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iTalks: Vom Mythos Internet und dem Ende der klassischen Medien

Titel Information
iTalks: Vom Mythos Internet und dem Ende der klassischen Medien Ort: Wirtschaftsuniversität Wien, UZA 1
Link: https://www.wu.ac.at/wutv/show/clip/20110527-italks
Datum: 27.05.2011

 

Die ITalks, ein WU-Diskussionsforum, widmet sich der Frage, wie neue Technologien unsere Gesellschaft und Wirtschaft verändern. Am 27. Mai beschäftigen sich vier Vordenker im

Rahmen der zweiten ITalks mit der Zukunft der klassischen Medien und des Internets. Moderiert und veranstaltet wird der ITalk von der WU-Forscherin Univ.-Prof. Dr. Sarah

Spiekermann, Leiterin des Instituts für BWL und Wirtschaftsinformatik.

 

 

Es diskutierten vier Insider mit sehr unterschiedlichen Thesen zum Ende der klassischen Medien und zur Bedeutung des Web 2.0. Prägen Blogger, Tweets und die sozialen Netzwerke

tatsächlich die öffentliche Meinung? Wie wichtig sind sie für Schaffung und Erhalt von Demokratie? Oder unterliegen sie, ebenso wie die klassischen Medien, einer

Aufmerksamkeitsökonomie, die nur dem platten Skandal und der nächsten Sensation hinterherläuft?

 

Es sprechen:

     

  • Rop Gonggrijp: Hacker, Blogger & Internetaktivist Rop Gonggrijp vertritt als Hacker, Aktivist und zeitweiliger Mitarbeiter von WikiLeaks die Meinung, der Kampf der klassischen Medien gegen das Internet habe gerade erst begonnen.

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  • Franz Manola: Gründer von ORF.at und dessen Geschäftsführer 97-07 Manola vertritt die These, es werde eine Renaissance der klassischen Medien geben, denn das Internet unterliege einer Desillusion.

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  • Prof. Dr. Georg Franck: Autor des Buches "Die Ökonomie der Aufmerksamkeit" Als Professor für digitale Methoden in Architektur und Raumplanung an der TU Wien hat sich Franck über die Grenzen seines Faches mit Arbeiten zur Ökonomie der Aufmerksamkeit etabliert. Er glaubt, die Aufmerksamkeitsökonomie fördere die Sucht nach Skandalen und ruiniere zwangsweise die Qualität aller Medien.

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  • Joachim Riedl: Redakteur und Leiter des Wiener Büros DIE ZEIT Riedl erkennt die neuen Medien als die alten. Neu ist nur, dass die Medien heute die Gesellschaft immer stärker spalten; eine Entwicklung, der die Politik nur hinterherläuft.

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