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European Social Enterprise Monitor (ESEM) Österreich

Die Aufgabe des Austrian Social Enterprise Monitor liegt darin, die Datenlage von Social Entrepreneurship in Österreich zu verbessern. Die Ergebnisse sollen Entscheider*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft dabei helfen, das noch junge Ökosystem zu verstehen und mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen.

Der ESEM Austria ist Teil des Europäischen Social Entrepreneurship Monitor (ESEM), einer pan-europäischen Studie zum Social-Entrepreneurship-Ökosystem. Der ESEM ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt des Euclid Network und wurde 2020 erstmals zeitgleich in Deutschland, Dänemark, England, Estland, Kroatien, Niederlande, Portugal, Schweden und Spanien durchgeführt (u.a. durch ESADE, Social Enterprise UK, SEND). Basierend auf diesem erfolgreichen Pilotdurchgang ist für 2021-2022 eine Durchführung des Monitors in 15+ europäischen Ländern geplant. Sie bietet die Datengrundlage für zahlreiche Ländermonitore sowie einer vergleichenden europäischen Publikation. Die Methodik der Befragung wird von einem europäischen, wissenschaftlichen Gremium unter der Leitung von Prof. Johanna Mair (Hertie School of Governance, Stanford), Prof. Matthias Reith (EURAM) und Professor Niels Borma (Universität Utrecht, Global Entrepreneurship Monitor) entwickelt, und ermöglicht international vergleichbare, systematische Ergebnisse.

Der ESEM Austria stellt den Ländermonitor Österreichs dar und wird 2021 erstmals vom Social Entrepreneurship Center der WU Wien durchgeführt. Es ist das übergeordnete Ziel dieser Studie, fundiertes Primärdatenmaterial mit darauf aufbauenden Sektor- und standortrelevanten Analysen zu generieren, die als Grundlage für die politische Diskussion und weiterführende Maßnahmen der öffentlichen Hand dienen können. Die Studie soll unter anderem folgende Beiträge leisten:

  • Aktuelle, quantitative Erhebung wesentlicher Charakteristika österreichischer Social Enterprises (Branche, Standort, Innovationen, Arbeitsplätze, Unternehmensalter, Gründungsteam, etc.)

  • Erfassung der Auswirkungen von COVID-19 auf Social Entrepreneurs

  • Analyse der förderlichen und hinderlichen Rahmenbedingungen und möglicher Förderungslücken in privaten und öffentlichen Unterstützungsleistungen und Ökosystemen

  • International standardisierte Erhebung gemäß der ESEM-Methodik ermöglicht breites Sampling und Analyse von Unterschieden und Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Typen von Social Entrepreneurs (markt-orientiert, partizipativ, etc.)

  • Breite Erfassung von Social Entrepreneurs durch Sampling mittels Multiplikatoren und eigenständiger Erstellung einer sekundärquellen-basierten longlist (vgl. Methodik Austrian StartUp Monitor)

  • Dokumentation der Österreich-Ergebnisse in detaillierter, öffentlich zugänglicher Studie und Präsentationen

  • Internationale Vergleiche in zusätzlichem, eigenständigem Report auf Europäischer Ebene durch EUCLID Network und Academic Board

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