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Past Events 2013-2018

Hier angeführt finden Sie eine Liste mit Veranstaltungen, die vom Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit unter Leitung von Dr. Fred Luks angeboten wurden.
The below list comprises the highlights of the events offered by the Competence Center for Sustainability (predecessor to STaR) under the leadership of Dr. Fred Luks.
  • Transition Impossible? Public Lectures and Debates am 19. und 20. September 2018

  • "Wie viel Gesellschaftskritik braucht die gesellschaftliche Transformation zur Nachhaltigkeit?" am 10. September 2018

  • WU matters. WU talks. "Medien: die Entwicklung und Zukunft der vierten Macht im Staat" am 19. Juni 2018

  • 5.WU-Nachhaltigkeitstag am 16.Mai 2018

  • WU matters. WU talks. "Denkverbote und Sprechgebote: Auswirkungen auf Nachhaltigkeit" am 20. März 2018

  • Berghütten und Nachhaltigkeit am 6.12.2017

  • Die offene Gesellschaft und ihre Freunde. Wie wir Demokratie und Nachhaltigkeit verbinden. Mit Harald Welzer am 2.11.217

  • WU matters. WU talks. Nachhaltigkeit durch Achtsamkeit? Über Mindfulness, Megatrends und Managementmoden am 20.06.2017

  • Gobal Goals Konferenz am 8.06.2017

  • EMAS - Konferenz am 7.06.2017

  • Resilience of Place: Networking in an age of division - 5th Viennese Talks on Resilience and Networks 22nd May 2017

  • Wie imperial leben wir? Über nachhaltige Entwicklung, globalen Kapitalismus und Transformation am 9.05.2017

  • 4. WU - Nachhaltigkeitstag am 3.04.2017

  • "Darf man mit guten Ideen (richtig viel) Geld verdienen?" Am 26.01.2017

  • Alpinsport und Nachhaltigkeit am 1.12.2016

  • "Wir sind das Volk!" Rechtspopulistisch gegen die Nachhaltigkeit? Am 24.11.2016

  • Bericht: Filmpremiere "Obdachlos-Zuhause am Rande der Gesellschaft" am 18.10.2016

  • The End of Sustainability. What comes next? am 28.09.2016

  • Clive Hamilton: "Everything’s changed - Everything is different" Coming to terms with the Anthropocene am 01.06.2016

  • "The Great Transformation - past and future" mit Kari Levitt-Polanyi am 23.05.2016

  • 3. WU-Nachhaltigkeitstag am 09.05.2016

  • "Wachstum im Wandel"-Konferenz von 22.-24.02.2016

  • "Migration in Europa - Fakten, Ursachen und Zukunftsfähigkeit" am 27.01.2016

  • Buchpräsentation des Kompetenzzentrums am 27.10.2015

  • 2. WU Nachhaltigkeitstag am 13.05.2015

  • 16. Österreichischer Klimatag an der WU am 29. und 30.04.2015

  • Wirtschaft trifft Umwelt am 22.04.2015

  • Gutes Leben für alle-Kongress vom 20. bis 22.02.2015

  • CSR-Circle zu Gast an der WU am 14.01.2015

  • Österreichischer CSR-Tag an der WU am 30.09.2014

  • Development in Transition am 26.09.2014

  • Symposium zu Europas umweltpolitische Agenda am 09.09.2014

  • WU Nachhaltigkeitstag am 28.05.2014

  • CSR-Circle zu Gast an der WU am 16.01.2014 

  • WU-FUTURE LECTURE am 09.01.2014

  • Veranstaltungen des Kompetenzzentrums im Jahr 2013

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Transition Impossible? Two Public Lectures and Debates

Am 19. September ging es um das Thema “Ambiguous Transformation: Governance, Democracy and Sweden’s Transition toward the first fossil-free Welfare State in the World” und am 20. September ging es um das Thema “The Resilience of Unsustainability: Cultural Backlash, Authoritarian Reflex and the Great Regression”.

Am 19. September diskutierten:

  • James Meadowcroft, Carleton University, Ottawa

  • Sigrid Stagl, Institute for Ecological Economics, WU Vienna

  • Michael Deflorian, Institute for Social Change and Sustainability, WU Vienna

  • Chair: Fred Luks, Competence Centre for Sustainability, WU Vienna

Am 20. September diskutierten:

  • Karin Bäckstrand, Stockholm University

  • Christoph Görg, Institute for Social Ecology, BOKU Vienna

  • Manuel Arias-Maldonado, University of Málaga

  • Chair: Margaret Haderer, Institute for Social Change and Sustainability, WU Vienna

Eine Veranstaltung des WU-Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) und dem WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit.

NachhaltigkeitsKontroverse XVII "Medien: die Entwicklung und Zukunft der vierten Macht im Staat" am 19. Juni 2018

Die gesellschaftliche Kommunikation über Themen wie Unternehmensverantwortung, Verteilungsfragen und Klimawandel ist ein wesentlicher Faktor dafür, ob eine Transformation in Richtung Nachhaltigkeit gelingen kann. Die Umwälzungen der Medienwelt und die Verantwortung von Journalist/inn/en sind deshalb für eine nachhaltige Entwicklung von großer Bedeutung. Womit Medien ihr Geld verdienen, welchen Stellenwert Qualitätsjournalismus in einer Gesellschaft hat, inwieweit soziale Medien als „Echokammern des Hasses“ fungieren – all das hat profunde Auswirkungen auf die Zukunft unserer Gesellschaft. Diese Themen diskutierten Expert/inn/en, die das Handwerk Journalismus und die Medienlandschaft aus unterschiedlichen Perspektiven kennen, am Podium und mit dem Publikum.

