Ein Mann hält ein Papierflugzeug aus einer Weltkarte in die Höhe

OPEC Vienna Energy Scholar Programme

Die WU Studierende Lisney Fernando hat an der ersten Programmwoche des OPEC Vienna Energy Scholar Programme teilgenommen. Das Programm wurde erstmalig veranstaltet und inkludierte unter anderem Vertreter*innen der Stadt Wien, Wien Energie und der OPEC. In einem Interview berichtet uns Lisney von Ihren Erfahrungen und Erkenntnissen, die sie gesammelt hat.

Gruppenfoto vom OPEC Vienna Energy Scholar Programme

International Office: Lisney, du hast am OPEC Vienna Energy Scholar Programme teilgenommen. Wie hast du davon erfahren und was hat dich bewegt, dich dafür zu bewerben?

  • Ich habe vom OPEC Vienna Energy Scholar Programme durch Zufall auf eurer Instagram-Seite @wuinternationaloffice erfahren. Ich habe vor einigen Jahren mit 18 an einem ähnlichen Programm in den Vereinigten Staaten teilgenommen, welches mich auf vielen Ebenen bereichert hat.
    Aufgrund der pandemischen Situation hatte ich die letzten Jahre leider nicht die Möglichkeit gehabt, mich in internationalen Programmen zu engagieren. Deswegen fiel die Entscheidung leicht, mich zu bewerben. Der Hauptgrund jedoch, weswegen ich mich für das Programm beworben habe, war der Drang, aus der eigenen Komfortzone auszubrechen und mein Wissen in dieser Thematik zu erweitern; denn mit der Ölindustrie hatte ich bis jetzt nicht viel am Hut.

International Office: Die erste Programmwoche ist abgeschlossen. Was hast du inhaltlich aus diesen Tagen mitgenommen? Welche Rolle haben Themen wie Nachhaltigkeit und Energiewende dabei gespielt?

  • Wir hatten eine sehr intensive Programmwoche mit unterschiedlichen Aktivitäten wie ein Besuch beim OPEC Fund, Vorträgen, Gruppenarbeiten und „Debates“. Ebenso gab es spannende Gespräche mit Vertretern des Außenministeriums (BMEIA), des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT), der Stadt Wien und Wien Energie.

    Die Themen Nachhaltigkeit und Energiewende haben eine enorm große Rolle während des Programms gespielt. Am zweiten Tag der Woche hatten wir eine „Energy Debate“, bei der wir in Gruppen zum Thema Energy Transition recherchieren und später bei der Diskussion unterschiedliche Standpunkte vertreten mussten, die uns zugewiesen wurden. Die Komplexität der „Energy Transitions“ war mir vor dem Beginn der Programmwoche bzw. vor der Recherche nicht allzu bekannt – vor allem, dass z.B. SDG 7(Bezahlbare und saubere Energie) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) in einem Spannungsfeld stehen können.

Lisney Fernando bereitet sich auf einen Workshop vor. Sie nimmt einen Block und Stifte in die Hand.

International Office: Was erwartest du dir von der zweiten Kurswoche des Programms?

  • Die zweite Woche werden wir – wenn es die aktuelle COVID-19 Situation erlaubt – in eines der dreizehn OPEC-Mitgliedsstaaten verreisen. Ich hoffe, ich kann die Arbeitsweise der OPEC und die Thematik rund um das Erdöl aus einer anderen Perspektive betrachten und besonders freue ich mich über den interkulturellen Austausch im jeweiligen Land.

International Office: Wie sieht dein Zwischenfazit zum OPEC Vienna Energy Scholar Programme aus? Hast du vor, deine Studien weiter zu internationalisieren?

  • Ich hatte eine sehr spannende erste Woche beim Vienna Energy Scholar Programme! Ein besonderer Dank geht nicht nur an die OPEC, welche uns eine wundervolle Woche ermöglicht hat, sondern auch an die anderen Delegierten. Durch die unterschiedlichen Backgrounds meiner Kollegen und Kolleginnen – sowohl akademisch als auch beruflich – war das eine bereichernde und abwechslungsreiche Erfahrung. Ich konnte wissenstechnisch viel mitnehmen und neue Kontakte knüpfen.

    Nach meinem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien werde ich auf jeden Fall einen internationalen Masterstudiengang anstreben.  

Lisney posiert beim OPEC Vienna Energy Scholar Programme.

Fotos: © OPEC / © OPEC FUND (Abdullah Alipour Jeddi)

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