Außenansicht des D3 Gebäudes

Teilnahme des IOER an der ICON•S Konferenz in Dublin 2026

27. Juli 2026

Die von der „International Society of Public Law (ICON•S)“ veranstaltete Tagung fand im Jahr 2026 von 29. Juni bis 1. Juli 2026 am University College Dublin (Dublin, Irland) statt und verzeichnete über 2.300 Teilnehmende aus 88 Ländern.

Das IOER war durch Katharina Fink, Sarah Geiblinger, Tobias Huber, Thomas Kröll, Sebastian Lendl-Lewisch, Rosa Mayrhofer, Moritz Melhardt, Laura Pavlidis, Diba Proksch, Annalena Rinnhofer, Florentina Rosner, Claudia Wutscher, Ulrich Wagrandl und Tobias Zischka vertreten. An den verschiedenen Panels, an denen auch Angehörige anderer Institute der WU und der Universität Graz mitgewirkt haben, haben sich alle durch Vorträge eingebracht.

Thematisch standen unter anderem die demokratische Legitimation der Verwaltung in Österreich (Panel „Democratic Legitimacy of the Executive Power as a Cornerstone of Austria’s Constitutional Identity“), ausgewählte Aspekte der österreichischen Verfassungsidentität (Panel „National constitutional identity: Nobility, Names and National Socialism Prohibition Act … lessons from Austria“), die Verrechtlichung politischer Entscheidungen (Panel „From Politics to Law: The Judicialisation of Political Decisions“), Rechtsfragen bei der Ausübung staatlicher Gewalt gegen Protestierende (Panel „[The] Deadly Force and Reality within a constitutional state – A separation of powers and democratic perspective on killings of protesters and the 'authority' to tell untrue versions of the killings“), Einschränkungen des mitgliedstaatlichen Entscheidungsspielraumes bei Staatsbürgerschaftsfragen durch EuGH-Rechtsprechung (Panel „The Politics and Philosophy of EU Enlargement“), rechtliche Defizite beim Schutz von Binnenvertriebenen im Vergleich zu internationalen Flüchtlingen (Panel „Asylum Law Between Crisis and Principle“), das Legalitätsprinzip in Zeiten generativer KI (Panel „Automating Administrative Decisions“), die österreichische Perspektive zur Finanzierung der Union durch „Common Debt“ (Panel „Giving Credit to the European Union - the Emergence of EU Debt Law“), die Regulierung von Extremismus und Desinformation unter dem Digital Services Act (Panel „Militant Democracy and the Shape of Legitimate Speech“) sowie die Grenzen zwischen Privatrecht und öffentlichem Recht bei dessen jeweiliger Durchsetzung (Panel „Private Enforcement of Public Law – Public Enforcement of Private Law“) zur Debatte. Den Vorträgen folgten anregende Diskussionen mit internationalen Expert:innen und Rechtswissenschafter:innen des öffentlichen Rechts.

IOER ICON-S 2026
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