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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Wirtschafts- und Sozialgeschichte ist ein genuin interdisziplinäres Forschungsgebiet, dessen Erforschung sowohl als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft verstanden werden kann als auch disziplinübergreifend als Historische Wirtschafts- und Sozialwissenschaft.
Als letztere zeichnet sie sich durch die kritische Verwendung und Reflektion der Methoden und Theorien der Volkswirtschaftslehre, der Demographie, der Soziologie und vieler Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre zur Erforschung der ökonomischen und sozialen Dimension der Vergangenheit aus und kann als Zentrum eines sozioökonomischen Lehr- und Forschungsprogramms verstanden werden. Am Institut widmen wir uns dabei in Forschung und Lehre besonders der langfristigen Entwicklungen der Weltwirtschaft und einzelner Volkswirtschaften sowie der Banken- und Finanzgeschichte.
Der Unternehmensgeschichte ist eine eigene Abteilung gewidmet, die eng mit dem übrigen Institut kooperiert. Unsere Philosophy Division geht über das interdisziplinäre Programm der Wirtschafts- und Sozialgeschichte hinaus, und beschäftigt sich, unter anderem, mit den Grundlagen und Grenzen der Erkenntnis an sich. Und das Cluster zur Erforschung der Universitätsgeschichte setzt sich in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsarchiv und in Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen der universitätshistorischen Forschung mit der Vergangenheit der WU auseinander.
Unter den folgenden Links finden Sie Informationen zu einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserer Lehre und Forschung, zu Veranstaltungen des Instituts sowie zur Abteilung für Unternehmensgeschichte, der Philosoph Division und der Universitätsgeschichte.
Die aktuellsten Meldungen aus dem Institut
Nachruf
© Von Franz Johann Morgenbesser from Vienna, Austria - Univ. Prof. DDr. Dieter Stiefel-4450, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41069146
Univ.-Prof. DDr. Dieter Stiefel (1946-2026) †
Am 14. Oktober 2026 ereilte uns die traurige Nachricht vom Ableben von DDr. Dieter Stiefel. Er hatte von 1973 bis 1993 am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Wirtschaftsuniversität Wien gearbeitet, ehe er von 1993 bis 2016 als Universitätsprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien wirkte.
Nachdem Dieter Stiefel, geboren am 21. April 1946 in Linz, die Grundschule in Burghausen (BRD) besucht hatte, vermochte ihm seine Familie trotz guter Schulerfolge keinen weiterführenden Schulbesuch zu ermöglichen. Er absolvierte eine Gastronomielehre und arbeitete von 1964 bis 1968 in Frankreich, Österreich und der Schweiz als Kellner. Diese frühen Erfahrungen in einer harten Arbeitswelt haben zweifellos nachhaltig seine Sichtweisen auf wirtschaftliche und soziale Entwicklungen geprägt.
1968 legte er nach dem Besuch der Maturaschule Roland die Matura bei der Kommission für Externistenreifeprüfungen des Stadtschulrates für Wien ab und begann an der damaligen Hochschule für Welthandel (seit 1975 Wirtschaftsuniversität Wien/WU) zu studieren. Hier schloss er 1972 das Magisterstudium und 1974 das Doktoratsstudium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ab. Als Dissertation verfasste er eine unternehmensgeschichtliche Studie über die Semperit AG.
Im Juli 1972 heirateten Dieter und Mag. Roswitha Stiefel, geb. Titz. Sie wurden Eltern zweier Söhne.
Karriere an der WU und der Universität Wien
Ab 1973 arbeitete Dieter Stiefel als Universitätsassistent am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der WU und nebenbei absolvierte er 1974 bis 1978 an der Universität Wien ein Geschichte-Doktoratsstudium. Die Dissertation über die Arbeitslosigkeit in Österreich während der Zwischenkriegszeit erschien 1979 bei Duncker & Humblot. Die berühmte Sozialpsychologin Marie Jahoda lobte die Arbeit in einer Rezension als eine „meticulous historical analysis“ (The Journal of Modern History, 1982, Vol. 54, S. 407).
In den 1970er Jahren begann sich Dieter Stiefel mit der Finanz- und Bankengeschichte Österreichs in der Zwischenkriegszeit zu befassen. Daraus ging 1986 seine umfangreiche Habilitationsschrift mit dem Titel „Von der CA-Krise bis Lausanne: Österreichische Finanz- und Wirtschaftspolitik in der Zeit der Weltwirtschaftskrise“ (2 Bände, 963 Blatt) hervor. Am 15. Juli 1986 erlangte er die venia legendi für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.
