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ESOBE 2012: Omiros Papaspiliopoulos

ESOBE 2012: Omiros Papaspiliopoulos

TitelInformation
ESOBE 2012: Omiros PapaspiliopoulosOrt: Wirtschaftsuniversität Wien, Festsaal
Link: https://www.wu.ac.at/wutv/show/clip/20121101-esobe/
Datum: 01.11.2012

 

Von 01.-02. November fand an der WU die dritte ESOBE-Konferenz (European Seminar on Bayesian Econometrics) statt. Die Konferenz brachte Wissenschaftler/innen und Expert/inn/en,

die sich mit Anwendungen der Bayesianischen Statistik auf Probleme in den Wirtschaftswissenschaften auseinandersetzen, zusammen.

Die Bayesianische Statistik beruht auf einer einfachen mathematischen Formel, die demnächst 250 Jahre alt wird, und auf den englischen Amateurmathematiker und Pfarrer Thomas Bayes

zurückgeht, dessen bahnbrechende Erkenntnis posthum im Jahre 1763 veröffentlicht wurde. Die Bayes Formel bedient sich der Wahrscheinlichkeitsrechnung, um Unsicherheit und

Ungewissheit mathematisch exakt auszudrücken.

Wirtschaftsnobelpreisträger als Keynote Speaker

Die ESOBE-Forschungskonferenz wurde im Jahr 2010, damals mit dem Wirtschaftsnobelpreisträger Chris Sims als Keynote Speaker, in Rotterdam gestartet und im Jahr 2011 in Brüssel

erfolgreich fortgesetzt. Heuer kommt die Konferenz an die WU nach Wien. Als Keynote Speaker fungieren Xiao-Li Meng, Dean der Graduate School of Arts and Sciences und

Statistik-Professor an der Harvard University, Omiros Papaspiliopoulos, Professor an der Universitat Pompeu Fabra in Barcelona und Wirtschaftsnobelpreisträger James J. Heckman,

Professor an der University of Chicago. Heckman hat in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit Ökonomen, Entwicklungspsychologen und Statistiker/inne/n auf Basis

mikroökonometrischer Daten nachgewiesen, dass die frühe Förderung von Kindern starken Einfluss auf die spätere Entwicklung im Erwachsenenleben besitzt, sowohl was die Gesundheit

als auch die Bewährung am Arbeitsmarkt betrifft.

Diskussion neuer Forschungsmethoden

Die ESOBE-Konferenzen dienen als Foren, um neue Forschungsmethoden, die sich mit diesem Bereich auseinandersetzen, zu diskutieren. "Ich freue mich sehr, dass wir diese renommierte

Konferenz mit großzügiger Unterstützung seitens der WU sowie mit Unterstützung des FWF Wissenschaftsfonds heuer an die WU holen konnten. Die Bayesianische Statistik wird an der WU

seit Jahren in der Forschung eingesetzt. Diese Tagung ist auch eine wichtige internationale Anerkennung unserer Forschungsaktivitäten", sagt WU-Professorin Sylvia

Frühwirth-Schnatter, Vorsitzende der Konferenz und anerkannte Expertin auf dem Gebiet der Bayesianischen Statistik.

 

Weitere Informationen unter: www.esobe.org


(auf Wunsch der Vortragenden ist dieser Beitrag passwortgeschützt und nur Teilnehmern der Konferenz zugänglich)