Ein Mann hält ein Papierflugzeug aus einer Weltkarte in die Höhe

... in Riga, Helsinki & St. Petersburg

Gruppenfoto des WU Vis Moot Court Teams
William C. Vis Moot Court

Anfang des Jahren nahmen die WU-Studierenden Alina Johanna Holzer, Wolfgang Huber, Gabor Kulcsar, Anna Zehetbauer und Caroline Zeitlberger am Annual Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court („Vis Moot“) teil. Für die Teilnahme an den vorbereitenden Pre-Moots erhielten sie das Ewald-Nowotny-Mobilitätsstipendium. In einem kurzen Interview berichten sie, was sie aus dieser Erfahrung gelernt haben.

Ihr habt das Ewald-Notowny-Mobilitätsstipendium zuerkannt bekommen – könnt ihr uns berichten, was sich euch dadurch eröffnet hat?

Mit dem Ewald-Nowotny-Mobilitätsstipendium hat das Vis-Moot-Team der WU die Möglichkeit erhalten, aktiv an wissenschaftlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Wir konnten dadurch unsere Fähigkeiten in der Verhandlungsmethodik verbessern, was den Grundstein und Kernbereich einer erfolgreichen Teilnahme am Willem C. Vis Moot Court („Vis Moot“) bilden. In der Vorbereitungsphase auf das Finale finden sogenannte „Pre-Moots“ im Ausland statt. Durch das Ewald-Nowotny-Mobilitätsstipendium wurde uns die Teilnahme an diesen Pre-Moots ermöglicht. Wir konnten dadurch an Pre-Moots in Riga, Helsinki und St. Petersburg teilnehmen.

Welche Erfahrungen habt ihr bei diesen Pre-Moots machen können?

Beim Pre-Moot in Riga konnten wir als Team an zwei intensiven Tagen voller Verhandlungsrunden wertvolle Kenntnisse mitnehmen, neue Freundschaften schließen und uns somit innerhalb kürzester Zeit weiterentwickeln. Die Verhandlungen haben entweder an der University of Latvia, in der Riga Graduate Law School oder in Anwaltskanzleien stattgefunden. Eine Woche später waren wir in Helsinki, wo wir drei lehrreiche Tage in renommierten Anwaltskanzleien verbracht haben, um einzelne Argumente zu adaptieren, mit anderen Teams zu diskutieren und die Ergebnisse schließlich zu perfektionieren. Am 11. März 2020 haben wir bei dem Pre-Moot an der Law Faculty St. Petersburg den 1. Platz erreicht. Dafür waren, neben unserem unermüdlichen Ehrgeiz, die kompetitiven Verhandlungsrunden in Riga und Helsinki verantwortlich. Dieses Ergebnis hat uns gezeigt, dass sich harte Arbeit und Leidenschaft für ein Themengebiet am Ende des Tages auszahlt.

Wie lautet euer persönliches Fazit?

Unter den diesjährigen Umständen hat das Finale des Vis Moots zum ersten Mal virtuell stattgefunden. Für unser Team war es selbstverständlich, dass wir die Herausforderung annehmen und daher haben wir auch am Finale teilgenommen. Das Erlernte der Übungsverhandlungen war naturgemäß vor dem Laptop nicht allzu einfach umzusetzen. Wir haben uns nichtsdestotrotz nicht verunsichern lassen und uns an die geänderten Umstände angepasst. Wir sind stolz, dass das diesjährige WU-Vis-Moot-Team es unter die besten 64 von 249 Teams weltweit geschafft hat und wir damit die WU exzellent repräsentieren konnte.

Als persönliches Fazit möchten wir hervorheben, dass uns das Vis Moot nicht nur akademisch, sondern auch persönlich sehr vorangebracht hat. Wir durften exzellente Persönlichkeiten kennenlernen und Freundschaften fürs Leben knüpfen. Auch wissen wir es sehr zu schätzen, dass wir Teil eines extrem ambitionierten Teams sein durften. Natürlich muss auch an dieser Stelle für die enorme Unterstützung unserer Coaches und die Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Kodek ein großes Dankeschön ausgesprochen werden! Ohne sie wäre die Vis-Moot-Erfahrung nicht dieselbe gewesen.

"Am 11. März 2020 haben wir bei dem Pre-Moot an der Law Faculty St. Petersburg den 1. Platz erreicht. Dafür waren, neben unserem unermüdlichen Ehrgeiz, die kompetitiven Verhandlungsrunden in Riga und Helsinki verantwortlich. Dieses Ergebnis hat uns gezeigt, dass sich harte Arbeit und Leidenschaft für ein Themengebiet am Ende des Tages auszahlt."

Beitrag und Fotos von Alina Johanna Holzer, Wolfgang Huber, Gabor Kulcsar, Anna Zehetbauer, and Caroline Zeitlberger. Vielen Dank!

Gruppenfoto des WU Moot Court Teams am Campus WU