Seit den 1970er Jahren entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen den Ehepaaren Stiefel, Matis und Teich(ova). O. Univ.-Prof. Dr. Herbert Matis, langjähriger Vorstand am Wirtschaftsgeschichteinstitut der WU und Dieter Stiefel wurden zu einem überaus produktiven Autorenduo. Die Wirtschaftshistorikerin Alice Teichova fungierte als seine Mentorin. Sie hatte wegen ihrer jüdischen Herkunft Österreich 1938 nach dem „Anschluss“ an NS-Deutschland verlassen müssen und ab 1968 nach Jahren in der Tschechoslowakei eine eindrucksvolle akademische Karriere in England gemacht.
Bereits seit den 1970er Jahren knüpfte Dieter Stiefel wertvolle internationale Kontakte, wodurch er erheblich zur Internationalisierung der österreichischen Wirtschafts- und Sozialgeschichtsforschung beitrug. Zum Beispiel absolvierte er Auslandsaufenthalte bzw. Gastprofessuren am Robinson College/Cambridge University, UK (1981), am Center for European Studies, Harvard University, Cambridge, USA (1989) und am Institute for European Studies, University of California, Berkeley (2002).
Im Zuge seiner Berufung an die Universität Wien im Jahr 1993 wurde Dieter Stiefel sowohl dem Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (mit dem Schwerpunkt des 19. und 20. Jahrhunderts) an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät als auch dem Institut für Wirtschaftswissenschaften der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zugeordnet. Er blieb weiterhin auch dem Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der WU eng verbunden. Zum Beispiel unterstützte er noch im Jahr 2017 Univ.-Prof. Dr. Peter Berger und Dr. Charlotte Natmeßnig bei der Organisation einer großen internationalen Tagung der European Business History Association an der WU.
Ebenfalls bereits an der WU begann Dieter Stiefels Engagement in der Wiener Schumpeter-Gesellschaft. Er gehörte 1989 zu den Gründungsmitgliedern und fungiert bis 2016 als Vorsitzender des Vorstandes. Zugleich wirkte er als Organisator des Österreichischen Schumpeter-Programms an der Harvard University und als Mitglied des Auswahlkomitees für den Schumpeter Preis der Stadt Wien
Wissenschaftliche Schwerpunkte
Dieter Stiefel hinterlässt ein dermaßen umfangreiches wissenschaftliches Werk, dass es unmöglich ist, hier auch nur einen annähernd vollständigen Überblick darüber zu geben. Es sei somit lediglich auf einige Forschungsschwerpunkte eingegangen.
Im Kontext mit der Schumpeter-Gesellschaft gaben Dieter Stiefel und Herbert Matis mehrere Sammelbände heraus, z.B.: „Der Weg aus der Knechtschaft“, Ueberreuter 1992, „Ist der Kapitalismus noch zu retten?“, Ueberreuter 1993, oder „Krise des Steuerstaates – Steuerstaat in der Krise“, Ueberreuter 1997. Im Zusammenhang mit Schumpeters Konzept von der „kreativen Zerstörung“ publizierte er mehrere Studien zum Stellenwert von Konkurs und Insolvenz in der Marktwirtschaft, etwa „Im Labor der Niederlagen“, Böhlau 2008.
Seit den 1970er Jahre arbeitete Dieter Stiefel zur österreichischen Wirtschafts-, Banken- und Finanzgeschichte mit Schwerpunkt in der Zwischenkriegszeit. Erwähnt seien etwa die aus der Habilitationsschrift hervorgegangenen Bücher „Finanzdiplomatie und Weltwirtschaftskrise. Die Krise der Creditanstalt für Handel und Gewerbe 1931“, Böhlau 1988 und „Die große Krise in einem kleinen Land. Österreichische Finanz- und Wirtschaftspolitik 1929-1938“, Böhlau 1989. Daneben erschienen weitere Publikationen in mehreren Sprachen, etwa Aufsätze in Journalen und Sammelbänden, die von KollegInnen wie Alice Teichova, Terry Gourvish, P. J. Cottrell, Oliver Rathkolb etc. herausgegeben wurden. Gemeinsam mit Karl Bachinger, Felix Butschek und H. Matis veröffentlichte er 2001 „Abschied vom Schilling“ (Styria).
Des Weiteren befasste sich Dieter Stiefel mit der Geschichte der österreichischen verstaatlichten Industrie (z.B.: „Verstaatlichung und Privatisierung in Österreich. Illusion und Wirklichkeit”, Böhlau 2011 oder „50 Years State-Owned Industries in Austria 1946-1996”, in: Franco Amatori (Hg.), The Rise and Fall of State-Owned Enterprises in Western Countries, London 2000) oder auch mit der Politik des Ständestaates („Utopie und Realität. Die Wirtschaftspolitik des Ständestaates“, in: Albrich, Eisterer, Steininger (Hg.), Tirol und der Anschluß, Innsbruck 1988).
