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Sharing Economy

Forschungs­feld: Aktu­elle Urban Manage­ment- und Gover­nan­ce-­Trends

Verschie­dene Modelle der „Sharing Economy“ – vom „Car Sharing“ über die tempo­räre Vermie­tung von Wohnungen an Tourist/inn/en bis zum „Commu­nity Garde­ning“ – haben sich in den letzten Jahren etabliert. Während in den ersten Jahren des Aufkom­mens dieser Modelle die ökon­o­mi­schen, ökol­o­gi­schen und sozialen Vorteile hervor­ge­hoben wurden, werden seit kurzem auch die nega­tiven Seiten einiger Sharin­g-E­co­no­my­-­Mo­delle in der Öffent­lich­keit thema­ti­siert. Da etablierte Bran­chen (z.B. Hotel- oder Taxi­ge­werbe) durch die neuen Modelle unter Druck geraten und sich gegen die weitere Ausbrei­tung dieser neuen Modelle des Tauschens, Teilens und Leihens wehren, wird die mediale Debatte teil­weise recht emotional geführt. Insbe­son­dere größere Kommunen müssen dabei Maßnahmen ergreifen, obwohl viele grund­le­gende Fragen zu den neuen Sharin­g-E­co­no­my­-­Mo­dellen noch unge­klärt sind, z.B.: Welche sozialen, ökol­o­gi­schen und ökon­o­mi­schen Wirkungen haben spezi­fi­sche Modelle? Welche lokalen und kommu­nalen Alter­na­tiven gibt es zu welt­weiten Platt­formen? Welche Ansätze zur Gover­nance passen zum jewei­ligen insti­tu­tio­nellen und kultu­rellen Kontext einer Kommune? 2016 wurde die Zusam­men­ar­beit mit dem deut­schen Forschungs­ver­bund „i-share“ weiter inten­si­viert und Vorar­beiten für eine verglei­chende Unter­su­chung in Deutsch­land und Öster­reich geleistet. Das Forschungs­in­stitut koope­riert hier mit der Stadt Wien (MA 23) sowie mit den WU-In­sti­tuten für Orga­niza­tion Studies sowie Public Manage­ment und Gover­nance.

Projekt­lei­tung: Univ.Prof. Dr. Markus Höllerer und Univ.Prof. Dr. Renate Meyer
Projekt­web­site: www.sharin­g-e­co­nomy.at