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Organizational Resilience in a City Context

Forschungsfeld: Aktuelle Urban Management- und Governance-Trends

Im breiteren Kontext innovativen Stadtmanagements hat in jüngerer Vergangenheit das Thema der „Resilienz“ von Städten („city resilience“) erhöhte wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten. Unter Resilienz wird in diesem Zusammenhang kurz gefasst die Fähigkeit von Städten verstanden, unerwartete Schocks (z.B. Naturkatstrophen, Terrorismus, usw.) und andauernde Stressoren (z.B. soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit, Erhaltung von kritischer Infrastruktur) „abzufedern“. Ein Schwerpunkt der laufenden Debatte liegt dabei vor allem auf der Gestaltung der intersektoralen Zusammenarbeit von öffentlicher Verwaltung, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft auf verschiedenen Ebenen. Ein laufendes Projekt am Forschungsinstitut widmet sich dabei der Frage, wie sich in diesem Bereich globale Best Practices entwickeln, welche Vorreiterrolle internationale Metropolen einnehmen, und welche Funktionen globale Netzwerke und Initiativen (z.B. 100 Resilient Cities Network, Transatlantic Policy Lab) ausfüllen. Zusätzlich befasst sich das Projekt mit der Integration unterschiedlicher Resilienz-Konzepte und versucht, diese für den Stadtkontext fruchtbar zu machen.

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Markus Höllerer