Im Gefolge der vielbeachteten Dissertation an der Universität Wien erschienen weitere Studien zur Arbeitslosigkeit in der Zwischenkriegszeit, z.B.: „Arbeitsmarktentwicklung in Österreich in der Zwischenkriegszeit“, in: Reformismus und Gewerkschaftspolitik, hg, v, Günther Chaloupek, Peter Rosner u. D. Stiefel (= Die Ökonomik der Arbeiterbewegung, Bd. 1), Graz, 2006.
Viel Energie investierte Dieter Stiefel in große unternehmenshistorische Projekte, in denen er den handelnden Personen und strukturellen Bedingungen besonders unmittelbar auf den Grund gehen konnte. Gemeinsam mit H. Matis verfasste er: „Mit der vereinten Kraft des Capitals, des Credits und der Technik. Die Geschichte des österreichischen Bauwesens am Beispiel der Allgemeinen Baugesellschaft – A. Porr Aktiengesellschaft“, 2 Bände, Böhlau 1994, „Das Haus Schenker. Geschichte einer internationalen Spedition 1872 bis 1931“, Ueberreuter 1995 und „Grenzenlos“. Die Geschichte der internationalen Spedition Schenker 1931 bis 1990, Ueberreuter 2002. Alleine von Dieter Stiefel folgten noch weiter Monografien zum Speditionshaus. Sämtliche Schenker-Bände erschienen auch auf Englisch.
Lange Jahre arbeitete Dieter Stiefel an der Geschichte des Kristall- und Optikkonzerns Swarovski. 2018 publizierte er “Swarovski and the National Socialist Era: A Research Report”, in Contemporary Austrain Studies, Vol. 27, New Orleans, Innsbruck und 2025 konnte schließlich „Daniel Swarovski 1862-1956. Es hätte können alles ganz anders kommen“ bei Böhlau erscheinen.
Als erster großer Beitrag zum Arbeitsschwerpunkt Nationalsozialismus mitsamt seinen ökonomischen und politischen Folgen kam 1980 das Pionierwerk „Entnazifizierung in Österreich“ (Europa Verlag) heraus. Mehrere Aufsätze und Sammelbände folgten, z. B. gab Dieter Stiefel 2001 „Die politische Ökonomie des Holocaust“ (Verl f. Geschichte u. Politik) und 2006 „Unusual business“ Der Wiederaufbau der österreichischen Versicherungswirtschaft 1945 und ihr Beitrag zum Entschädigungsfondsgesetz 2001 (Böhlau) heraus.
Umfangreiche Studien zur Geschichte des Marshallplans in Österreich erschienen in enger Zusammenarbeit mit Univ.-Prof. Dr. Günter Bischof, Inhaber der Marshall-Plan Professur an der University of New Orleans. Stellvertretend für zahlreiche Texte seien erwähnt: „80 Dollar“: 50 Jahre ERP-Fonds und Marshall-Plan in Österreich 1948-1998 (Ueberreuter 1999) und „The Marshall-Plan in Austria (Contemporary Austrian Studies, Vol. 8, 2000 (hg. gem. m. Anton Pelinka u. G. Bischof). In diesem Kontext fungierte Dieter Stiefel auch als Mitglied des Stipendien Auswahlkomitees des „Österreichischen Marshallplan Jubiläumsfonds“ und des International Advisory Board der „Contemporary Austrian Studies“. Im Zusammenhang mit dem Aufenthalt in Berkley (2002) ist die Mitwirkung an Barry Eichengreen, Michael Landesmann u. D. Stiefel (Hg.), The European Economy in an American Mirror (Routledge 2008) zu erwähnen.
Den Menschen hinter der historischen Entwicklung ging Dieter Stiefel in mehreren biografischen Arbeiten nach, etwa über „Eta Gräfin Polesini“ (1991), Camillo Castiglioni (2012) oder in einer kollektivbiographischen Studie über die österreichischen Nationalratsabgeordneten 1919-1979 (1982, gem. m. H. Matis).
