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Über 1.600 BesucherInnen bei der Langen Nacht der Forschung an der WU

Am Freitag, dem 13. April 2018, öffnete die WU erst­mals im Rahmen der Langen Nacht der Forschung ihre Türen für Besu­che­rInnen und beein­druckte mit außer­ge­wöhn­li­chen Projekten. Mehr als 1.600 Gäste nutzten die Chance und warfen bei span­nenden Forschungs­sta­tionen, hoch­ka­rä­tigen Vorträgen, Diskus­si­ons­runden und Führungen durch Campus und Biblio­thek einen Blick hinter die Kulissen der Forschungs­welt an der WU. Auch Bundes­mi­nis­terin Marga­rete Schram­böck beehrte die WU mit einem Besuch und zeigte sich begeis­tert.

Bei der Langen Nacht der Forschung am vergan­genen Freitag präs­en­tierte die WU einen Ausschnitt aktu­eller Forschungs­pro­jekte und lud die Gäste zum Probieren und Expe­ri­men­tieren ein. Auf dem Lasten­ra­d-­Par­cours, im Expe­ri­men­tallabor oder beim Testen neuer Smart Home- und Virtual Reali­ty­-­Tech­no­lo­gien konnten die Besu­che­rinnen und Besu­cher wirt­schafts­wis­sen­schaft­liche Forschung hautnah erleben. Insge­samt 10 Forschungs­sta­tionen und viele weitere Infor­ma­ti­ons­stände widmeten sich Fragen wie „Wie werden wir „besser“ alt?“,“ Können Daten die Welt erklären?“, „Kann eine App unseren Fahr­stil verbes­sern?“ oder „Was macht uns arm oder reich?“. „Der hohe Andrang bei der Langen Nacht der Forschung freut uns natür­lich sehr und bestä­tigt unsere Bemüh­ungen, die Forschungs­leis­tungen der WU der breiten Öffent­lich­keit zugänglich zu machen“, so Stefan Pichler, Vize­rektor für Forschung an der WU, „Die Forschungs­felder an der WU sind viel­fältig und reichen von ökon­o­mi­schen, sozialen, juris­ti­schen bis hin zu ökol­o­gi­schen und kultu­rell rele­vanten Frage­stel­lungen der Gesell­schaft. Es ist uns daher ein großes Anliegen, auch in der Bevöl­ke­rung das Bewusst­sein dafür zu schaffen, wie wichtig wirt­schafts­wis­sen­schaft­liche Forschung für eine bessere Zukunft ist.“

Bundes­mi­nis­terin Marga­rete Schram­böck zu Gast

Auch Marga­rete Schram­böck, Bundes­mi­nis­terin für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schafts­standort, stat­tete der WU einen Besuch ab und nahm sich die Zeit, zahl­reiche Stationen der WU zu erkunden und auszu­pro­bieren. „Moderne wirt­schafts­wis­sen­schaft­liche Forschung hat das Alltags­leben der Menschen in den vergan­genen Jahren entschei­dend verbes­sert. Darum ist es auch so wichtig, dass sich unsere Univer­si­täten mit Frage­stel­lungen aktu­eller wirt­schaft­li­cher, sozialer und ökol­o­gi­scher Probleme beschäf­tigen. Veran­stal­tungen wie die Lange Nacht der Forschung holen die Leis­tungen unserer heimi­schen Forsche­rinnen und Forscher vor den Vorhang und sind von großer Bedeu­tung, um Forschung erleb- und nach­voll­ziehbar zu machen“, so Schram­böck. Erst 2017 kürte die WU Marga­rete Schram­böck zu „WU-Ma­na­gerin des Jahres“.

Video Lange Nacht der Forschung 2018

Lange Nacht der Forschung 2018

13. April 2018

Public Lectures als Besu­cher­In­nen­ma­gnet

Nicht nur bei den Forschungs­sta­tionen, auch bei den Public Lectures war der Andrang groß. Shermin Voshmgir, Direk­torin des Forschungs­in­sti­tuts für Kryp­to­ö­ko­n­omie, begeis­terte mit ihrem Vortrag über das Phänomen Block­chain. Berna­dette Kamleitner, Leiterin des Insti­tuts für Marke­ting und Konsu­men­tIn­nen­for­schung, widmete sich dem Thema Daten­schutz und der Frage, warum wir nicht nur für uns selbst, sondern auch für unseren Freun­des­kreis in puncto Daten­schutz verant­wort­lich sind. Im Anschluss daran disku­tierte Judith Kohlen­berger vom Institut für Sozi­al­po­litik gemeinsam mit Johannes Kopf, Vorstand des AMS Öster­reich, und Petra Draxl, Landes­ge­schäftsfüh­r­erin des AMS Wien, wie die Arbeits­markt­in­te­gra­tion von Geflüch­teten gelingen kann. Die Künst­lerin und Graphic Desi­gnerin Lana Lauren beglei­tete alle Vorträge live mit span­nenden Bildern.



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