Seitlicher Blick auf das gesamte D4 Gebäude.

Forschung

Die am Institut tätigen Personen beschäftigen sich kritisch mit der vorherrschenden ökonomischen Wissenschaftsdisziplin, und erarbeiten Alternativen auf konzeptioneller und methodischer Ebene. Am Institut für Heterodoxe Ökonomie wird herausgearbeitet, dass die Erklärungsebenen für ökonomische Prozesse und Resultate nicht ausschließlich im individuellen Rationalverhalten begründet sein können. Aufbauend darauf wird die Frage gestellt, wodurch ökonomisches Handeln bestimmt ist, wie es institutionell bzw. kulturell begründet werden kann. Die Beschäftigung mit diesen vernachlässigten Aspekten nehmen wir aus dem Blickwinkel der Politischen Ökonomie auf, die im Sinne des untrennbaren Zusammenwirkens von politischen, sozialen, historischen, kulturellen und ökonomischen Komponenten gesehen wird.

Auf inhaltlicher Ebene beschäftigen sich die Mitglieder des Instituts mit:

  • Kritische Wirtschaftspolitik: Analyse und Evaluierung von Politikmaßnahmen, ökonomische Macht

  • Institutionelle Ökonomie: Konstitutive Rolle von Normen, Werten und habituellem Verhalten; zentrale Rolle der Institutionen für die Ökonomie

  • (Angewandte) Feministische Ökonomie: unbezahlte Arbeit, Gender Budgeting, Politikevaluierung; feministisch-ökonomische Wissenschaftstheorie

  • Ökonomische Ungleichheit aus heterodoxer Perspektive: Bildungsungleichheit, Vermögensungleichheit, Informationsungleichheit; Chancenungleichheit

  • Politische Ökonomie der Medien: mediale Repräsentation von ökonomischer Ungleichheit und Umverteilungsmaßnahmen, Medieneigentum und Konzentration an Medienmärkten, Rolle und Funktion von Medien in der Ökonomie

  • Episteme der Ökonomie: epistemologische Voraussetzungen und Grundannahmen in der Ökonomie; Menschenbilder in der Ökonomie; Aussagekraft der ökonomischen Modelle

Laufende Projekte

Abgeschlossene Projekte

ProjektmitarbeiterInnen

Publikationen