewicht

Körper und Gewicht im Spannungsfeld von Wirtschaftsinteresse, Gesellschaftsnormen, Public Health und Lebensstil.

Esskultur und Essverhalten
im gesellschaftlichen Wandel


Prof.Dr. Karl-Michael Brunner
( 12:00-12:30 Uhr)

Wiener Rathaus
28. September 2010
9-19 Uhr


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Praktikum History Management (m/f)


History Management
adidas AG
World of Sports

 

Stellenausschreibung

Referenznummer: AI-747MH
Deutschland - Herzogenaurach

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Neuerscheinung:
Neoliberalismus Penz

Der spektakuläre Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems hat mit einem Schlag die enormen Selbstzerstörungskräfte der aktuellen Wirtschaftsordnung offenbar werden lassen. In den drei Dekaden davor hatte sich - ausgehend von minoritären Positionen - eine Expansion des Neoliberalismus zum ebenso unhinterfragten wie konkurrenzlosen Wirtschaftsdogma vollzogen. Im Übergang von einem produzierenden zu einem spekulativen Kapitalismus führte die neoliberale Transformation zu einer Neuordnung der Arbeitsmärkte und zu markanten sozialen Einschnitten. Im Kontext dieser weltweit wirksamen Prozesse richten die Beiträge des Bandes ihren Fokus vornehmlich auf die österreichische Entwicklung seit Mitte der 1970er Jahre und konstatieren im Zuge der ökonomischen Veränderungen eine langsame, aber kontinuierliche Korrosion des Sozialen.

Mit Beiträgen von:

Wolfgang Fellner, Andrea Grisold, Wolfgang Maderthaner, Otto Penz, Birgit Sauer, Engelbert Stockhammer, Edith Waltner, Klara Zwickl,

 

Einladung zur Buchpräsentation

Das  Institut für Heterodoxe und  Institutionelle Ökonomie  lädt  ein zur  Buchpräsentation Neoliberalismus und die Krise des  Sozialen. Das Beispiel Österreich, herausgegeben von  Andrea Grisold, Wolfgang Maderthaner und Otto  Penz 

Montag, 14. Juni 2010,  18:00  Uhr Wirtschaftsuniversität Wien, 
Seminarraum 5.47 
(5.  Stock, Kern C, Hauptgebäude der WU) 
Augasse 2-6  1090  Wien       

Einleitende Worte Dkfm. Ferdinand Lacina Vorstellung des Buches durch die HerausgeberInnen

  • a.o. Univ.-Prof. Dr. Andrea Grisold
  • Univ.Doz. Dr. Wolfgang Maderthaner
  • Dr. Otto Penz

Im Anschluss lädt das Institut für Heterodoxe und Institutionelle Ökonomie zu einem kleinen Buffet.

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Neuerscheinung:
Schönheit Penz1

Otto Penz ist Adjunct Associate Professor am Department of Sociology der Universität Calgary und Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien sowie an der Universität für angewandte Kunst Wien.

 

Frauen und Männer arbeiten auf unterschiedliche Weise an der Attraktivität ihrer Körper, ebenso unterscheiden sich die Schönheitshandlungen privilegierter und unterprivilegierter Menschen voneinander. Das Buch bietet erstmals eine systematische Analyse klassen- und geschlechtsspezifischer Schönheitspraktiken und verknüpft sie mit der Frage nach sozialer Macht. Anhand von Interviews beleuchtet es das Spektrum und den Stellenwert von Körperpflege und –manipulation in den verschiedenen Gruppen. In Schönheitsdiskursen und –praktiken zeigt sich sowohl das Machtgefälle zwischen den Geschlechtern als auch die Unterlegenheit bildungsferner Milieus. Ein überraschender Schluss lautet, dass bei der Arbeit am Körper die klassenspezifischen Unterschiede in mancher Hinsicht größer sind als die Differenzen zwischen den Geschlechtern.

Unter Mitarbeit von Augusta Dachs, Christian Hirst, David Loibl, Barbara Rothmüller und Philip Thom.

