Institut für Nachhaltigkeitsmanagement
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EuropäerInnen leben immer gesünder, aber mit zunehmender sozialer Ungleichheit

Deutliche Fortschritte im Bereich Gesundheit und Wohlergehen, aber Rückschritte bei der Einkommensverteilung zwischen arm und reich in der EU – so lassen sich die Ergebnisse des neuesten Monitoring Berichts vom europäischen Statistikamt Eurostat zu den UN Nachhaltigkeitszielen zusammenfassen. Der Bericht analysiert inwieweit die EU in den letzten 5 bis 15 Jahren Fortschritte hin zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen – wie z.B. die Verringerung von Armut und Ungleichheiten, die Förderung von Gesundheit und Bildung, oder die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und Ökosystemen – erzielt hat.

Bereits seit 2007 analysiert das Institut für Nachhaltigkeitsmanagement im Auftrag von Eurostat die Nachhaltige Entwicklung der EU und untersucht den Fortschritt in Bezug auf ihre wirtschafts-, sozial- und umweltpolitischen Ziele. Der Monitoring-Bericht 2018 widmet sich den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen auf Basis offizieller europäischer Statistiken. Markus Hametner, Mariia Kostetckaia und Renate Ruech vom WU Institut für Nachhaltigkeitsmanagement haben die Erstellung des Berichts koordiniert und waren im Speziellen für die Analysen im Bereich Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, Ungleichheiten, nachhaltige Stadtentwicklung, nachhaltige Produktions- und Konsummuster, und Frieden und Gerechtigkeit zuständig. Die Auswertung der Eurostat-Daten für die letzten 5 Jahre zeigt deutliche Fortschritte der EU in den Bereichen Gesundheit und Bildung, aber nur geringe bis keine Verbesserungen bei Umweltschutz, Innovation und Verkehr. Bei einem Ziel – „weniger Ungleichheiten“ – ist insgesamt sogar ein Rückschritt bemerkbar.

Der Bericht steht auf der Eurostat Website zum Download zur Verfügung: http://ec.europa.eu/eurostat/web/products-statistical-books/-/KS-01-18-656



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