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Studierendensupport

Behindertenbeauftragter für Studierende

Kontakt und Kontaktaufnahme: Termine nach Vereinbarung via E-Mail oder telefonisch

Der Behindertenbeauftragte Herr Herbert Loicht ist derzeit nicht erreichbar. Bitte wenden Sie sich an seine interimistische Vertretung Herrn Christof Damböck:

Tel: +43 1 313 36 / 4894
Email: beable@wu.ac.at

Dr. Herbert Loicht (derzeit nicht erreichbar)

Beauftragter für Studierende mit Behinderungen und/oder chronischen Krankheiten
WU
Wirtschaftsuniversität Wien
Vienna University of Economics and Business
Welthandelsplatz 1, Gebäude LC, 2.Stock
A-1020 Vienna, Austria

Als Behindertenbeauftragter unterstütze ich Studierende mit Behinderung, chronischen Erkrankungen, psychischen Erkrankungen und/oder einer Lernstörung, insbesondere in Hinblick auf die Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Prüfungen. 

Wie kann ich Sie detailliert unterstützen?

  • Änderung des Prüfungsmodus je nach Bedarf (mehr Prüfungszeit, Bereitstellung eines eigenen Prüfungsraumes; Bereitstellung eines Tutors/einer Tutorin bei notwendiger Assistenz, mündliche Prüfung statt einer schriftlichen Prüfung, vergrößerte Prüfungsbögen etc).
    Rechtsgrundlage: §59 Abs1 Z11 UG.

  • Schreibhilfen bei Prüfungen (s.o.) und bei sonstigen schriftlichen Arbeiten.

  • Unterstützung bei LV-Anmeldungen und Prüfungsanmeldungen

    • LVP-Lehrveranstaltungsanmeldung: Diese erfolgt wie für alle Studierenden während der Anmeldefrist über LPIS durch Sie selbst.

    • LVP-Prüfungsanmeldung: Bei notwendiger Änderung des Prüfungsmodus ist unbedingt erforderlich, dass die Prüfungsanmeldung auch mir bekannt gemacht wird, um die organisatorisch notwendigen Schritte einleiten zu können. Eine Anmeldung durch Sie über LPIS ist dennoch zusätzlich notwendig.

    • Anmeldungen zu PI-Lehrveranstaltungen kann ich in einem gewissen Ausmaß (eine Person pro Lehrveranstaltung) bereits vor Beginn der Anmeldefrist für behinderte und/oder chronisch kranke Studierende durchführen. Ist mein Kontingent ausgeschöpft, erfolgt die Anmeldung, wie für alle Studierende, durch Sie mit Beginn der Anmeldefrist der PI-LV über LPIS. Sollten Sie ausnahmsweise keinen Platz in einer PI-Lehrveranstaltung bekommen, kann ich mich bemühen, eine individuelle Lösung für Sie zu erreichen. In diesem Fall kontaktieren Sie mich bitte via E-Mail.

    • Organisatorische Hilfe bei der Durchführung von Teilleistungen im Rahmen der PI-LV: Bei notwendiger Änderung des Prüfungsmodus (z.B. bei einer Zwischenklausur, Endklausur, etc.) verständigen Sie mich bitte möglichst früh über den Termin und die Art der Teilleistung, damit ich die notwendigen organisatorischen Schritte setzen kann.

  • Unterstützung bei weiteren administrativen Schritten

    • Unterstützung bei der Zulassung und Rückmeldung zum Studium, wenn notwendig.

    • Unterstützung bei Anerkennungen, wenn notwendig.

  • Wenn notwendig, Beratungstätigkeit durch höhersemestrige Tutor/inn/en, wenn die allen zugängliche Beratungstätigkeit des SSC (Gebäude LC, 2. Stock) und der ÖH nicht ausreicht.

  • Orientierungshilfe und Mobilität am neuen Campus zu Beginn des Studiums.

  • Unterstützung bei der Nutzung der Bibliothek.

Wir möchten Ihnen Ihr Studium und den universitären Alltag an der WU so barrierefrei wie möglich gestalten und Ihnen bei der Bewältigung der studentischen Herausforderungen zur Seite stehen.

Was benötige ich von Ihnen?

  • Wenn vorhanden: Pass ausgestellt gemäß § 40 Behindertengesetz.

  • Art der Behinderung.

  • Ärztliche Atteste/Bestätigungen über das Ausmaß der Behinderung sowie die voraussichtliche Dauer der Behinderung und/oder chronischen Erkrankung.

 

Grundsätzliches und zukünftige Herausforderungen:

Im „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ wird ausdrücklich definiert, dass niemand schlechter behandelt werden darf, weil er behindert ist. Auch das Universitätsgesetz legt als leitenden Grundsatz der Universitäten „die besondere Berücksichtigung der Erfordernisse von behinderten Menschen fest“ (§2 Z 11 UG). Damit soll auch das originäre Ziel der Inklusion  behinderter und/oder chronisch kranker Menschen in die Gesellschaft und die Arbeitswelt gefördert werden.

Durch den neuen Campus hat die WU in Sachen Barrierefreiheit einen Meilenstein gesetzt. Neben den baulichen Maßnahmen bedeutet Barrierefreiheit für die WU vor allem auch das Bestreben, behinderten Studierenden sowie Studierenden mit chronischen Erkrankungen den erfolgreichen Studienabschluss zu ermöglichen. Nicht wenige behinderte Studierende beenden das Studium ohne Abschluss, weil oft die nötigen Rahmenbedingungen für diese Studierendengruppe nicht dem Optimum entsprechen. Hier gilt es, noch weitere Verbesserungen zu veranlassen.
Ob gehörlose Studierende, die  bereits zu Beginn des Studiums an der Chancenungleichheit bei der Teilhabe am Unterricht scheitern oder Angstpatient/inn/en, die gerade knapp vor der positiven Absolvierung ihres Studiums scheitern. Es gibt viele Hemmnisse, die es zu beseitigen gilt.
Aber es ist wert, daran zu arbeiten, jedem Menschen eine vollständige Inklusion in die Gesellschaft und die Arbeitswelt zu ermöglichen.

Bei der Ausübung meiner neuen Funktion möchte ich daher dem Grundsatz folgen: Es ist die Einzelperson, die zählt und nicht die Diagnose.

Ich freue mich, meine Erfahrungen in die Dienste der Studierenden der WU stellen zu dürfen.

Herbert Loicht

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