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Veganismus, Feminismus und Proteinwende

Wirtschaftsuniversität Wien, Library & Learning Center Festsaal 120.03.2019, 18:00WU matters. WU talks.

Art Vortrag/Diskussion
SpracheDeutsch
Veranstalter Wirtschaftsuniversität Wien Marketing & Kommunikation

Vortrag und anschließende Diskussion des Departments für Management

Was assoziieren Sie mit vegan? Bewusste Ernährung? Tierschutz? Oder Extremismus? Obwohl sich die vegane Industrie mit Produkten ohne tierische Inhaltsstoffe immer mehr etabliert, wird ein veganer Lebensstil noch immer von vielen negativ wahrgenommen. Vegane Männer werden vielerorts als Gefährdung des starken Geschlechts stigmatisiert, vegane Frauen als essgestört verurteilt. Gibt es gar eine Parallele zwischen der Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen und Tieren zur Aufrechterhaltung hegemonialer Männlichkeit, so wie feministische Wissenschaftler/innen es postulieren? Klar ist: Übermäßiger Fleischkonsum schadet langfristig uns allen. Er führt zu Artensterben, Klimawandel und Landraub. Wegen des Imports von proteinreichem Sojafuttermittel für die Tierhaltung ist der Stickstoffkreislauf in Europa aus den Fugen geraten. Sollten wir also auf Fleisch verzichten oder zumindest weniger davon essen? Die Lösung liegt in einer Allianz zwischen Veganer/inne/n und Reduzitarier/inne/n. Denn was wir brauchen, ist eine „Proteinwende“. Auf unseren Feldern. Und auf unseren Tellern.

Diskutierende:

Martin Balluch, Schriftsteller und Obmann, Verein gegen Tierfabriken

Ursula Bittner, Generalsekretärin und Sprecherin, DonauSoja

Regine Bendl, Professorin für Gender und Diversity in Organisationen und Mitglied des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit, WU

Giuseppe Delmestri, Professor für Change Management und Mitglied des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit, WU

 

Da es im Festsaal 1 eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen gibt, gilt bei der Sitzplatzwahl das „First Come First Served“-Prinzip.

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