Diskutierende:

  • Andrea Grisold, Leiterin des Instituts für Institutionelle & Heterodoxe Ökonomie WU

  • Karin Bauer, Ressortleitung Karriere, Der Standard

  • Florian Klenk, Chefredakteur, Falter

  • Claus Reitan, freier Journalist

"Wie viel Gesellschaftskritik braucht die gesellschaftliche Transformation zur Nachhaltigkeit?" am 10. September 2018

Im August erschien ein neuer Diskussionsbeitrag des renommierten Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie: Die "Große Transformation". Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, legt damit ein Grundlagenwerk zur Debatte über die Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft vor. Er diskutierte über das Buch und den Stellenwert von Gesellschaftskritik für die Transformationsdebatte mit dem Publikum und einem hochkarätigen Podium:

  • Leonore Gewessler, Global 2000

  • Daniel Hausknost, WU-Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN)

  • Heidi Leonhardt, Gesellschaft für Plurale Ökonomik Wien

  • Christoph Görg, Institut für Soziale Ökologie (SEC) der Universität für Bodenkultur Wien

WU matters. WU talks. "Medien: die Entwicklung und Zukunft der vierten Macht im Staat" am 19. Juni 2018

Diskussion der Reihe NachhaltigkeitsKontroversen

Die gesellschaftliche Kommunikation über Themen wie Unternehmensverantwortung, Verteilungsfragen und Klimawandel ist ein wesentlicher Faktor dafür, ob eine Transformation in Richtung Nachhaltigkeit gelingen kann. Die Umwälzungen der Medienwelt und die Verantwortung von Journalist/inn/en sind deshalb für eine nachhaltige Entwicklung von großer Bedeutung. Womit Medien ihr Geld verdienen, welchen Stellenwert Qualitätsjournalismus in einer Gesellschaft hat, inwieweit soziale Medien als „Echokammern des Hasses“ fungieren – all das hat profunde Auswirkungen auf die Zukunft unserer Gesellschaft. Diese Themen diskutierten Expert/inn/en, die das Handwerk Journalismus und die Medienlandschaft aus unterschiedlichen Perspektiven kennen, am Podium und mit dem Publikum.

Diskutierende:

  • Andrea Grisold, Leiterin des Instituts für Institutionelle & Heterodoxe Ökonomie WU

  • Karin Bauer, Ressortleitung Karriere, Der Standard

  • Florian Klenk, Chefredakteur, Falter

  • Claus Reitan, freier Journalist

5. WU-Nachhaltigkeitstag "Haben oder Sein? Die Zukunft der Konsumgesellschaft." am 16. Mai 2018

Das WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit und WU-Studierende luden zum 5. WU-Nachhaltigkeitstag am 16. Mai ein. Zum Thema „Haben oder Sein? Die Zukunft der Konsumgesellschaft“ fanden Workshops und im LC Forum eine Messe zu nachhaltigen Initiativen, Start-Ups und Do-it-yourself-Anwendungen statt. Am Abend gab es Keynotes von Nunu Kaller (KonsumentInnensprecherin Greenpeace und Autorin) und Stefan Giljum (WU-Institut für Ecological Economics, Leiter der Forschungsgruppe „Nachhaltige Ressourcennutzung“) mit anschließender Podiumsdiskussion.

 

Das Team und Abschlusspodium vom 5. WU-Nachhaltigkeitstag


© oikos Vienna

Lesen Sie hier den Bericht von oikos Vienna.

WU matters. WU talks. "Denkverbote und Sprechgebote: Auswirkungen auf Nachhaltigkeit" am 20. März 2018, 19:00 Uhr, Wirtschaftsuniversität Wien, Festsaal 1, Gebäude LC, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Diskussion der Reihe NachhaltigkeitsKontroversen

Nachhaltige Entwicklung ist ein komplexer gesellschaftlicher Lern- und Suchprozess. Eine „große Transformation“ Richtung Nachhaltigkeit kann es ohne Streit und Meinungsverschiedenheiten nicht geben. Politische oder ökologische Korrektheit sind deshalb Hindernisse, wenn es um die Suche nach „nachhaltigen“ Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geht. Notwendig sind klares Denken und klare Worte, nicht Korrektheitsansprüche und Denkverbote. Der Philosoph Robert Pfaller hat Thesen aus seinem Buch „Erwachsenensprache“ präsentiert und zur Diskussion gestellt. Pfallers Überlegungen zufolge besteht ein enger Zusammenhang zwischen mikropolitischen Sprachregelungen und makropolitischen Umwälzungen. Während allerorten äußerste sprachliche Sensitivität gefordert ist, herrschen sozioökonomisch oft durchaus brutale Verhältnisse. Zugespitzt lautet das Motto unserer Zeit: „Sprecht wie Mimosen – handelt wie Bestien!“ Dieser Widerspruch ist ein zentrales Problem für Gesellschaften, die sich gut entwickeln und sich Richtung Nachhaltigkeit transformieren wollen.

Es diskutierten

  • Robert Pfaller, Philosoph und Professor, Kunstuniversität Linz

  • Ingolfur Blühdorn, Leiter des Instituts für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit, WU

  • Bernadette Kamleitner, Leiterin des Instituts für Marketing und KonsumentInnenforschung, WU

  • Verena Madner, Leiterin des Forschungsinstituts für Urban Management und Governance

Berghütten und Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit in nuce: Ganz oben und auf engstem Raum am 6. Dezember 2017

Die Veranstaltung war eine Kooperation der Akademischen Sektion Wien des Österreichischen Alpenvereins mit dem WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit.

Am Podium diskutierten:

  • Liliana Dagostin (Leiterin der Abteilung Raumplanung und Naturschutz, Österreichischer Alpenverein)

  • Christian Baumgartner (GF response & ability, Lehrender für Nachhaltigen Tourismus an der FH Krems)

  • Karin Stieldorf (Leiterin des Universitätslehrgangs Nachhaltiges Bauen an der Technischen Universität Wien)

  • Michael Merstallinger (Hüttenwart, Bergführer und ehemaliger Hüttenwirt des Alpenvereins Wien)

NachhaltigkeitsKontroverse XV mit Harald Welzer am 2. November 2017

Bei der 15. „WU-NachhaltigkeitsKontroverse“ am 2. November war der bekannte deutsche Soziologe, Sozialpsychologe und Nachhaltigkeitsforscher Harald Welzer zu Gast. Er hat über das Thema „Die offene Gesellschaft und ihre Freunde. Wie wir Demokratie und Nachhaltigkeit verbinden“ gesprochen und am Podium und mit dem Publikum diskutiert. Am Podium diskutierten Tamara Ehs (IG Demokratie), Daniel Hausknost (WU-Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit, IGN) undVerena Winiwarter (Institut für soziale Ökologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt-Wien-Graz). 

Democracy and Sustainability. Public Lectures am 27. und 28. September 2017

Ende September fanden zwei öffentliche Veranstaltungen statt, die vom WU-Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) und dem WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit organisiert wurden. Am 27. September ging es um die Legitimationskrise der Demokratie, am 28. September um den Zusammenhang zwischen Klimawandel und den Perspektiven einer demokratischen Gesellschaft.

