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Zur Feminisierung in französischen Stellenanzeigen zwischen traditioneller Norm und Political Correctness

Wirtschaftsuniversität Wien, Departments 2 D2 2.22818:15 - 19:45

Art Vortrag/Diskussion
SpracheDeutsch
Vortragende/rProf. Dr. Antje Lobin, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstalter Institut für Slawische Sprachen mit dem Institut für Romanische Sprachen
Kontakt katharina.klingseis@wu.ac.at

Studie französischer Stellenanzeigen

In Stellenanzeigen spielt eine geschlechtergerechte Sprache mit Blick auf die Chancengleichheit von Männern und Frauen eine besondere Rolle. Eine korpusbasierte Studie französischer Stellenanzeigen zeigt jedoch, dass über den terminologischen Aspekt der Feminisierung von Berufs- und Funktionsbezeichnungen hinaus ausgeprägte Asymmetrien bestehen. Dies wird in folgendem Beispiel deutlich:

Rattaché(e) au Directeur des achats, le candidat est garant(e) de la relation fournisseur.

In einem solchen Kontext rückt, jenseits offizieller Normierungsbestrebungen, die Frage der Angemessenheit des Sprachgebrauchs zunehmend in den Vordergrund. Kristallisationspunkte der Debatte, die im Herbst 2017 u.a. mit der écriture inclusive einen neuen Höhepunkt erfahren hat, sind vielfach der sog. genre non marqué und der accord.



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