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Informationsabend zur Studienrichtung Sozioökonomie


Kurz vor Semesterende findet für Bachelor-Studierende ein Informationsabend zur Studienrichtung Sozioökonomie statt. Am Dienstag, 22. Juni 2010 zwischen 17 und 18:30 Uhr bieten Barbara Glinsner und Peter Schauer dieses Treffen im Raum S.5.48 (D) an.

 

Ziel ist es, dass sich interessierte Studierende zum Lehrplan und den Anforderungen des Studienzweigs von KollegInnen beraten lassen können.
Für alle jene, die in ihrem Studium mehr über die Geschichte des Kapitalismus und soziale Phänomene erfahren möchten. Für alle jene, die auch hoffen, dass die Wirtschaftsuniversität noch etwas anders zu bieten hat als Buchhaltung, Steuerrecht und Nutzenoptimierung.

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Infoabend 29.04.2010    
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Preis der Dr. Maria Schaumayer-Stiftung an Dr. Vera Kienböck
 

Für ihre hervorragende Dissertation mit dem Titel "Die  Diffusion flexibler Unternehmens- und Beschäftigungsformen in Osteuropa und die Reaktionen von ManagerInnen und ArbeitnehmerInnen mit einer  Fallstudie aus Russland" wurde Frau Dr. Vera Kienböck  mit dem Forschungspreis der Dr. Maria Schaumayer- Stiftung ausgezeichnet.

Das Projekt entstammt den Themenbereichen, die im WU Forschungsschwerpunkt „Management across borders“ bearbeitet wurden und wurde in Zusammenarbeit mit der Moskauer Repräsentanz von Hewlett Packard Russland durchgeführt. Die wissenschaftliche Betreuung erfolgte durch Frau Univ. Prof. Dr. Gertraude Mikl-Horke (Institut für Sozioloige und empirische Sozialforschung) in  Kooperation mit Frau Univ. Prof. Dr. Renate Rathmayr (Institut für slawische Sprachen) an der WU. Die ausgezeichnete Arbeit befasst sich mit  Diffusionsprozessen von Unternehmenskonzepten als  eine Facette der Globalisierung, an der die  Wechselbeziehung von globalen und lokalen  Kulturelementen verdeutlicht wird.


Durch ihre Bedeutung für Österreichs Außenwirtschaft,  nicht zuletzt aufgrund ihrer starken wirtschaftlichen  Verflechtungen mit osteuropäischen Staaten, wurde die Arbeit auch mit dem Anerkennungspreis der   Wirtschaftskammer Österreich prämiert.

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Interview im "Standard"


http://derstandard.at/1268700895334/Green-Lifestyle-im-Urlaub-Ohne-Oberlehrer-Attituede-und-aufdringliche-Animateure

 

a.o.Univ.Prof.Dr. Karl-Michael Brunner über Green Lifestyle im Tourismus und die Ökonomisierung des Begriffs "Nachhaltigkeit"

     
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Auszeichnung

http://www.frauen.bka.gv.at/site/5558/default.aspx

 

a.o.Univ.Prof. Dr. Johanna Hofbauer erhielt den von der Österreichischen Nationalbank geförderten Käthe Leichter-Preis für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt 2008

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Infoabend zu Sozioökonomie

Studierende informieren Interessierte und KollegInnen

 

Kurz vor Semesterende findet ein Informationsabend zur Studienrichtung Sozioökonomie statt. Am Donnerstag, 21. Jänner 2010 zwischen 17 und 18:30 Uhr bieten Barbara Glinsner, Sylvia Mandl und Peter Schauer dieses Treffen im Raum 5.47 (C) an.

Ziel ist es, dass sich interessierte Studierende zum Lehrplan und den Anforderungen des Studienzweigs von KollegInnen beraten lassen können. Darüber hinaus können bereits Sozioökonomie Studierende Neuigkeiten zum neu startenden Master-Studium erfahren. Im Rahmen der Veranstaltung werden Fragen und Erwartungen des WU-Studiums geklärt.