27. September - Am Podium diskutierten:

  • Ingolfur Blühdorn, Leiter des WU-Institutes für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN)

  • Sherilyn MacGregor, University of Manchester

  • Andreas Novy, WU-Institute for Multi-Level Governance and Development

  • Clive Spash, WU-Institute for Multi-Level Governance and Development

28. September - Am Podium diskutierte: 

  • Frank Fischer, Professor of Politics and Global Affairs (Rudgers University, New Jersey / Free University Berlin)

  • Fred Luks, WU- Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit

  • Verena Madner, WU-Forschungsinstitut für Urban Management and Governance

  • Manfred Kohlbach, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

WU matters. WU talks. Nachhaltigkeit durch Achtsamkeit? Über Mindfulness, Megatrends und Managementmoden am 20.06.2017

„Mindfulness“ ist in aller Munde. Weisen die vielen Diskussionen und Events zum Thema Achtsamkeit auf einen Megatrend hin? Oder haben wir es mit einer Modeerscheinung zu tun? Und warum ist das Thema für die Nachhaltigkeit relevant? Diesen Fragen wurden bei der 14. WU-NachhaltigkeitsKontroverse von hochkarätige Expertinnen und Experten und Ihren unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Es ging um die Rolle von Achtsamkeit in Management, Personalführung und Nachhaltigkeit und gesellschaftstheoretische Perspektiven auf das Thema. Mit praktischen Übung und Interventionen wurde ein direkter Einblick davon vermitteln, was gelebte Achtsamkeit bedeuten kann. Diese NachhaltigkeitsKontroverse war eine Kooperation des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit mit der Executive Academy.

Mitwirkende

  • Karin Bauer, Der Standard

  • Ingolfur Blühdorn, Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit, WU

  • Thomas Klien, Achtsamkeitstrainer

  • Michael Müller-Camen, Institut für Personalmanagement, WU

  • Helga Pattart-Drexler, WU Executive Academy

Global Goals Konferenz am 8.Juni 2017

Das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit der WU, oikos Vienna und die Initiative Wachstum im Wandel veranstalteten am 8. Juni 2017 eine Konferenz, bei der sich alles um die Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals, SDGs) drehte. Neben Workshops zu den SDGs am Nachmittag, bei denen VertreterInnen aus der Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft mitwirkten, gab es am Abend eine Keynote von Christoph Müller und im Anschluss eine Podiumsdiskussion mit Anne Erwand (Ökobüro), Julia Schwarzbauer (oikos Vienna), Norbert Feldhofer (BKA)und Christoph Müller (ÖIN).

EMAS-Konferenz am 7.Juni 2017

Die EMAS-Konferenz 2017 fand am Mittwoch, 7. Juni 2017 an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU-Wien) statt. Die Konferenz richtete sich an verschiedene Stakeholder (EMAS-Organisationen, öffentl. Verwaltung, Umweltberater, Umweltgutachter, Studenten, ...) und brachte aktuelle Beiträge zum Thema "circular economy". Bilder von der EMAS-Konferenz 2017 und der Überreichung der EMAS-Preise 2017 durch Hrn. Bundesminister Andrä Rupprechter finden Sie hier: www.bmlfuw.gv.at/fotoservice/pressekonferenzen-veranstaltungen-Fototermine/2017/Verleihung%20EMAS%20Preise/DEC_7920.html

Resilience of Place: Networking in an age of division 5th Viennese Talks on Resilience and Networks 22nd of May 2017

The workshop explored and discussed the important issues related to resilience of place, in particular, the apparent divide between urban and rural experiences and perceptions. Progress toward sustainable development requires contributions and coordination from both locales. Invited speakers focused on the following critical topics:

- Building diverse, cross-scale community networks within sustainable places

- Recognizing place as a resource for experimentation of responsive variety to provide solutions for ecological balance

- Learning and exploring how to overcome the perceived divide

Further information: www.fas-research.com/resilience/

Wie imperial leben wir? Über nachhaltige Entwicklung, globalen Kapitalismus und Transformation am 9. Mai 2017

In ihrem im März 2017 erschienenen Buch „Imperiale Lebensweise: Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“ betonen Ulrich Brand und Markus Wissen die Notwendigkeit einer sozial-ökologischen Transformation. Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik an der Universität Wien, stellte die zentralen Thesen des Textes an diesem Abend vor. Anschließend diskutierte er mit dem Publikum und dem Podium: Ingolfur Blühdorn (WU-Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit), Beate Littig (Institut für Höhere Studien) und Verena Madner (WU-Forschungsinstitut für Urban Management und Governance).

4. WU-Nachhaltigkeitstag am 3.04.2017

Die Zukunft Europas  

Nach der Begrüßung ging es in die Vorträge „Teach your Children Well: Education Inequality and the Future of Economic Growth in Europe“ mit Jesus Crespo Cuaresma (WU) und weiter zu „Wirtschaftsgeschichte Europas“. Diskutiert wurde im Anschluss im Workshop „Was heißen Freihandelsabkommen für Europa?“ mit Christian Bellak (WU) und Lukas Stifter (BMWFW). Der Abend stand unter dem Titel „Europa – Isolation oder Integration?“. Nach einem Vortrag von Ulrike Guérot (Donau-Universität Krems) über „Europa als Republik“ gab es eine Podiumsdiskussion, unter anderem mit Patricia Klopf (WU), Harald Mahrer (BMWFW) und Hanna Simons (Greenpeace).  

Organisation durch das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit, die ÖH WU und oikosVienna  

„Darf man mit guten Ideen (richtig viel) Geld verdienen?“ Am 26.01.2017

Sehr spannend, aber auch humorvoll ging es am Donnerstag, 26. Jänner 2017 im WU Gründungszentrum bei der Diskussion „Darf man mit guten Ideen (richtig viel) Geld verdienen?“ zu. Auf dem Podium fanden sich vier Gäste ein, die aus ihren Erfahrungen berichteten:

Lena Gansterer vom Impact Hub Vienna, Michael Meyer vom Kompetenzzentrum für Nonprofit Organisationen und Social Entrepreneurship an der WU, Martin Wesian von Helioz und Werner Wutscher von New Venture Scouting.

„Warum sollte man denn nicht dürfen?“, fragte Lena Gansterer als Antwort auf den Titel der Diskussion. Michael Meyer meinte dazu: „Kann man denn…?“ und Martin Wesian stellte klar: „Man MUSS Geld verdienen!“, auch und insbesondere, wenn man es mit Impact-Ideen machen möchte.

