Vorlesen

Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen

Mobbing, sexuelle Belästigung

Unter­stüt­zung für Betrof­fene von Konflikten, Mobbing oder sexu­eller Beläst­igung

Broschüre NEIN zu Beläst­igung!

 

Sexu­elle Beläst­igung und andere Formen der Diskri­mi­nie­rung an der Univer­sität: Infor­ma­tion - Gegen­stra­te­gien - Bera­tung

Der Arbeits­kreis für Gleich­be­hand­lungs­fragen berät und unter­stützt Personen oder Gremien im sach­ge­rechten und ange­mes­senen Umgang mit Vorfällen sexis­ti­schen Verhal­tens und/oder sexu­eller Beläst­igung bzw. Mobbing.

Betrof­fene Personen haben Anspruch auf kosten­lose Bera­tung durch den Arbeits­kreis für Gleich­be­hand­lungs­fragen.

Darüber hinaus stellt die WU Bera­tungs- und Betreu­ungs­an­ge­bote zur Verfü­gung.

Mobbing- und Konflik­t-Be­ra­tung

Wie überall, wo Menschen zusam­men­treffen bzw. zusam­men­ar­beiten gibt es auch an der WU immer wieder Konflikte. In einzelnen, extremen Fällen können diese bis hin zu Mobbing eska­lieren.

Solche Vorkomm­nisse sind für jede/n Betrof­fene/n sehr belas­tend und nicht zuletzt auch für die Orga­ni­sa­tion als Ganze mit Blick auf die Zusam­men­ar­beit und das Arbeits­klima äußerst uner­freu­lich. Die WU ist sich ihrer Verant­wor­tung und Fürsor­ge­pflicht als Dienst­ge­berin gegen­über ihren Mitar­beiter/inne/n bewusst und stellt Univer­si­tätsan­ge­hö­rigen, die sich durch Konflikte belastet oder von Mobbing betroffen fühlen, kosten­freie Unter­stüt­zung durch profes­sio­nelle externe Ansprech­partner/innen zur Verfü­gung.

Im Krisen­fall können Sie jeder­zeit selbst mit der Bera­terin bzw. dem Berater Ihrer Wahl aus der unten stehenden Liste Kontakt aufnehmen. Die WU rechnet mit diesen Berater/inne/n auf Vertrau­ens­basis ab, das heißt, sie erhält von den Berater/inne/n selbst­ver­ständ­lich keinerlei Daten über die Bera­tung suchenden Personen.
Die Kosten für maximal fünf Bera­tungs­stunden über­n­immt die WU, weitere Bera­tungs­stunden müssten ggf. von Ihnen selbst bezahlt werden.

Der Konflikt- und Mobbing­be­rater/innen-­Pool
 

Bern­hard Hubacek

www.bhc.at

Dr. Christa Kolodej

www.kolodej.at

Birgit Palm­storfer, MSc

http://palm­storfer.at

Dr. Nina Petrik

http://kbt-wien.at/

Edwin Spraider

www.spraider.at

Sexu­elle Beläst­igung

Sexu­elle Beläst­igung iSd § 8 Bundes­-Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (B-GlBG) und Mobbing stellen eine Verlet­zung von Persön­lich­keits­rechten dar. Die Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien duldet weder sexu­elle Beläst­igung noch sexis­ti­sches Verhalten noch Mobbing.

Alle Ange­hö­rigen der Wirt­schafts­uni­ver­sität, insbe­son­dere solche mit Leitungs­auf­gaben in Forschung, Lehre und Verwal­tung sind in ihrem Arbeits­be­reich dafür verant­wort­lich, dass sexuell beläst­igendes Verhalten und Mobbing unter­bleiben.

Auszug aus dem Bundes­-Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (B-GlBG)

Sexu­elle Beläst­igung

§ 8. (1) Eine Diskri­mi­nie­rung auf Grund des Geschlechtes liegt auch vor, wenn die Dienst­neh­merin oder der Dienst­nehmer im Zusam­men­hang mit ihrem oder seinem Dienst- oder Ausbil­dungs­ver­hältnis

1. von der Vertre­terin oder vom Vertreter des Dienst­ge­bers selbst sexuell belästigt wird,

2. durch die Vertre­terin oder den Vertreter des Dienst­ge­bers dadurch diskri­mi­niert wird, indem sie oder er es schuld­haft unter­lässt, im Falle einer sexu­ellen Beläst­igung durch Dritte eine ange­mes­sene Abhilfe zu schaffen oder

3. durch Dritte sexuell belästigt wird

(2) Sexu­elle Beläst­igung liegt vor, wenn ein der sexu­ellen Sphäre zuge­hö­riges Verhalten gesetzt wird, das die Würde einer Person beein­träch­tigt oder dies bezweckt, für die betrof­fene Person uner­wünscht, unan­ge­bracht, entwür­di­gend, belei­di­gend oder anstößig ist und

1. eine einschüch­ternde, feind­se­lige oder demü­ti­gende Arbeits­um­welt für die betrof­fene Person schafft oder dies bezweckt oder

2. bei dem der Umstand, dass die betrof­fene Person ein der sexu­ellen Sphäre zuge­hö­riges Verhalten seitens einer Vertre­terin oder eines Vertre­ters des Dienst­ge­bers oder einer Kollegin oder eines Kollegen zurück­weist oder duldet, ausdrück­lich oder still­schwei­gend zur Grund­lage einer Entschei­dung mit Auswir­kungen auf den Zugang dieser Person zur Aus- und Weiter­bil­dung, Beschäf­ti­gung, Weiter­be­schäf­ti­gung, Beför­de­rung oder Entloh­nung oder zur Grund­lage einer anderen Entschei­dung über das Dienst- oder Ausbil­dungs­ver­hältnis gemacht wird.

(3) Eine Diskri­mi­nie­rung liegt auch bei Anwei­sung zur sexu­ellen Beläst­igung einer Person vor.

§ 19. (1) Eine Dienst­neh­merin oder ein Dienst­nehmer hat gegen­über der Beläst­igerin oder dem Beläst­iger Anspruch auf Ersatz des erlit­tenen Scha­dens, wenn sie oder er infolge Beläst­igung nach §§ 8 und 8a oder 16 im Zusam­men­hang mit ihrem oder seinem Dienst- oder Ausbil­dungs­ver­hältnis diskri­mi­niert worden ist.

(2) Im Fall einer Beläst­igung nach den §§ 8 Abs. 1 Z 2 und 8a Abs. 1 Z 2 oder 16 Abs. 1 Z 2 besteht der Anspruch einer Dienst­neh­merin oder eines Dienst­neh­mers auf Ersatz des erlit­tenen Scha­dens auch gegen­über dem Bund.

(3) Soweit der Nach­teil nicht in einer Vermö­gense­in­buße besteht, hat die Dienst­neh­merin oder der Dienst­nehmer zum Ausgleich der erlit­tenen persön­li­chen Beein­träch­ti­gung Anspruch auf ange­mes­senen Scha­den­er­satz, mindes­tens jedoch auf einen Scha­den­er­satz von 1 000 Euro.