Studierende richten während eines Seminars den Blick zur Vortragenden.

„Fanagement“ in Fußballorganisationen

Eine Stake-Owner Perspektive

Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht, wie Fußballvereine ihre eigenen Ansprüche an Diversität und Inklusion sowie die Antidiskriminierungsrichtlinien der Bundesliga, UEFA und FIFA umsetzen und welche Spannungsverhältnisse dabei im Umgang mit Fangemeinschaften entstehen. Fangemeinschaften spielen eine entscheidende Rolle für Fußballvereine und übernehmen wichtige gesellschaftliche Aufgaben in Bezug auf Inklusion und Integration. Gleichzeitig weisen sie eigene institutionelle Strukturen auf, und Regelbrüche sind häufig Teil ihres Selbstverständnisses. Letzteres stellt für das Management von Fußballclubs eine erhebliche Herausforderung dar.

Aus einer organisatorischen Perspektive werden Fußballvereine als Orte widersprüchlicher Praktiken und Vorstellungen im Sinne institutioneller Logiken betrachtet. In diesem Zusammenhang stellen sich Fragen zur Weiterentwicklung des Stakeholder-Managementansatzes hin zu einem Verständnis von Stakeowner Management (Hanappi-Egger, 2024). Das Ziel des Forschungsprojekts ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Strategien zur Umsetzung von Antidiskriminierungsrichtlinien erfolgversprechend sind, was anhand von drei Fallstudien österreichischer Fußballclubs diskutiert wird.

Univ.Prof. Dipl.-Ing.Dr.techn.Dr.h.c. Edeltraud Hanappi-Egger

Univ.Prof. Dipl.-Ing.Dr.techn.Dr.h.c. Edeltraud Hanappi-Egger

Projektleiterin

Fanagement