Gerade in der Nachhaltigkeitsszene kann man durchaus Skepsis spüren, was die Verbindung von wirtschaftlichem Erfolgsstreben und sozial-ökologischen Zielsetzungen angeht. Nicht selten werden diese Diskussionen sehr emotional. Bei Start-ups kommt noch hinzu, dass – wie Werner Wutscher erwähnt – erfolgreiche Gründungsprojekte fast immer sinngetrieben sind. Der Wunsch, ein wichtiges Problem zu lösen, steht im Fokus.

„Das Potenzial von Social Business in Österreich“ wu.ac.at/fileadmin/ ist eine von Michael Meyer und Peter Vandor durchgeführte Studie, die für Österreich ein starkes Wachstum im Bereich Social Business prognostiziert. Weil darin klar die Finanzierung als Herausforderung attestiert wird, lautet die Empfehlung demnach „Finanzierungsangebote für Social Businesses mit Fokus auf Inkubation und Finanzierung von Social Startups und Innovationsentwicklung“ auszubauen. Somit würden auch mehr Start-ups die Überführung in den Regelbetrieb schaffen, was für viele schwierig erscheint.

Die Moderation übernahmen die beiden Gastgeber Fred Luks vom WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit und Rudolf Dömötör vom WU Gründungszentrum, die diese Kooperationsichtlich genossen und auch weiterführen möchten.

Dieser spannende Schlagabtausch hat sicher bei einigen Gästen noch nachgewirkt.

Lena Gansterer: Impact Hub Vienna, Co-Founder Investment Ready Program, Preisträgerin des Investorinnen Award 2017 in der Katergorie "Incubator / Accelerator" https://vienna.impacthub.net/about-us/team/.

Michael Meyer leitet das Kompetenzzentrum für Nonprofit Organisationen und Social Entrepreneurship an der WU https://www.wu.ac.at/npocompetence/.

Martin Wesian:Gründer des Impact Start-ups Helioz. https://www.helioz.org/

Werner Wutscher: New Venture Scouting http://www.nvs.co.at/about/, Gründungsmitglied von Austrian Angel Investors Association und Business Angel of the Year 2012.  

Inka Assaf-Mückstein, WU Gründungszentrum

Alpinsport und Nachhaltigkeit. Über Umweltschutz, Naturzerstörung und nachhaltiges Unternehmertum. Podiumsdiskussion am 1. Dezember 2016

Was haben Alpinsport und Nachhaltigkeit miteinander zu tun? Diese Frage diskutierten Podium und Publikum bei einer Veranstaltung, die das WU-Kompetenzzentrum gemeinsam mit der Akademischen Sektion Wien des Österreichischen Alpenvereins organisierte. Mit dabei waren neben den rund 100 Gästen (darunter zahlreiche Studierende) die Fachleute Karin Haselböck (Kommunikationsleiterin respACT), Sepp Hackl (Leiter der Abteilung Nachhaltige Entwicklung beim Umweltbundesamt), Hannes Offenbacher (erster Vorsitzender der Akademischen Sektion Wien und Präsident des Vereins „Schumbeta“) und Michael Meyer (Leiter des WU-Instituts für Nonprofit Management). Moderiert wurde das Event von Anja Christanell (Akademische Sektion Wien) und Fred Luks (WU). Der Abend brachte nicht zuletzt die Erkenntnis, dass man das oft abstrakte Konzept „Nachhaltigkeit“ mit „alpinen“ Themen gut anschaulich machen kann. Es wurde auch deutlich, dass es nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlich nützlichen Alpinsport ohne Streit nicht geben wird, denn hier prallen unterschiedliche Wertvorstellungen und Interessen aufeinander.

„Wir sind das Volk!“ Rechtspopulistisch gegen die Nachhaltigkeit? Veranstaltung am 24. November 2016

Dirk Jörke (TU Darmstadt) sprach über Rechtspopulismus und die Schwierigkeiten, mit dem Phänomen umzugehen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund vielschichtiger Nachhaltigkeitsprobleme. Mit ihm diskutierten am Podium Megan Barry, Fred Luks (beide WU) und Sieglinde Rosenberger (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien). Moderiert wurde das Event von Ingolfur Blühdorn (WU).

Bericht: Filmpremiere „Obdachlos-Zuhause am Rande der Gesellschaft“

 

Manchmal braucht es nicht viel, um zu helfen und Veränderungen aktiv anzugehen. Das zeigt ein Filmprojekt von WU-Studierenden des SEEP-Masterprogrammes unter dem Motto „wir zeigen Lösungen“. Das im Zuge der Lehrveranstaltung „Service Learning“ entstandene Projekt zum Thema Obdachlosigkeit und Wohnsituation in Wien wurde am 18. Oktober 2016 erstmals im Zuge der Filmpremiere im Clubraum der WU präsentiert. Das Resultat ist ein selbst-gedrehter Dokumentarfilm, der wissenschaftliche Analyse und soziales Engagement verbindet.

Unterstützung kommt unter anderem vom Lehrveranstaltungsleiter Christian Rammel und aufgrund der Größe und des Umfangs des Projekts ebenfalls von Seiten des RCE Vienna an der WU. Die Organisation der Filmpremiere erfolgte federführend durch meinen Kollegen Gerhard Wagner und mich, in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit an der WU, in Person von Fred Luks, welcher auch die Moderation der Veranstaltung und Podiumsdiskussion übernahm. Aufgrund des starken Andrangs am Event war der Clubraum bis zum letzten Platz gefüllt. Nach der Eröffnung durch WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger und einigen Worten der Studierenden folgte die Filmpräsentation, die das Publikum auf eine Reise in andere soziale Realitäten unserer Welt mitnahm.

Basierend auf einer einjährigen Recherchearbeit zur sozialen Verantwortung, auch im Bereich der Wirtschaft, liegt der Fokus des Studierendenprojekts auf nachhaltigen Lösungsansätzen verschiedener Institutionen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit, um so Bewusstsein für das Thema zu stärken. Als Anwendungsbeispiele dienen hierfür Wiens „Housing First“-Modell sowie die Gegenüberstellung sozialer Hilfseinrichtungen wie Neunerhaus, Shades Tours, Gruft, Vinziport, Caritas Canisibus, Louisebus, ReStart u.v.m.

Im Zuge dessen führten die Studierenden über zwanzig Interviews mit betroffenen Obdachlosen sowie mit Experten und Expertinnen und Organisationen der Wohnungslosenhilfe in Wien. Dabei widmen sie sich der Thematik aus einer sozioökonomischen Perspektive und zeigen auf, wie wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen unmittelbar das soziale Gefüge beeinflussen. Dies wurde in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Andreas Novy, Markus Reiter (Neunerhaus), Perrine Schober (Schades Tours) sowie Anja-Therese Salomon (Co-Initiatorin) am Podium diskutiert.  

