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Directory of Open Access Journals - DOAJ

Das DOAJ ist ein Verzeichnis von über 18.000 begutachteten und qualitativ geprüften Open Access-Zeitschriften aus allen Fachbereichen. Es eignet sich als hilfreiches Instrument bei der Suche nach geeigneten Open Access-Zeitschriften. Eine wichtige Voraussetzung für eine Aufnahme in das DOAJ ist das Vorhandensein eines Qualitätssicherungsverfahrens (z.B. Peer Review).

Ein Teil der nachgewiesenen Zeitschriften ist im Volltext im DOAJ enthalten und kann entsprechend auch auf Artikelebene durchsucht werden. Umfangreichere Suchergebnisse können Schritt für Schritt durch zahlreiche Facetten (Subject, Language, Publisher etc.) gefiltert werden.

Open policy finder

Der Open Policy Finder liefert eine Übersicht über die Policies fast aller Zeitschriftenverlage (früher bekannt als: SHERPA Romeo), etwa hinsichtlich der parallelen Veröffentlichung in Open-Access-Repositorien. Er gibt also Auskunft über zulässige Versionen und Verlagsbeschränkungen hinsichtlich der Selbstarchivierung von Zeitschriftenartikeln. Damit ist er ein hilfreiches Tool für die Auswahl eines passenden Journals/Publikationsortes.

Unterschiedliche Bezeichnungen im Publikationsprozess:

 PreprintPostprintPublisher's version
Nameeingereichte Version, Submitted Version, Manuskriptbegutachtete Version, akzeptierte Versionfinaler publizierter Artikel, Version of record, publizierte Version
CharakteristikVersion vor Peer Review / Begutachtungzur Veröffentlichung angenommene Version ohne verlagsspezifische Formatierungjene Version, die in einem Journal publiziert wurde, in finalem Layout

Creative Commons-Lizenzen

Creative Commons (CC) ist eine Non-Profit-Organisation, die in Form vorgefertigter Lizenzverträge eine Hilfestellung für UrheberInnen zur Freigabe rechtlich geschützter Inhalte anbietet. Ganz konkret bietet CC sechs verschiedene Standard-Lizenzverträge an, die bei der Verbreitung kreativer Inhalte genutzt werden können, um die rechtlichen Bedingungen festzulegen. Diese können auch für Publikationen verwendet werden, die in einem Repositorium oder Open Access-Journal veröffentlich werden. Oft geben jedoch auch die Verlage oder Fördergeber selbst vor, welche Lizenz verwendet werden muss. Eine einmal gewählte und vergebene Lizenz kann nicht mehr geändert oder zurückgezogen werden.

ORCID

ORCID (Open Researcher and Contributor ID) bietet persistente Identifikatoren für Forscherinnen und Forscher an. Damit lassen sich Personen und deren Beiträge eindeutig identifizieren und klar zuordnen. Die Einbindung von ORCID in zahlreiche Schnittstellen hilft dabei, die Publikationslisten laufend zu aktualisieren und insbesondere bei Namensänderungen oder Wechsel der Affiliation an gleichem Ort zu finden. Das ORCID-Register wird von einer gemeinnützigen Organisation betrieben. Die Erstellung und Nutzung von ORCID ist kostenlos.