Forschung
Die Forschungstätigkeit des Departments trägt einerseits wesentlich zur Gestaltung eines hochwertigen Lehrprogramms, andererseits durch die eigenständige Wissensgenerierung zur internationalen Reputation der WU bei. Dies geschieht durch die Erstellung international beachteter Publikationen in referierten wissenschaftlichen Zeitschriften, durch Vorträge an internationalen Konferenzen und durch Veröffentlichungen in einschlägigen Tagungsbänden und Sammelwerken.
Die thematische Vielfalt in der Forschung des Departments findet sich in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung. Durch die Schwerpunkte in der empirischen Wirtschaftsforschung sollen Beiträge zur Analyse der aktuellen Probleme der wirtschaftlichen Entwicklung und der Wirtschaftspolitik Österreichs geleistet werden. Die thematische Vielfalt ergibt sich einerseits durch die besonderen Interessen und Kompetenzen der einzelnen Wissenschafter/innen des Departments, andererseits soll sie die Herausforderungen durch die Veränderungen in der Wirtschaft und Gesellschaft berücksichtigen.
Unter dieser Prämisse sieht das Department Volkswirtschaft seine Forschungsausrichtung in der auf neuesten wirtschaftstheoretischen und methodischen Grundlagen basierenden Analyse des Themenbereiches Beschäftigung und Wettbewerb: institutionale, internationale und makroökonomische Aspekte. Aus der Komplexität dieses Forschungsfeldes leiten sich zahlreiche Forschungsfragen ab, die an den einzelnen Instituten institutsübergreifend bearbeitet werden.
Forschungsinstitute
Mit der Gründung von Forschungsinstituten ergeben sich neue Forschungsbereiche des Departments.
- Das Forschungsinstitut für Altersökonomie beschäftigt
sich in Kooperation mit der Stadt Wien und unter Leitung von Fr. Prof.
Schneider vorrangig mit ökonomischen Fragestellungen der
gesellschaftlichen Alterung.
- Ziel des Europainstituts der WU Wien ist es, einen aktiven Beitrag zur
Europäischen Integration mit ihrem Ziel der Wohlstandsförderung auf der
Grundlage von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu leisten.
Hierzu sollen Spitzenleistungen in Forschung und Wissensvermittlung
erbracht werden.
- Im Forschungsinstitut für Regulierungsökonomie
arbeiten Mitglieder verschiedenster Institute - nicht nur aus dem
Department VW - zusammen, wobei die Forschungsschwerpunkte derzeit in
folgenden Bereichen liegen:- Effizienz und Produktivitätsanalyse- Regulierung und Qualität
- Unter dem Dach „Wittgenstein
Centre for Demography and Global Human Capital“ arbeiten seit Anfang 2011 das Vienna Institute of
Demography (Österreichische Akademie der Wissenschaften, ÖAW), das World
Population Program (IIASA) und das neue WU-Forschungsinstitut Human Capital and
Development in den Bereichen globale Demographie und
Bildungsforschung unter Leitung des
Bevölkerungswissenschaftlers und Wittgensteinpreisträgers Wolfgang Lutz noch
enger zusammen.
- Seit dem Start im Jahr 2003 versucht das interdisziplinäre Forschungsinstitut für internationale Besteuerung
eine strukturierte Antwort auf Fragen, die in der wissenschaftlichen
und politischen Debatte über die internationale Steuerkoordinierung in
einem Umfeld steigender internationaler Integration gestellt werden, zu
geben.
- In den entwickelten Volkswirtschaften sind die Gesundheitssysteme
gleichermaßen bedeutendes Wirtschaftssegment, gigantischer Kostenfaktor
und einer der größten Arbeitgeber. Die Etablierung des Forschungsinstituts für Gesundheitsmanagement und Gesundheitsökonomie stärkt das Engagement der WU-Wien in diesem Sektor.
Working Paper Serie
Das Department Volkswirtschaft veröffentlicht laufend Working Papers zu
aktuellen Themen sowie grundlegenden volkswirtschaftlichen
Fragestellungen.
Sie finden die WP Serie des Departments auch auf der
WU-internen Publikationsseite ePub sowie auf der internationalen Plattform
REPec.