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Das können Sie sich schenken


Der Standard

22. Dezember 2009




Geschenkbuchtipp
Elfie Miklautz, "Geschenkt. Tausch gegen Gabe
- eine Kritik der symbolischen Ökonomie",
erscheint im Frühjahr 2010 im Verlag Wilhelm Fink.

 

Zitat:
"Geben und Nehmen gehören zu den elementarsten Interaktionsformen, die nicht über Sprache vermittelt werden", bekräftigt die Soziologin Elfie Miklautz von der Wirtschaftsuniversität Wien, die gerade an einem Buch zum kulturellen Phänomens des Schenkens arbeitet.

Schenken ist für Miklautz materialisierte Kommunikation: "Das Selbst des Gebers findet im Geschenk seinen Ausdruck und wird sozusagen symbolisch mit überreicht. Im Präsent wird aber auch das Bild des Empfängers veranschaulicht, ebenso wie die Interpretation der Beziehung vonseiten des Gebers." Geschenke könnten auch dazu dienen, Einfluss auf den Empfänger zu nehmen: "Wird einer Frau beispielsweise ein Schmuck- oder Kleidungsstück geschenkt, empfängt sie nicht nur den Gegenstand, sondern auch ein Konzept von Weiblichkeit, verbunden mit der Einladung, sich diesem anzunähern", sagt Miklautz."

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Zur Zukunft der Sozioökonomie

Zu Beginn dieses Semesters hat - als Auftaktveranstaltung für die Einführung eines Masterstudiums Sozioökonomie ab WS 2010/11 - ein ganztägiger Workshop zur Zukunft der Sozioökonomie stattgefunden. Die Idee dazu stammte von Frau Prof. Gertraude Mikl-Horke. Das Ziel war es, mit international ausgewiesenen ExpertInnen über Standort, Konturen und Perspektiven der Sozioökonomie im Kontext des sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zu diskutieren. Prof. Andrea Maurer (Universität der Bundeswehr München) ist von der Frage des Verhältnisses von Wirtschaftsoziologie und Sozioökonomie ausgegangen und hat ihr, von handlungstheoretischen Prämissen und einer institutionentheoretischen Ausrichtung getragenes, Verständnis der Sozioökonomie vorgestellt. Prof. Dieter Bögenhold (Freie Universität Bozen) hat die derzeitige “Überdifferenzierung und  spezialisierung” in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften problematisiert und ein wissenschaftspolitisches Plädoyer für mehr Interdisziplinarität vor dem Hintergrund einer historisch wie soziologisch fundierten Sozialökonomie im Geiste Schumpeters und Webers gehalten

  vortrag1


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vortrag2
 

Prof. Susanne Pernicka (Universität Oldenburg) und PD Bernd Brandl (Universität Wien) haben Beispiele empirischer sozioökonomischer Forschung vorgestellt: zu den institutionellen Bedingungen der kollektiven Interessenorganisation von WissensarbeiterInnen die eine, zu den sozioökonomischen Determinanten gewerkschaftlicher Interessendurchsetzung der andere. PD Frank Hillebrandt (Universität Konstanz) ist in seinen theoretischen Ausführungen von einer kultursoziologischen Bestimmung der Tauschpraxis als zentralem Thema der Sozioökonomie ausgegangen und hat eine Typologie von Tauschformen präsentiert, die es erlauben soll, diese je nach deren Bestimmtheits- grad in der Sach-, Sozial- und Zeitdimension vollständig zu erfassen. Abgerundet wurde der Workshop mit einem Résumée von Prof. Gertraude Mikl-Horke, in dem sie die historischen Fragestellungen und Kontextbedingungen der Sozioökonomie in Erinnerung rief und deren zukünftige Perspektiven an zwei zentralen Aufgaben skizzierte: einer historisch, disziplinär und metatheoretisch angeleiteten Reformulierung des Wirtschafts- wie des Gesellschaftsbegriffs im Sinne “gesellschaftlicher Wirtschaft” sowie einer nachhaltig auf die soziale Konstruktion von Sinn reflektierenden Neubestimmung der Kulturbedeutung der Ökonomie im Kontext aktuellen sozialen Wandels.

