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Eine Universität wirkt ganz wesentlich durch das, was an ihr gelehrt wird. Wer an der WU studiert, soll um den gesellschaftlichen und ökologischen Kontext wirtschaftlichen Handelns wissen.

    Nachhaltigkeit in der Lehre: Statements und Positionen von WU-Angehörigen

    Am 20. Jänner 2015 fand für Lehrende der WU ein Workshop zum Thema "Nachhaltigkeit in der Lehre" statt. Basierend auf dem Workshop entstand ein Video mit Statements und Positionen von WU-Angehörigen zu ebendiesem Thema.

    Video

    Nachhaltigkeitsbezogene Lehrveranstaltungen

    Überblick über nachhaltigkeitsbezogene Lehrveranstaltungen

    Die Listen von Lehrveranstaltungen mit Nachhaltigkeitsbezug enthalten alle WU-Lehrveranstaltungen, in denen Nachhaltigkeitsthemen eine Rolle spielen und bei denen die Lehrenden eingewilligt haben, dass ihre Veranstaltung auf dieser Aufzählung veröffentlicht wird.

    Die Zusammenstellung hat das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Studierenden Manuela Bigler, Teresa Havlicek und Tobias Kirchhoff und mit Unterstützung des Vizerektorats Lehre (Programm- und Qualitätsmanagement) erstellt. Dabei wurden Lehrveranstaltungen zunächst aufgrund einer Liste von Stichworten zum Themenbereich Nachhaltigkeit identifiziert. Anschließend wurde bei jeder einzelnen LV überprüft, ob die Zuordnung als "nachhaltigkeitsbezogen" plausibel erscheint. Im letzten Schritt wurden die jeweiligen Lehrenden um Zustimmung gebeten.

    Für Rückfragen, Verbesserungsvorschläge und andere Feedbacks steht das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit jederzeit gerne zur Verfügung unter nachhaltigkeitskompetenzzentrum@wu.ac.at.

    Zukunftsfähiges Wirtschaften

    Ein "Highlight" in dieser Hinsicht ist sicher der Kurs "Zukunftsfähiges Wirtschaften" (ZuWi). WU-Studierende sollen hier Wissen über den gesellschaftlichen und ökologischen Kontext wirtschaftlichen Handelns erlangen und Kompetenzen erwerben, um nachhaltig denken und handeln zu können.

    "Zukunftsfähiges Wirtschaften" wird von einem breiten, sozialökologischen Nachhaltigkeitsbegriff geleitet, der ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen integrativ umfasst, biophysische Grenzen thematisiert sowie inter- und intragenerationelle Gerechtigkeit als Zielperspektive formuliert.

    Nachhaltigkeitsdimensionen werden in ihrem Zusammenspiel sowie in ihren potenziellen Zielkonflikten begriffen. Kennzeichnend für die ZuWi-Lehre ist eine ganzheitliche, sozioökonomische Perspektive, die von der Einbettung von Wirtschaft in soziale Systeme sowie von der Einbettung von Wirtschaft und Gesellschaft in biophysische Zusammenhänge ausgeht.
    Mehr dazu hier.

    "Zukunftsfähiges Wirtschaften" ist 2014 mit dem "Sustainability Award" der Bundesministerien BMWFW und BMLFUW ausgezeichnet worden.

    Nachhaltiges Personalmanagement als Teil der SBWL Personalmanagement

    Im Jahr 2011 integrierte die SBWL Personalmanagement Nachhaltiges Personalmanagement in ihr Curriculum. Nachhaltiges Personalmanagement bedeutet Nachhaltigkeit durch Personalmanagement zu fördern ebenso wie ein nachhaltig ausgerichtetes Personalmanagement.

    Einerseits ist Nachhaltiges Personalmanagement Teil des verpflichtenden Einführungskurses (Kurs 1) und andererseits werden zentrale Personalfunktionen (Kurs 2 und Kurs 3) wie Training und Personalentwicklung unter anderem von einer nachhaltigen Perspektive behandelt.

    Studierende, die den Kurs 5 besuchen, setzen sich mit einem spezifischen Thema des Nachhaltigen Personalmanagements auseinander und verfassen dazu schriftliche Arbeiten (Mögliche Themen sind u.a.: Wohlbefinden der Mitarbeitenden, Work-life Balance, Diversity Management, Menschenrechte, Unternehmensethik).
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    Sustainability Challenge

    Die Sustainability Challenge fördert das Verständnis sozialer, ökologischer und ökonomischer Entwicklung. Durch die Beschäftigung mit konkreten Lösungen für reale Herausforderungen schaffen TeilnehmerInnen und Stakeholder gemeinsam und nachhaltig Mehrwert für Mensch, Umwelt und Wirtschaft.
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    Green.Building.Solutions.

    Die Sommeruniversität Green.Building.Solutions. greift zentrale ökologische, ökonomische, technische sowie gesellschaftliche Aspekte nachhaltigen und energieeffizienten Planens, Bauens und Wohnens auf, wodurch ihren AbsolventInnen die einmalige Möglichkeit geboten wird fachspezifische Inhalte aus interdisziplinärer Perspektive zu beleuchten und praxisnah zu erfahren.
    Mehr dazu hier.

    Flüchtlingsinitiative an der WU

    Die Universitätenkonferenz hat eine gemeinsame Aktion der Universitäten zur Unterstützung von Personen mit Fluchthintergrund (Aktion MORE) ins Leben gerufen, an der sich auch die WU beteiligt. Ziel ist es, den Menschen neben der Versorgung mit dem Notwendigsten auch die Möglichkeit der Teilnahme an Bildung zu geben. Die WU bietet einen Deutschkurs an, den die Teilnehmer/innen mit großem Engagement besuchen. Darüber hinaus möchten Flüchtlingen im Wintersemester 2015/ 16 auch die Teilnahme an Lehrveranstaltungen ermöglicht. Es kann sich dabei entweder um eigens angebotene Lehrveranstaltungen (in englischer Sprache) handeln oder um LV-Restplätze in bereits angekündigten Kursen. Zusätzlich werden Studierende als „Buddies“ zur Verfügung gestellt, die die MORE-Studierenden beim Einleben an der WU und bei der Bewältigung der studentischen Herausforderungen unterstützen. Mehr zur Aktion allgemein hier.

    Nachhaltigkeitsbezogene Studienprogramme

    Masterstudium "Socio-Ecological Economics and Policy"

    Das Masterstudium "Socio-Ecological Economics and Policy" (SEEP) bietet die einzigartige Möglichkeit die Werkzeuge sozioökonomischer Analysen kennen zu lernen und anzuwenden. Ökologische, ökonomische, soziale Krisen und die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und deren Interdependenzen stehen im Mittelpunkt des Studienprogrammes. Das interdisziplinäre Design des Studiums und der internationale Ansatz bauen auf drei Säulen auf: Theorie, Methodik und Anwendung.
    Mehr dazu hier.

    Auch in anderen Programmen wie dem Master of Science in Supply Chain Management oder im Masterstudium Sozioökonomie werden ausdrücklich auch Themen der Nachhaltigkeit angesprochen.