Im Zentrum der gelungenen Veranstaltung stand dementsprechend der Austausch von Wissen, welches möglichst viele Anreize und Impulse für nachhaltige Konzepte zur Vermeidung von Obdachlosigkeit bietet. Das Projekt der Studierenden dient somit als hervorragendes Beispiel dafür, wie sich gesellschaftliches Engagement und universitäres Lernen verbinden lässt.

Verfasst von Anja-Therese Salomon

The End of Sustainability. What comes next? am 28. September 2016

John Foster, Autor der in englischer Sprache erschienenen Bücher The Sustainability Mirage (2008) und After Sustainability (2015) sprach zum Thema „Das Ende der Nachhaltigkeit. Was kommt danach?“. Nach seinem Vortrag diskutierte er mit Felix Butzlaff, Ingolfur Blühdorn und Margaret Haderer (alle WU) auf dem Podium und mit dem Publikum. Das Event wurde gemeinsam organisiert vom WU-Institut für Gesellschaftswandel und Nachhaltigkeit (IGN) und dem WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit.

Clive Hamilton: "Everything’s changed - Everything is different" Coming to terms with the Anthropocene am 1. Juni 2016

Das Anthropozän repräsentiert einen Bruch in der Geschichte der Menschheit - und eine Paradoxie: Einerseits hat der Mensch heute die Macht, die natürliche Umwelt stark zu verändern - gleichzeitig ist es ihm unmöglich, die Folgen dieser Veränderungen zu "managen". Über die aus dieser Situation resultierenden Konsequenzen diskutierten nach einer Keynote von Clive Hamilton, Professor für Public Ethics an der Charles Sturt Universität Canberra Ingolfur Blühdorn (WU), Felix Butzlaff (WU), Christoph Görg (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) und Margaret Haderer (Universität Wien).

"The Great Transformation - past and future" mit Kari Levitt-Polanyi am 23. Mai 2016

Im Dialog mit Andreas Novy (Leiter des WU-Instituts für Multi-Level Governance and Development), sprach Kari Levitt-Polanyi über ihre persönlichen Erfahrungen aus der Zwischenkriegszeit in Wien. Außerdem führte sie die sozio-ökonomischen und politischen Hintergründe aus, vor denen ihr Vater Karl Polanyi sein Buch "The Great Transformation" verfasste. Sie stellte die im Buch dargestellten Gedanken in einen größeren Zusammenhang und präsentierte die Schlussfolgerungen daraus für die angehenden Transformationen des 21. Jahrhunderts.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem WU-Institute für Multi-Level Governance and Development durchgeführt.

Mitschnitt der Veranstaltung

3. WU-Nachhaltigkeitstag am 9. Mai 2016

Am 9. Mai 2016 fand am WU-Campus der dritte Nachhaltigkeitstag statt, der gemeinsam vom WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit, oikosVienna und der ÖH WU organisiert wurde. Neben Projektpräsentationen vom WU-Gründungszentrum, [sic!] - students‘ innovation centre und einer Kleidertauschbörse konnten Workshops zu den Themenbereichen Bankwesen, Klima und Arbeit im Wandel besucht werden.

Mit der Vertreterin von Oikocredit Austria wurde in Kamingespräch-Atmosphäre über ethisches Veranlagen diskutiert. Bei den Workshops zu Green Start-ups mit dem WU-Gründungszentrum und bei „Zukunft der Arbeit“ mit Michael Soder erfuhren die Teilnehmenden, wie stark sich die Wirtschaft und mit ihr die Arbeitswelt verändern. Unter dem Titel „Green Start-Ups“ gab es Informationen zu Innovationen im Sustainability-Bereich. Durch das Forum ViA bekamen die Interessentinnen und Interessenten in einem Workshop Einblicke zu den Klimaverhandlungen und die daraus folgenden Resultate der UN-Klimakonferenz in Paris 2015.

Der 3. WU-Nachhaltigkeitstag endete mit einer Podiumsdiskussion zur Relevanz von Nachhaltigkeit im Businessalltag mit Karl-Michael Brunner (WU-Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung), Tanja Dietrich-Hübner (Leiterin Stabstelle Nachhaltigkeit REWE International AG), Melanie Klug (President oikosVienna) und Heinrich Staudinger (Geschäftsführer von GEA und den Waldviertler Werkstätten).

"Wachstum im Wandel"-Konferenz von 22.-24. Februar 2016

Die 3. internationale Wachstum im Wandel-Konferenz "An Grenzen wachsen. Leben in der Transformationsgesellschaft" fand von 22.-24. Februar an der WU statt. An dieser Stelle gibt es eine umfassende Nachschau der Veranstaltung – Fotos, Videos, Dokumente, Slides und Berichte stehen hier frei zur Verfügung. Hier geht es zur Zusammenfassung der einzelnen Konferenz-Veranstaltungen, die die Gestalter und Gestalterinnen der Workshops bzw. die Helping-Hands verfassten.

"Migration in Europa - Fakten, Ursachen und Zukunftsfähigkeit" am 27. Jänner 2016

Beim Thema Migration ist es notwendig, sich über zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen klar zu werden. Zu Beginn präsentierte Edith Littich (Vizerektorin für Lehre und Studierende) die vielfältigen Leistungen der WU zum Thema Asylsuchende. Auf dem Podium diskutierten: Gerry Foitik (Generalsekretariat Rotes Kreuz), Kilian Kleinschmidt (Berater der österreichischen Bundesregierung), Jochen Petri (Train of Hope), Ruth Schöffl (UNHCR), Klaus Schwertner (Generalsekretär Caritas Wien) und Alexandra Wimmer (Hilfs- und HelferInnenkoordination). Im Anschluss daran wurde POWER 2 HELP – eine neue Initiative der WU zur Vermittlung von Kompetenzen für die Erstbetreuung und Integration von Asylsuchenden – vorgestellt.

Das Event wurde in Zusammenarbeit mit dem WU-Institute for Managing Sustainability organisiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von André Martinuzzi (Vorstand des WU-Institute for Managing Sustainability) und Fred Luks (Leiter des WU-Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit).

Hier finden Sie die Presseaussendung zur Veranstaltung.

