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Smart City Governanceprozesse in kleinen und mittleren Städten - SPRINKLE

In Europa ist die Smart-City-Entwicklung bisher vor allem von Großstädten getrieben. Ziel des im Rahmen des FFG-Programmes „Stadt der Zukunft“ geförderten interdisziplinären Grundlagenprojekts SPRINKLE war eine umfassende Untersuchung der Governance-Strukturen und -Prozesse für eine Smart-City-Entwicklung in kleineren und mittleren Städten (Gesamtleitung Österreichisches Institut für Raumplanung; weitere/r Projektpartner/in: TU Wien, Städtebund). Ausgehend von einer weiten Definition einer Smart City, verstanden als Stadt, die eine umfassende Entwicklung hin zu einer zukunftsfähigen, postfossilen Stadt anstrebt, wurde im vorliegenden Projekt der Fokus auf Veränderungen mit Auswirkungen auf Energieverbrauch, Nutzung erneuerbarer Energie und CO2-Emissionen sowie damit verbundener Lebensqualität gelegt. In Fallstudien wurden ausgewählte energiebezogene städtische Handlungsfelder aus energiebezogen-planerischer, rechtlich-institutioneller sowie Akteur/in-bezogener und prozessualer Perspektive untersucht. Im Besonderen wurden wesentliche Barrieren und Treiber für energiebezogene städtische Governance-Strukturen und -Prozesse analysiert und Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Smart-City-Strategien in kleinen und mittleren Städten zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2016 wurde das Projekt mit Fertigstellung des Endberichts abgeschlossen. Dieser ist 2017 in der Schriftenreihe „Nachhaltig Wirtschaften“ des BMVIT erscheinen. Zudem wurde im Rahmen des Projekts eine Masterarbeit zum Thema „Die Anforderungen des Energieeffizienzrechts in Hinblick auf die Gemeinde“ abgeschlossen.

SPRINKLE-Endbericht

http://www.hausderzukunft.at/results.html/id7833

Projektleitung WU:  Univ.Prof. Dr. Verena Madner

Projektpartner: ÖIR GmbH, Technische Universität Wien (Department für Raumplanung, Fachbereich Soziologie)

Fördergeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Laufzeit: 1.9.2014-31.1.2016