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Rechtsfragen der Energieraumplanung

Forschungsfeld: Urbane Transformationsprozesse zur Nachhaltigkeit aus der Perspektive von Recht und Governance

Die Energieraumplanung verfolgt das Ziel, CO2-Emissionen zu vermeiden, Energieeffizienz zu erhöhen und den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern. Dazu sollen Raumplanung und Energieplanung auf Stadtteilebene integriert betrachtet werden. Wie internationale Beispiele zeigen, können bei der Energieraumplanung ganz unterschiedliche (rechtliche) Instrumente zum Einsatz kommen: Von hoheitlichen energiebezogenen Festlegungen im Flächenwidmungsplan über energetische Anforderungen in privatrechtlichen Verträgen beim Verkauf kommunaler Liegenschaften hin zu Förderanreizen ist eine Fülle an Instrumenten denkbar. Die integrierte Betrachtung von Raumplanung und Energieplanung und die Umsetzung von integrierten Energieversorgungslösungen eröffnen zahlreiche rechtliche Fragestellungen. Am Forschungsinstitut werden in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien in einem Projekt rechtliche Aspekte der Energieraumplanung für Wien aufbereitet. Die Projektergebnisse sollen als fachliche Grundlage für das im STEP 2025 vorgesehene Fachkonzept „Integrierte Energie-Raum-Planung“ dienen. Im Rahmen eines laufenden Dissertationsprojektes wird die umfassende Bearbeitung der rechtlichen Fragestellungen der Energieraumplanung weitergeführt. 

Projektleitung: Univ.Prof. Dr. Verena Madner