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Buchpräsentation des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit am 27. Oktober 2015

Am 27. Oktober 2015 wurde das Buch „Rethink Economy. Perspektivenvielfalt in der in der Nachhaltigkeitsforschung – Beispiele aus der Wirtschaftsuniversität Wien“ vorgestellt. Das Buch ist im oekom Verlag erschienen und bietet Einblicke in den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsforschung.

Am Podium diskutierten einige Autorinnen und Autoren des Textes: Florian Findler (Institute for Managing Sustainability), Stefan Giljum (Institute for Ecological Economics), Johanna Hofbauer (Institut für Soziologie und Empirische Sozialforschung), Fred Luks (Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit) und Patricia Rogetzer (Institut für Produktionsmanagement).

Ein Nachbericht zur Veranstaltung bzw. eine kurze Besprechung des Buches erschien im Der Standard von Lara Hagen und ist hier nachzulesen. Eine weitere Buchbesprechung von Claus Reitan erschien bei N21 und ist hier zu finden.

Unter folgendem Link finden Sie das Buch auf der Homepage des oekom Verlages.

2. WU Nachhaltigkeitstag "Klimawandel ist kein Scherz" am 13. Mai 2015

„Klimawandel ist kein Scherz“ – der zweite WU Nachhaltigkeitstag widmete sich ganz dem Thema Klima und wurde wieder gemeinsam vom WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit, oikos Vienna und der ÖH WU organisiert.

Den Auftakt machte Clemens Mader (Copernicus Alliance), ein renommierter internationaler Nachhaltigkeitsforscher, mit seinem spannenden Vortrag über das Engagement für nachhaltige Entwicklung an der Schnittstelle von Universitäten, Politik und Praxis.
Verschiedene Workshops von der Gesellschaft für Plurale Ökonomik, der Plattform Footprint und Teach for Austria sowie ein Klima-Simulationsspiel, bei dem man sich in Teams online den Herausforderungen des Klimasstellen konnte, luden zum interaktiven Miteinander ein. Besonderes Highlight dieses Jahr war die Kleidertauschbörse.
Zum Abschluss des Nachhaltigkeitstages fand eine Podiumsdiskussion statt, bei der Helga Kromp Kolb (BOKU), Wolfgang Pekny (Plattform footprint), Armon Rezai (Institute for Ecolocigal Economics, WU), Jürgen Schneider (Umweltbundesamt) und Martha Ecker (TU; ehemalige WU-Studentin) unter der Moderation von Fred Luks (Leiter des WU-Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit) diskutierten.

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Studierendeninitiative SusToGo

Im Zuge der Vorbereitungen für den Nachhaltigkeitstag wurde immer wieder über die Idee gesprochen, den Nachhaltigkeitstag in irgendeiner Form uniübergreifend zu gestalten – besonders die beteiligten Studierenden waren von dieser Idee begeistert. So entstand die Idee zu „Sus2Go“, kurz für Sustainability to go (Nachhaltigkeit zum Mitnehmen) – Österreichs erste uniübergreifende Studierendeninitiative zum Thema Nachhaltigkeit. Im Fokus dieser von Studierenden der WU, BOKU, Montan Uni Leoben, TU Wien und MODUL University ins Leben gerufenen Initiative steht, Nachhaltigkeit für den Einzelnen greifbar zu machen und das Bewusstsein für das eigene Handeln zu erhöhen. Dieses Jahr im Mai fand bzw. findet an jeder genannten Uni ein Nachhaltigkeitstag statt, der das Thema fachspezifisch und aus unterschiedlichen Perspektiven aufgreift.

16. Österreichischer Klimatag am 29. und 30. April 2015 an der WU

Der 16. Österreichischer Klimatag fand am 29. und 30. April 2015 an der WU statt. Der Österreichische Klimatag ist eine wissenschaftliche Tagung, die auch Angebote für eine interessierte Öffentlichkeit anbietet. Die Veranstaltung war eine Kooperation des Climate Change Centre Austria und des WU-Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit.

An dem Kongress der österreichischen Klimaforschungscommunity nahmen über 300 ExpertInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen und ein breites interessiertes Publikum teil, um sich über Klimawandel, Klimaschutz sowie Maßnahmen gegen und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel auszutauschen.

In zahlreichen wissenschaftlichen Sessions wurden von FachkollegInnen und TeilnehmerInnen Fragen rund um dieses brisante Thema, das in 48 Vorträgen und 31 Postern präsentiert wurde, diskutiert. Neben dem wissenschaftlichen Austausch war auch der Dialog mit der Gesellschaft ein zentrales Anliegen. Bereits zum zweiten Mal bekamen zwei Schulklassen die Möglichkeit sich im Rahmen des "Dialogs Wissenschaft & Schule" mit WissenschaftlerInnen direkt auszutauschen und ihre Fragen zum Klimawandel zu diskutieren. Unter der Schirmherrschaft der Stadt Wien wurden erstmals MultiplikatorInnen (wie LehrerInnen, PädagogInnen, UmweltberaterInnen) aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen eingeladen, sich in Workshops mit WissenschaftlerInnen auszutauschen und sich mit der nachhaltigen und zielgruppenadäquaten Vermittlung des Themas Klimawandel auseinanderzusetzen. In der vom CCCA initiierten Nachwuchssession bot man Österreichs ambitionierten JungforscherInnen die Möglichkeit des gegenseitigen Austausches und der zukunftsorientierten Vernetzung.

Die wissenschaftlichen Vorträge und Poster stehen zum Nachlesen auf der CCCA Homepage zum Download zur Verfügung.

Mitschnitt der Eröffnung und Begrüßung sowie des Eröffnungsvortrages von Daniel Barben

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Wirtschaft trifft Umwelt am 22. April 2015

Die dreizehnte Vorlesung der Kooperation der Bank Austria mit der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und der Universität für Bodenkultur (BOKU) setzte sich mit dem Thema „Gender. Über das soziale Geschlecht und die Nachhaltigkeit.“ auseinander. Gender – das soziale Geschlecht – ist für das Ringen um eine nachhaltige Entwicklung von großer Bedeutung. Rollenzuschreibungen wirken sich auf die Verteilung von Lebenschancen und die Betroffenheit von ökologischen Veränderungen ebenso aus wie auf die Veränderungsmöglichkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft. Edeltraud Hanappi-Egger, Leiterin des Instituts für Gender und Diversität in Organisationen an der WU, riet Management-Mythen, wie beispielsweise dass Führen in Teilzeit nicht möglich sei, in Frage zu stellen. Gerda Schneider, Leiterin des Instituts für Landschaftsplanung am Department für Raum, Landschaft und Infrastrukturen an der BOKU, schlug in ihrem Vortrag auch eine Brücke zur Nachhaltigkeit, die ohne ein friedfertiges Verhältnis der Geschlechter Nachhaltigkeit nicht möglich sei.

