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Auszeichnung „WU Manager des Jahres 2018“ an Hikmet Ersek verliehen

Am Dienstag, den 6. November 2018, zeichnete die WU den WU Alumnus und CEO von Western Union, Hikmet Ersek, als „WU Manager des Jahres 2018“ aus. Im Anschluss an die Ehrung diskutierten Hikmet Ersek und WU-Forscherin Heike Mensi-Klarbach vom WU-Institut für Gender und Diversität in Organisationen über Diversitätsmanagement in Unternehmen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Chart-Stürmer Simon Lewis.

Dienstagabend wurde WU-Alumnus Hikmet Ersek in feierlichem Rahmen zum „WU Manager des Jahres 2018“ gekürt. „Hikmet Ersek steht wie kaum ein anderer für Internationalität und kulturelle Vielfalt. Mit der heutigen Ehrung möchte die WU zum Ausdruck bringen: wir sind stolz auf Hikmet Ersek und seine beeindruckende Karriere!“, begründete WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger die Entscheidung. Ersek, dessen familiäre Wurzeln in Österreich und der Türkei liegen, schaffte es 2010 an die Spitze von Western Union, dem Weltmarktführer von weltweitem Geld- und Zahlungsverkehr. Er ist somit der einzige Österreicher an der Spitze eines US-amerikanischen „Fortune 500“ Unternehmens.

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Beeindruckende Erfolge, viel Mut und Vision

Kathryn Walt Hall, ehemalige US-Botschafterin in Österreich und Trägerin der WU-Ehrennadel, hielt die Laudatio auf Hikmet Ersek. Sie beschrieb ihn als einen Menschen, der sich trotz beeindruckender beruflicher Erfolge Bescheidenheit und Humanität bewahrt habe. „Sein Mut und seine Vision zeichnen ihn ebenso aus, wie seine Fähigkeit Brücken zu bauen, anstatt Mauern zu errichten.“ Hikmet Ersek wisse die Vorteile einer „Welt ohne Grenzen“ zu nützen. „‚Multikulti‘ bedeutet für mich zukunfts- und wettbewerbsfähig zu sein.“, so Ersek. Um international Erfolg zu haben, brauche es starke Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Schwarz-Weiß-Denken. Die Eigenschaft, über den Tellerrand hinauszublicken, sei in Teams mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in besonderem Maß vorhanden. Für Hikmet Ersek war es „ein besonderes Gefühl an die WU zurückzukehren“, denn hier, an seiner Alma Mater, habe er seine ausgeprägte „Leidenschaft für lebenslanges Lernen entwickelt“. Er habe aber auch seine Ideale, sich selbst treu zu bleiben und niemals aufzugeben, gefestigt. An die Studierenden appellierte er, „Herausforderungen global“ anzunehmen. „Die Führungskräfte von morgen sind Globalisten und nicht Individualisten!“

Auszeichnung „WU ManagerIn des Jahres“

Der Titel „WU ManagerIn des Jahres“ wird Persönlichkeiten verliehen, die sich durch vorbildhaftes Wirken innerhalb und außerhalb ihres Unternehmens auszeichnen. Mit der jährlichen Auszeichnung unterstreicht die WU ihre traditionell gute Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis.



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