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Infoabend zu Sozioökonomie

Studierende informieren Interessierte und KollegInnen

 

Am Donnerstag, 15. Oktober 2009 veranstalten Sylvia Mandl und Peter Schauer (Sozioökonomie-Studierende) im Raum 5.44 (UZA I Kern B) einen Infoabend zum Bachelorstudium Sozioökonomie. Zeitpunkt: 17:00-18:30 Uhr.

Ein Infoabend.
Für alle jene, die mehr über die Studienrichtung Sozioökonomie erfahren möchten. Für alle jene, die noch nicht wissen, was sich im zweiten Abschnitt ändert. Für alle jene, denen die Namen Franz List und Amartya Sen noch nichts sagen. Für alle jene, die in ihrem Studium mehr über die Geschichte des Kapitalismus und soziale Phänomene erfahren möchten. Für alle jene, die auch hoffen, dass die Wirtschaftsuniversität noch etwas anders zu bieten hat als Buchhaltung, Steuerrecht und Nutzenoptimierung.

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Der Masterstudienplan: Sozioökonomie tritt am 01.10.2010 in Kraft!
   
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Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Franz Traxler  (1951-2010)
 

Völlig unerwartet hat uns die traurige Nachricht vom Tod Franz Traxlers erreicht. Mit ihm verliert die österreichische Wirtschaftssoziologie einen ihrer profiliertesten Vertreter.
Franz Traxler war viele Jahre Mitglied des früheren Instituts für Allgemeine Soziologie und Wirtschaftssoziologie an der WU, bevor er an die Verwaltungsakademie des Bundes und später an die Universität Wien wechselte, an der er zuletzt als Vorstand das Institut für Wirtschaftssoziologie am betriebswirtschaftlichen Zentrum aufgebaut und nachhaltig geprägt hat.

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Ralf Dahrendorf (1929 - 2009)
 

Wie in den Medien ausführlich berichtet wurde, hat die Soziologie als Disziplin und als Fach im Rahmen der Sozioökonomie einen weiteren schweren Verlust zu beklagen: Ralf Dahrendorf ist am 17 Juni 2009 im 81. Lebensjahr verstorben.

Hans Joas hat in "Die Zeit" vom 25. Juni daran erinnert, dass Dahrendorf als "schon zu Lebzeiten vergessener Klassiker" bezeichnet worden war; dies aber zugleich relativiert und betont, "dass manchmal Denker wegen ihres Erfolges vergessen werden: weil sich ihre Denkweise durchgesetzt hat." Wer kennt ihn auch nicht, den "homo sociologicus", den er dem "homo oeconomicus" gegenüber gestellt hat und der auch seiner Rollentheorie zugrunde liegt?

Ralf Dahrendorfs Denk- und zugleich Lebensweise ist gekennzeichnet durch seinen konsequenten Verweis auf die nur demokratisch zu sichernden Freiheitsrechte des Einzelnen einerseits sowie durch jenen auf den sozialen Konflikt, der den sozialen Beziehungen grundsätzlich zugrunde liegt und von dem aus er auch seine Theorie der Herrschaft und der sozialen Ungleichheit aufgebaut hat, andererseits. Den Rahmen seines Denkens bildet die "offene Gesellschaft", deren zentrales Problem - das Spannungsverhältnis zwischen Gesellschaft und individueller Freiheit - er mit seinem Konzept der Lebenschancen, als spezifischer Kombination von Optionen und Ligaturen, erhellen wollte.

Ralf Dahrendorf ist ein unvergessener Klassiker der Soziologie, sein Denken aktueller Bezugspunkt auch der Sozioökonomie. Was könnte dies besser belegen, als der Verweis auf eine im Wintersemester 2008/09 fertig gestellte Diplomarbeit in unserem Studienzweig, die der Faszination von Dahrendorfs Denkweise folgt und die Begriffe und Dimensionen seines Werks nachzeichnet: Das Gesellschaftsmodell bei Ralf Dahrendorf. Eine Begriffs- und Werkrekonstruktion. Verfasst von Christiane Karl-Berner.

Copyright 2012 | WU (Wirtschaftsuniversität Wien) | 18.04.2012
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