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Barrierefreie WU

Diver­sität leben

Die WU begreift die Viel­falt ihrer Ange­hö­rigen als Berei­che­rung. Deshalb fördern wir die Diver­sität unserer Studie­renden und Mitar­beiter/innen. Unter­schied­liche Poten­ziale, einschließ­lich unter­schied­li­cher physi­scher und psychi­scher Fähig­keiten, erkennen wir als Chance und Ressource.

Es ist uns ein Anliegen, gleiche Chancen für Studie­rende und Mitar­beiter/innen mit und ohne Behin­de­rung sicher­zu­stellen und die Bedürf­nisse von WU-An­ge­hö­rigen mit Behin­de­rung beson­ders zu berück­sich­tigen. Unser barrie­re­freier Campus bietet dafür ideale Rahmen­be­din­gungen. Neben bauli­chen Gege­ben­heiten wollen wir durch weitere Maßnahmen barrie­re­freies Studieren und Arbeiten an der WU ermög­l­i­chen.

Deshalb finden Sie in diesem Bereich:

  • Ziele, Maßnahmen und Anlauf­stellen an der WU zu den Themen Inklu­sion und Barrie­re­frei­heit.

  • Interne und externe Unter­stüt­zungs­mög­l­ich­keiten bei einer Behin­de­rung, chro­ni­schen und / oder psychi­schen Erkran­kung im Studium und bei der Arbeit.

  • Tipps und Empfeh­lungen für die barrie­re­freie Gestal­tung von Lehr­ver­an­stal­tungen, Doku­menten, Veran­stal­tungen oder vom tägl­i­chen Mitein­ander.

  • Beschrei­bungen von unter­schied­li­chen Arten von Behin­de­rungen und Beein­träch­ti­gungen. Denn viele Arten von Behin­de­rungen sind nicht sichtbar.

Inklu­sion fördern

Inklu­sion bezeichnet die gleich­be­rech­tigte Teil­habe benach­tei­ligter Perso­nen­gruppen an der Gesell­schaft. An der WU wird Inklu­sion im Rahmen eines syste­ma­ti­schen Diver­si­täts­ma­nage­ments geför­dert. Denn sie ist Teil unserer gesell­schaft­li­chen Verant­wor­tung und Merkmal einer zukunfts­fäh­igen Univer­sität.

Die WU möchte durch die Förde­rung von Inklu­sion:

  • gleiche Chancen für Studie­rende und Mitar­beiter/innen mit und ohne Behin­de­rung sicher­stellen,

  • ein Arbeits- und Studi­en­um­feld schaffen, das frei von Vorur­teilen und Barrieren ist,

  • ein Orga­ni­sa­ti­ons­klima reali­sieren, das von Respekt und Wert­schät­zung gegen­über jeder einzelnen Person geprägt ist und in dem der Fokus auf Poten­ziale statt auf Schwächen gerichtet wird,

  • eine vertrau­ens­volle Univer­si­tätskultur entwi­ckeln, in der sich WU-An­ge­hö­rige sicher fühlen, Behin­de­rungen, Beein­träch­ti­gungen oder chro­ni­sche Erkran­kungen bekannt zu geben,

  • als öffent­liche Univer­sität und Arbeit­ge­berin ihre gesell­schaft­liche Verant­wor­tung wahr­nehmen und als Vorbild für andere Orga­ni­sa­tionen wirken.

Wie wir Behin­de­rung verstehen

Das Verständnis von Behin­de­rungen entwi­ckelt sich ständig weiter. Heute werden Behin­de­rungen immer weniger als medi­zi­ni­sches oder kari­ta­tives Problem wahr­ge­nommen, sondern als recht­liche und soziale Ausgren­zung. Das soziale Modell von Behin­de­rung legt den Fokus auf die Wech­sel­wir­kung von gesund­heit­li­cher Beein­träch­ti­gung und Barrieren. Es geht davon aus, dass Behin­de­rungen erst durch die Inter­ak­tion des beein­träch­tigten Indi­vi­duums mit der Gesell­schaft entstehen.

„Behin­dert ist, wer behin­dert wird“.

Das soziale Modell ist auch in der UN-Be­hin­der­ten­rechts­kon­ven­tion veran­kert.

Weitere Infor­ma­tionen finden Sie unter Gut zu wissen.

Es gibt viele unter­schied­liche Behin­de­rungen – und ein Groß­teil davon ist unsichtbar!

  • 14,1% Mobi­li­tät­sein­schrän­kung*)

  • 7% chro­ni­sche Krank­heiten

  • 3,7% nerv­liche oder psychi­sche Probleme

  • 3,0% Sehein­schrän­kungen

  • 2,1% Höre­in­schrän­kungen

  • 0,8% Lern­schwie­rig­keiten

  • 0,8% Sprach­pro­bleme

  • 0,5% Roll­stuhl­be­nutzer/innen

*) Die Prozent­sätze beziehen sich auf den Anteil der öster­rei­chi­schen Bevöl­ke­rung in Privat­haus­halten, der von der genannten Behin­de­rung oder Einschrän­kung betroffen ist.

Vgl. STATISTIK AUSTRIA, Mikro­zensus 4. Quartal 2007 und 2015 - Zusatz­fragen „Menschen mit Beein­träch­ti­gungen“

Barrie­re­frei

Barrie­re­frei­heit hat den Abbau beste­hender Barrieren zum Ziel. Sie umfasst die Dimen­sionen physi­sche, kommu­ni­ka­tive, intel­lek­tu­elle, soziale, ökon­o­mi­sche und insti­tu­tio­nelle Barrie­re­frei­heit. Weitere Infor­ma­tionen finden Sie unter Gut zu wissen.

Jessica Wulf
Jessica Wulf

Stabstelle Gender & Diversity Policy

Sonja Lydtin (derzeit in Karenz)
Sonja Lydtin (derzeit in Karenz)

Stabstelle Gender & Diversity Policy