Folien des Vortrages von Edeltraud Hanappi-Egger

Gutes Leben für alle-Kongress vom 20. bis 22.02.2015

Am Ursprung der Veranstaltung stand die Idee, das "Gute Leben für alle" breit zu diskutieren. Welche Infrastrukturen materieller, sozialer und auch mentaler Art werden gebraucht, damit ein gutes Leben nicht nur für wenige, sondern für alle möglich wird? Wie können innovative, sozial und ökologisch verträgliche Pionierprojekte aus ihren Nischen gehoben und zu neuen Lebens- und Arbeitsformen für die Allgemeinheit werden?

Daraus wurde eine Großveranstaltung mit rund 700 Teilnehmenden vor Ort, 60 Pionierinitiativen auf einer bunten Initiativenmesse, elf parallelen Workshops mit unterschiedlichen thematischen Zugängen zur Frage des „Guten Lebens für alle“ sowie drei Plenary Sessions mit hochkarätig besetzten Podien. Getragen wurde die Veranstaltung von über 20 institutionellen, wissenschaftlichen sowie zivilgesellschaftlichen Partnerorganisationen, wodurch ein Dialog zwischen Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und Institutionen entstehen konnte.

Eine detaillierte Dokumentation des „Gutes Leben für alle“-Kongresses sowie weitere Infos finden Sie hier.

CSR-Circle zum Thema "Faire Bezahlung" zu Gast an der WU am 14. Jänner 2015

„Faire Bezahlung“ war das Thema eines Events des CSR Circle, der am 14. Jänner 2015 zum zweiten Mal als Gast an der Wirtschaftsuniversität Wien war. Am Podium diskutierten Personen mit unterschiedlichen Hintergründen unter der Moderation von Fred Luks (Leiter des WU-Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit) und Roswitha M. Reisinger (Geschäftsführende Gesellschafterin Lebensart Verlag, Herausgeberin und Chefredakteurin BUSINESSART): Wolfgang Elšik (Vorstand des Instituts für Personalmanagement der WU), Veronika Kronberger (Gewerkschaft der Privatangestellten), Adolf Lehner (Zentralbetriebsratsvorsitzender der Bank Austria) und KR Helmut Mitsch (Landesinnungsmeister der Tischler NOE, Geschäftsführer Mitsch GmbH).

Österreichischer CSR-Tag am 30. September 2014 an der WU

Am 30. September 2014 fand der Österreichische CSR-Tag an der WU statt. Der Österreichische CSR-Tag zählt zu den wichtigsten Events zum Thema Corporate Social Responsibility und nachhaltige Entwicklung in Österreich und wird einmal jährlich von respACT - Österreichs führender CSR-Unternehmensplattform - veranstaltet. 2014 wurde der CSR-Tag in Kooperation mit dem WU-Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit organisiert.

Rund 400 TeilnehmerInnen besuchten den 9. Österreichischen CSR-Tag unter dem Motto "Action 2020" und diskutierten über unternehmerische Maßnahmen, mit denen man den zukünftigen ökologischen und sozialen Herausforderungen begegnen kann. WU-Rektor Christoph Badelt begrüßte als Gastgeber die TeilnehmerInnen und betonte, dass die WU sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist. Die größte Wirkung ihres Tuns entsteht durch das, was sie ihren Studierenden mit auf den Weg gibt - werden doch auch viele Unternehmensentscheidungen von Absolventinnen und Absolventen der WU getroffen. Auch in der Forschung setzt sich die WU mit Fragestellungen zur CSR auseinander. So moderierte André Martinuzzi, Leiter des Institute for Managing Sustainability an der WU, eine Session zu Impact-Messung und Impact-Management.

Die Veranstaltung wurde nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings ausgerichtet.

Die Präsentationen der Vortragenden finden Sie hier und den WUtv-Filmmitschnitt der VormittagsrednerInnen finden Sie hier.

Development in Transition am 26. September 2014

Am 26. September 2014 fand die englischsprachige Vorveranstaltung "Development in Transition" zur 6. Österreichischen Entwicklungstagung statt, die sich mit den gegenwärtigen sozio-ökologischen Herausforderungen auseinandersetzte.Ein wesentliches Ziel der Konferenz war die Diskussion der miteinander verflochtenen ökologischen und sozialen Fragen sowie die die Verknüpfung der Entwicklungen im Globen Süden mit den Dynamike des Globalen Nordens. Nach einem Vortrag von Imme Scholz (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik) wurde in drei Workshops zu "Socio-ecological Transition, "Development Cooperation in Transition" und "Economics in Transition" diskutiert.

Die Veranstaltung wurde unter anderem von der WU (dem ehemaligen Institut für Regional- und Umweltentwicklung in Kooperation mit dem Masterprogramm "Socioecological Economics and Policy" und dem Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit) und dem Paulo Freire Zentrum organisiert.

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Europas umweltpolitische Agenda: Erwartungen an die neue EU-Kommission und das Europäische Parlament

Öffentliche Erörterung von Empfehlungen zu prioritären Gestaltungszielen bei der Umsetzung des 7. Umweltaktionsprogramms der Europäischen Union

Das BMLFUW  führte - in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und dem Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit der Wirtschaftsuniversität Wien - am Abend des  9. September  ein  Symposium in englischer Sprache durch, um Empfehlungen zu prioritären Gestaltungszielen des 7. EU-Umweltaktionsprogramms zu erörtern. Karl Kienzl, stellv. Geschäftsführer des Umweltbundesamtes, präsentierte zuerst den Empfehlungsentwurf. Anschließend diskutierten Armon Rezai, WU, Helga Kromp-Kolb, BOKU, Stephanie Weis-Gerhardt, Aachener Stiftung Kathy Beys und ehemalige Bürgermeisterin von Aachen, Junko Edahiro, Chief Executive von Japan for Sustainability (JFS) und Professorin für Umweltmanagement an der Tokyo City University sowie Dennis Meadows, Emeritus Professor an der Universität New Hampshire unter der Moderation von  Elisabeth Freytag-Rigler, Vorsitzende des Verwaltungsrates der EU-Umweltagentur, zu diesen Empfehlungen.