Außeruniversitäres Engagement
Neben der umfangreichen wissenschaftlichen Arbeit brachte Dieter Stiefel auch noch die Energie auf, sein Wissen für breitere Bildungs- und Unterhaltungsangebote zur Verfügung zu stellen. Bereits in den 1970er Jahren engagierte er sich in der Lehrerfortbildung, in den 1980er Jahren in geschichtsdidaktischen Aktivitäten des ORF (z. B. Medienpaket Wirtschaftsgeschichte der Republik Österreich, Medien-Koffer Österreichische Zeitgeschichte etc.). Überdies verfasste er Drehbücher für mehrere Fernsehfilme, die vom Regisseur Peter Patzak realisiert wurden, etwa für „Camillo Castiglioni oder die Moral der Haifische“ (1988, mit Riccardo De Torrebruna und Barbara Rudnik) oder „1945“ (1994, mit Konstantin Wecker).
Für seine wissenschaftlichen und kulturellen Leistungen wurde Dieter Stiefel mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Erwähnt seien: Förderungspreis des Theodor Körner Fonds (1978), Leopold Kunschak Förderungspreis (1979), Förderungspreis des Kardinal Innitzer-Fonds (1986), Wilhelm-Wilfling-Forschungspreis der Wirtschaftsuniversität Wien (1992), Förderungspreis des Landes Niederösterreich für Wissenschaft (1993), Großes Silbernes Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich (2011) und Würdigungspreis des Kardinal-Innitzer-Studienfonds (2021).
Dieter Stiefel bewahrte sich stets neben der Erforschung wirtschaftlicher Entwicklungen anhand aussagekräftiger Daten und Fakten das Interesse an den agierenden Personen. Entgegen manchen moralisierenden Positionen legte er Wert darauf, die historischen Akteure und -innen in ihrer Zeit zu verstehen. Im Bayrischen Rundfunk formulierte er einmal: „Ein rückwirkendes Gescheiter-Sein oder Moralisieren ist völlig falsch, man muss stattdessen die Emotionen, die es gegeben hat, zur Geltung bringen, man muss zeigen, wie die Menschen in dieser Situation gestritten haben, muss deren Wortwahl herausarbeiten und sie gegenüberstellen. Wenn man das so macht, dann wird das Ganze auch für den Leser spannend." https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/dieter-stiefel-sendung-100.html
Das Interesse an den Menschen hielt er auch in seinem beruflichen Umfeld hoch. Das durften wir auch hier am WU-Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte erfahren, wo er auch nach seinem Wechsel an die Universität Wien Freundschaften mit seinen früheren WeggefährtInnen weiterhin pflegte. Wir werden ihn als Freund und intellektuell inspirierenden Kollegen vermissen.
Vortrag - Research Seminar
Im Rahmen des Seminar for Economic and Social History/Socioeconomics Research Seminar finden verschiedene Vorträge statt.
Sebastian OTTINGER (CERGE-EI Prague),
Killing the Bargain: Agincourt and the Making of the French Fiscal State (with Ben Marx, Lukas Rosenberger, and Nico Voigtländer)
17th November 2026
17.00-18.30 Uhr
D4. 3.106
For questions on the seminars please contact organizers Markus Lampe
Attendance is free and uncomplicated for everyone who is interested. Just visit us at WU in building D4 - Campus Map
Room D4.03.106 is on the third floor of building D4. The main entrance is up the stairs to the left and ahead as you look at restaurant Baschly. On the third floor, room 106 is immediately to the left as you enter.
Vortrag - Research Seminar
Im Rahmen des Seminar for Economic and Social History/Socioeconomics Research Seminar finden verschiedene Vorträge statt.
Maria KRAVTSOVA (FU Berlin)
Change in Family Structure over a Century: Evidence from Northwestern Europe (with Jonathan F. Schulz)
12th January 2027
17.00-18.30 Uhr
D4. 3.106
For questions on the seminars please contact organizers Markus Lampe
Attendance is free and uncomplicated for everyone who is interested. Just visit us at WU in building D4 - Campus Map
Room D4.03.106 is on the third floor of building D4. The main entrance is up the stairs to the left and ahead as you look at restaurant Baschly. On the third floor, room 106 is immediately to the left as you enter.
Vortrag - Research Seminar
Im Rahmen des Seminar for Economic and Social History/Socioeconomics Research Seminar finden verschiedene Vorträge statt.
Christian OCHSNER (CERGE-EI Prague)
Fast car to boom and bust: Transportation technology and its causal effects on rural economic development (with Flavio Malnati)
19th January 2027
17.00-18.30 Uhr
D4. 3.106
For questions on the seminars please contact organizers Markus Lampe
Attendance is free and uncomplicated for everyone who is interested. Just visit us at WU in building D4 - Campus Map
Room D4.03.106 is on the third floor of building D4. The main entrance is up the stairs to the left and ahead as you look at restaurant Baschly. On the third floor, room 106 is immediately to the left as you enter.
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