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Studiensupport

Behindertenbeauftragter für Studierende

Kontakt und Kontakt­auf­nahme: Termine nach Verein­ba­rung via E-Mail oder tele­fo­nisch

Dr. Herbert Loicht
Beauf­tragter für Studie­rende mit Behin­de­rungen und/oder chro­ni­schen Krank­heiten
WU
Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien
Vienna Univer­sity of Econo­mics and Busi­ness
Welt­han­dels­platz 1, Gebäude LC, 2.Stock
A-1020 Vienna, Austria

Tel:     + 43 1 313 36 / 5041
Email:  herbert.loich­t@wu.ac.at

Als Behin­der­ten­be­auf­tragter unter­stütze ich Studie­rende mit Behin­de­rung, chro­ni­schen Erkran­kungen, psychi­schen Erkran­kungen und/oder einer Lern­stö­rung, insbe­son­dere in Hinblick auf die Teil­nahme an Lehr­ver­an­stal­tungen und Prüfungen. 

Wie kann ich Sie detail­liert unter­stützen?

  • Ände­rung des Prüfungs­modus je nach Bedarf (mehr Prüfungs­zeit, Bereit­stel­lung eines eigenen Prüfungs­raumes; Bereit­stel­lung eines Tutors/einer Tutorin bei notwen­diger Assis­tenz, münd­liche Prüfung statt einer schrift­li­chen Prüfung, vergrö­ß­erte Prüfungs­bögen etc).
    Rechts­grund­lage: §59 Abs1 Z11 UG.

  • Schreib­hilfen bei Prüfungen (s.o.) und bei sons­tigen schrift­li­chen Arbeiten.

  • Unter­stüt­zung bei LV-An­mel­dungen und Prüfungs­an­mel­dungen

    • LVP-­Lehr­ver­an­stal­tungs­an­mel­dung: Diese erfolgt wie für alle Studie­renden während der Anmel­de­frist über LPIS durch Sie selbst.

    • LVP-­Prü­fungs­an­mel­dung: Bei notwen­diger Ände­rung des Prüfungs­modus ist unbe­dingt erfor­der­lich, dass die Prüfungs­an­mel­dung auch mir bekannt gemacht wird, um die orga­ni­sa­to­risch notwen­digen Schritte einleiten zu können. Eine Anmel­dung durch Sie über LPIS ist dennoch zusätz­lich notwendig.

    • Anmel­dungen zu PI-Lehr­ver­an­stal­tungen kann ich in einem gewissen Ausmaß (eine Person pro Lehr­ver­an­stal­tung) bereits vor Beginn der Anmel­de­frist für behin­derte und/oder chro­nisch kranke Studie­rende durch­führen. Ist mein Kontin­gent ausge­schöpft, erfolgt die Anmel­dung, wie für alle Studie­rende, durch Sie mit Beginn der Anmel­de­frist der PI-LV über LPIS. Sollten Sie ausnahms­weise keinen Platz in einer PI-Lehr­ver­an­stal­tung bekommen, kann ich mich bemühen, eine indi­vi­du­elle Lösung für Sie zu errei­chen. In diesem Fall kontak­tieren Sie mich bitte via E-Mail.

    • Orga­ni­sa­to­ri­sche Hilfe bei der Durch­füh­rung von Teil­leis­tungen im Rahmen der PI-LV: Bei notwen­diger Ände­rung des Prüfungs­modus (z.B. bei einer Zwischen­klausur, Endklausur, etc.) verstän­digen Sie mich bitte mögl­ichst früh über den Termin und die Art der Teil­leis­tung, damit ich die notwen­digen orga­ni­sa­to­ri­schen Schritte setzen kann.

  • Unter­stüt­zung bei weiteren admi­nis­tra­tiven Schritten

    • Unter­stüt­zung bei der Zulas­sung und Rück­mel­dung zum Studium, wenn notwendig.

    • Unter­stüt­zung bei Aner­ken­nungen, wenn notwendig.

  • Wenn notwendig, Bera­tungs­tä­tig­keit durch höher­se­mest­rige Tutor/inn/en, wenn die allen zugängliche Bera­tungs­tä­tig­keit des SSC (Gebäude LC, 2. Stock) und der ÖH nicht ausreicht.

  • Orien­tie­rungs­hilfe und Mobi­lität am neuen Campus zu Beginn des Studiums.

  • Unter­stüt­zung bei der Nutzung der Biblio­thek.

Wir möchten Ihnen Ihr Studium und den univer­si­tären Alltag an der WU so barrie­re­frei wie möglich gestalten und Ihnen bei der Bewäl­ti­gung der studen­ti­schen Heraus­for­de­rungen zur Seite stehen.

Was benö­tige ich von Ihnen?

  • Wenn vorhanden: Pass ausge­stellt gemäß § 40 Behin­der­ten­ge­setz.

  • Art der Behin­de­rung.

  • Ärzt­liche Atteste/Bestä­ti­gungen über das Ausmaß der Behin­de­rung sowie die voraus­sicht­liche Dauer der Behin­de­rung und/oder chro­ni­schen Erkran­kung.

 

Grund­sätz­li­ches und zukünf­tige Heraus­for­de­rungen:

Im „Über­e­in­kommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behin­de­rungen“ wird ausdrück­lich defi­niert, dass niemand schlechter behan­delt werden darf, weil er behin­dert ist. Auch das Univer­si­täts­ge­setz legt als leitenden Grund­satz der Univer­si­täten „die beson­dere Berück­sich­ti­gung der Erfor­der­nisse von behin­derten Menschen fest“ (§2 Z 11 UG). Damit soll auch das origi­näre Ziel der Inklu­sion  behin­derter und/oder chro­nisch kranker Menschen in die Gesell­schaft und die Arbeits­welt geför­dert werden.

Durch den neuen Campus hat die WU in Sachen Barrie­re­frei­heit einen Meilen­stein gesetzt. Neben den bauli­chen Maßnahmen bedeutet Barrie­re­frei­heit für die WU vor allem auch das Bestreben, behin­derten Studie­renden sowie Studie­renden mit chro­ni­schen Erkran­kungen den erfolg­rei­chen Studi­en­ab­schluss zu ermög­l­i­chen. Nicht wenige behin­derte Studie­rende beenden das Studium ohne Abschluss, weil oft die nötigen Rahmen­be­din­gungen für diese Studie­ren­den­gruppe nicht dem Optimum entspre­chen. Hier gilt es, noch weitere Verbes­se­rungen zu veran­lassen.
Ob gehör­lose Studie­rende, die  bereits zu Beginn des Studiums an der Chan­cen­un­gleich­heit bei der Teil­habe am Unter­richt schei­tern oder Angst­pa­tient/inn/en, die gerade knapp vor der posi­tiven Absol­vie­rung ihres Studiums schei­tern. Es gibt viele Hemm­nisse, die es zu besei­tigen gilt.
Aber es ist wert, daran zu arbeiten, jedem Menschen eine voll­stän­dige Inklu­sion in die Gesell­schaft und die Arbeits­welt zu ermög­l­i­chen.

Bei der Ausübung meiner neuen Funk­tion möchte ich daher dem Grund­satz folgen: Es ist die Einzel­person, die zählt und nicht die Diagnose.

Ich freue mich, meine Erfah­rungen in die Dienste der Studie­renden der WU stellen zu dürfen.

Herbert Loicht