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Socio-Ecological Economics and Policy

Socio-Ecological Economics and Policy

Das Masterstudium “Socio-Ecological Economics and Policy” bietet die einzigartige Möglichkeit die Werkzeuge sozioökonomischer Analysen kennen zu lernen und anzuwenden. Besonders ökologische, ökonomische, soziale Krisen und “burning issues” des 21. Jahrhunderts bzw. deren Interdependenzen stehen im Mittelpunkt des Studienprogrammes. Das interdisziplinäre Design des Studiums und der internationale Ansatz bauen auf drei Säulen auf: Theorie, Methodik und Anwendung.

Die Theoriekurse vereinen einander ergänzende sozialwissenschaftliche Disziplinen, die relevant und adäquat dafür sind, globale Herausforderungen zu studieren und zu lernen diese zu analysieren. In den Methodenkursen werden sowohl quantitative, wie auch qualitative Paradigma erarbeitet. Die Studierenden werden dazu angehalten, in ihren Forschungsdesigns zu reflektieren, welche sozialwissenschaftlichen Methoden bzw. welche Kombination dieser für ihre empirischen Analysen als adäquat zu erachten sind.

Policy making als nächster Schritt der Analyse ist ein bestimmender Lehrinhalt während des gesamten Studienverlaufs. Die Entwicklung innovativer Policy-Maßnahmen bedarf einer ganzheitlichen, deskriptiven und institutionellen Analyse, genauso wie die Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Konkret werden Theorie, Methodik und Analyse in zwei „Concentration Areas“ gelehrt und erarbeitet. Folgende Kursangebote können selbstständig von den Studierenden gewählt werden: (1) Environmental Change and Policy, (2) Population, Human Capital and Policy, (3) Globalization and Multi-Level Policy, und (4) Globalization and Social Policy.

Das Masterstudium wird von österreichischen und internationalen Studierenden mit einem vielfältigen akademischen Hintergrund besucht, die das intensive Auswahlverfahren positiv absolviert haben. Das Masterstudium zieht so Studierende an, die nicht nur die sozio-ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhundert analysieren lernen wollen, sondern auch bereit sind ihren Beitrag zu leisten Möglichkeiten der Transition aufzuzeigen und anzustoßen.

Die Studierenden erhalten im Masterstudium die Möglichkeit mit international herausragenden Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler aktuelle sozio-ökologische Phänomene und Herausforderungen auf akademischer Ebene zu bearbeiten. Um nur einzelne zu nennen: Clive Spash zählt laut „Research Papers in Economics“ zu den Top 5 Prozent der Ökonomen weltweit, ist Verfasser von Standardliteratur im Feld der ökologischen Cost-Benefit-Analysis. Reinhold Mechler ist ein weltweit ausgewiesener Experte am Gebiet der ökonomischen Analyse von Risiken und Implikationen von Naturkatastrophen. Verena Madner ist die österreichische Instanz im Umweltrecht. Wolfgang Lutz ist nicht erst seit der Verleihung des Wittgensteinpreises ein weltweit gefragter Forscher in der Demographie.

Mit diesen Lehrenden wird der SEEP-Master seinem Anspruch der forschungsgeleiteten Lehre gerecht. Die Studierenden erhalten so die Chance fundierte Einblick in aktuelle Forschungsthemen zu gewinnen. Besonders für die Masterarbeiten sind diese Lehrenden ein Garant dafür, dass aus einer Qualifikationsarbeit ein Sprungbrett für eine akademische Karriere werden kann.

Das Ziel der Masterarbeiten ist es, in einem interdisziplinären Forschungsprojekt Theorie und Praxis zu verbinden und so aus akademischem Wissen „living science“ entstehen zu lassen. Neben der Abschlussarbeit erarbeiten Studierende im Rahmen des „Service Learning“ ein Pilotprojekt, das darauf abzielt, die Gesellschaft in das Forschungsprojekt miteinzubeziehen. Neben den Projektergebnissen, die für das Forschungsfeld direkt anwendbar bzw. verwendbar sind, gilt es auch exemplarisch die Frage der Einbettung von Forschung in die Gesellschaft zu thematisieren. Nachhaltigkeitsthematiken und die damit einhergehende Transitionsforschung benötigt genau diese Beschäftigung und Reflexion zur Transformation des akademischen Diskurses in die gesellschaftliche Anwendung.

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