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WU Nachhaltigkeitstag am 28. Mai 2014 

Am 28. Mai 2014 fand der erste WU Nachhaltigkeitstag statt, den das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit der WU, oikos Vienna und die ÖH WU gemeinsam organisierten. Einen ganzen Tag wurde das Thema der Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Formaten beleuchtet und diskutiert.

Den Auftakt machte die Keynote von Katherina Mader vom Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie der WU zum Thema "Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit. Auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Ökonomie". Mader beleuchtete die Verbindung von Nachhaltigkeit und Feministischer Ökonomie, wobei sie intensiv auf den Arbeitsbegriff einging.

Anschließend hielt Jesus Crespo Cuaresma vom Institut für Makroökonomie der WU einen Vortrag zum Thema "The Economics of Deforestation: An Interdisciplinary Approach", der auf einem innovativen Forschungsprojekt beruhte, das die Verbindung zwischen Pro-Kopf-Einkommen und Abholzung untersucht.

Am Nachmittag fanden zwei interaktive Workshops statt: Wolfgang Pinner von Raiffeisen Capital Management stellte ein Modell vor, das Entscheidungen für nachhaltige Investitionen unterstützt. In Arbeitsgruppen lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend, wie sie das Modell in der Praxis anwenden können. Im zweiten Workshop sprachen Lena Gansterer und Christine Spernbauer vom Impact Hub Vienna zu Social Entrepreneurship. In Kleingruppen erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie aus einer anfänglichen Idee eine Start-Up-Gründung werden kann.

Abschließend fand am WU Nachhaltigkeitstag eine Podiumsdiskussion zu "Was geht uns das an? Nachhaltigkeit in der Wirtschaft" statt. Gemeinsam diskutierten Alexander Egit (Geschäftsführer von Greenpeace in Zentral- und Osteuropa), Lena Gansterer (Investment Ready Program Coordinator beim Impact Hub Vienna), Tanja Dietrich-Hübner (Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit bei REWE) und Nathalie Spittler (WU-Studentin im SEEP-Master) über nachhaltige Alternativen in der Wirtschaft und den Wirtschaftswissenschaften - und bei wem die Verantwortung und die Macht liege, etwas zu verändern. Beim Buffet wurde die intensive Diskussion fortgesetzt.

CSR-Circle zu Gast an der WU am 16. Jänner 2014

Zu der Frage "Wofür leben und arbeiten wir?" lud der CSR-Circle, ein offenes b2b-Netzwerk für Menschen, die sich beruflich für Nachhaltigkeitsthemen und CSR interessieren, am 16. Jänner an die WU ein. Das Podium setzte sich aus dem WU-Rektor Christoph Badelt, Reinhard Herok, Marketingleitung Kommunikationshaus gugler*, Sandra Majewski, Geschäftsführerin Roidinger Majewski, Stephan Rabl, Direktion, Künstlerische Leitung Dschungel Wien, Roswitha Reisinger, Geschäftsführerin Lebensart Verlag, zusammen.

Unter der Moderation von Fred Luks, Leiter des WU-Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit, und Ronny Hollenstein, Geschäftsführer von ic2 concepts & trainings, wurde neben der Rolle der Nachhaltigkeit in einem Studium an der WU auch die Erwartungen an BewerberInnen, die ein nachhaltiges Unternehmen an sie stellt und welche konkreten Auswirkungen ein nachhaltig agierendes Unternehmen auf den Arbeitsalltag hat, diskutiert.

WU-FUTURE LECTURE am 9. Jänner 2014

Am 9. Jänner 2014 fand die FUTURE LECTURE der WU statt, die maßgeblich von vier WU-Studierenden gemeinsam mit Sigrid Stagl (Institut für Regional- und Umweltwirtschaft) und Fred Luks (Leiter des WU-Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit) organisiert wurde. Thema der interaktiv gestalteten FUTURE LECTURE war "Ökonomisches Denken in ökologischen Grenzen. Ökologische Makroökonomie in der Diskussion".

Nach einer kurzen Einführung in die Thematik durch Sigrid Stagl konnten die rund 100 TeilnehmerInnen in Arbeitsgruppen zu den Themen Konsum, Arbeitszeit, Unternehmen sowie soziale Innovationen ausführlich Gedanken und Lösungsansätze diskutieren. Geleitet wurden die Arbeitsgruppen von den vier Studierenden sowie von einer Expertin, einem Experten - neben Sigrid Stagl und Fred Luks waren dies Christian Rammel (RCE) und Ines Omann, die auch durch den Abend führte. Die FUTURE LECTURES sind eine Veranstaltungsreihe des Lebensministeriums unter Schirmherrschaft des Nachhaltigkeitsforschers Dennis Meadows - in Kooperation mit Hochschulen.

Veranstaltungen des Kompetenzzentrums im Jahr 2013

Sharing Economy
Am 9. Dezember 2013 hat oikos Vienna in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit ein Event zum Thema "Sharing Economy - Hype oder nachhaltiger Trend?" durchgeführt.

CEMS Global Sustainability Day
Am 21. November 2013 veranstaltete CEMS WU in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit ein Event zum "CEMS Global Sustainability Day". Das Thema der von Pablo Collazzo moderierten Podiumsdiskussion mit Fritz Hinterberger (Sustainable Europe Research Institute), Wolfgang Pekny (Plattform Footprint) und Fred Luks war die Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext.

Energieökonomin Claudia Kemfert an der WU
Besonders an Studierende richtete sich auch ein kleines Event, das das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit dem Ökoszialen Forum durchführt hat und das am 20. November stattfand. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Hertie School of Governance) diskutierte gemeinsam mit Studierenden des Masterprogramms "Socio-Ecological Economics and Policy" über "Energy Economics and Sustainabilty" und Energiewende in Deutschland.

Infotisch-Nachhaltigkeit
Am 23. und 24. Oktober hat es im TC vor dem Audimax einen zweitägigen Infotisch zum Thema "Nachhaltigkeit an der WU" gegeben. Organisiert wurde die Aktion vom Kompetenzzentrum, oikos Vienna sowie vom Ökosozialen Studierendenforum mit dem Ziel, Studierende für das Thema zu sensibilisieren und auf Nachhaltigkeitsaktivitäten (an) der WU aufmerksam zu machen.

Eröffnung der FUTURE LECTURES mit Dennis Meadows am 21. Oktober 2013
Am 21. Oktober 2013 fand die Eröffnung der FUTURE LECTURES mit Dennis Meadows an der Wirtschaftsuniversität Wien statt.
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