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Local Public Sector Reforms: An International Comparison

Forschungsfeld: Internes Management und Stadtverwaltungen

Das Forschungsinstitut ist Partner der europäischen COST-Action “Local Public Sector Reforms: An International Comparison”, einem europäischen Forschungsnetzwerk mit über 100 WissenschafterInnen aus derzeit 27 Ländern. Das konkrete Ziel ist die vergleichende Analyse lokaler Reformmaßnahmen in ausgewählten Bereichen. Dieser systematische Vergleich soll in weiterer Folge auch Rückschlüsse für eine zukünftige Modernisierung des öffentlichen Sektors erlauben. Das Forschungsinstitut ist hier in zwei Bereichen tätig:

Im Rahmen des Projektes „Joined Up“ Loval Governments? Restructuring and Reorganizing Internal Management“ werden Reformmaßnahmen in Zusammenhang mit „Joint up governance“ vergleichend untersucht. In Reaktion auf vermehrte Hinweise auf dysfunktionale Effekte von „New Public Management“-Reformen, die v.a. eine Effizienzsteigerung durch die Übernahme von Management-Instrumenten aus dem privatwirtschaftlichen Sektor zum Ziel hatten, versuchen neuere Reformbestrebungen durch eine Betonung von Kooperation und Partizipation solchen Effekten entgegenzuwirken. Gemeinsam mit PartnerInnen aus Ungarn, Italien, UK, Deutschland und Irland wird die Frage bearbeitet, in welchen Variationen und mit welchen Effekten Reformmaßnahmen, die auf eine Rezentralisierung des öffentlichen Sektors abzielen, in den unterschiedlichen Ländern umgesetzt wurden.

Das Projekt „Is Performance Management in Local Government Worth the Effort? Evidence From Europe About the Impact of Performance Management on Citiziens’ Satisfaction and Trust in Local Government” fokusiert auf Performance Management im öffentlichen Sektor. Es soll untersucht werden, inwieweit Steuerungsmaßnahmen, die auf der Bewertung messbarer Outputs aufbauen, in unterschiedlichen lokalen Kontexten tatsächlich verwendet und wie diese in Hinblick auf Effizienz und Effektivität bewertet werden können. Durch die Zusammenarbeit mit PartnerInnen aus Israel, Ungarn, Norwegen  und Italien soll auch der Einfluss kultureller Kontexte berücksichtigt werden.

Projektleitung: Renate Meyer, Stephan Leixnering 

Partner: Tobias Polzer, Queen's University, Belfast