Hintere Außenansicht des D2 Gebäudes

Dr. Lisa Schmidthuber

Lisa Schmidthuber

Gebäude D2, Eingang E, 1. Stock, Raum 1.366

+43/1/31336 - 6047

lisa.schmidthuber@wu.ac.at

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Kurzlebenslauf

Lisa Schmidthuber arbeitet als Universitätsassistentin mit Doktorat am Institut für Public Management & Governance der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien). Vor ihrer Tätigkeit an der WU Wien war sie als Universitätsassistentin am Institut für Public und Nonprofit Management der Johannes Kepler Universität Linz beschäftigt. Während ihrer Zeit als Doktorandin absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt an der Suffolk University Boston. 2018 schloss Lisa Schmidthuber ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre mit einer kumulativen Doktorarbeit zu Open Government und der Exploration und Verwendung von externem Wissen im öffentlichen Sektor mit Auszeichnung ab. Ihre Arbeit wurde 2020 mit dem Goerdeler Preis ausgezeichnet.

Neben ihrer Forschungstätigkeit hat Frau Schmidthuber bereits zahlreiche Erfahrungen im Lehrbetrieb und in der Betreuung von Doktor-, Master- und Bachelorarbeiten gesammelt. In ihren Lehrveranstaltungen vermittelt sie Wissen zum Thema digitale Transformation des öffentlichen Sektors mit dem Ziel, den Studierenden die Chancen und Herausforderungen verbunden mit der Anwendung von neuen Technologien näher zu bringen. Weiters beschäftigt sie sich mit dem öffentlichen Finanzmanagement und der Rolle von offenen, vergleichbaren Finanzdaten. Im Zuge eines Erasmus+ Projektes beteiligte sie sich an der Entwicklung eines Online Kurses und eines Open Access Lehrbuches zum Thema ‚European Public Sector Accounting‘ - gemeinsam mit der Universität Rostock, University of Coimbra, University of Tampere und University of Leicester (https://www.diepsam.uni-rostock.de/).

Forschungsinteressen

Die Forschungsinteressen von Frau Schmidthuber sind dem Public Management, Innovationsmanagement und den quantitativen Forschungsmethoden zugeordnet. Ihre Hauptforschungsinteressen können in drei Bereiche unterteilt werden:

  1. Public Innovation: Organisationen des öffentlichen Sektors wenden vermehrt digitale Technogien an, um Bürger:innen effektiver in die Dienstleistungserstellung und Entscheidungsfindung einzubinden. Beispielsweise handelt es sich bei Crowdsourcing Plattformen um ein beliebtes Beispiel der Anwendung von digitaler Technologie zum Ziel der effektiveren Interaktion mit Bürger:innen. Ihre Forschung beschäftigt sich mit der Motivation von Bürger:innen, an Beteiligungsplattformen teilzunehmen, sowie an der Bereitschaft von öffentlichen Verwaltungen, mit externen Akteuren zusammenzuarbeiten und offene Innovationsprozesse zu initiieren. In ihren derzeitigen Forschungsprojekten untersucht sie die Effektivität und Auswirkungen von offenen Verwaltungen und Bürgerbeteiligungsprozessen.

  2. Digitale Transformation: Organisationen und Konsument:innen sind mit vielfachen Herausforderungen in der Anwendung von moderner Technologie konfrontiert. Frau Schmidthuber interessiert sich dabei vor allem für Technologieakzeptanz von Seiten (potentieller) User, ethischen Erwartungen und die organisationale Anwendung von disruptiver Technologie im Ländervergleich.

  3. Accounting Innovation: Die Harmonisierung von öffentlicher Rechnungslegung im internationalen Kontext ist eng mit der Anwendung der International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) verbunden. Mit den IPSAS wird versucht, vergleichende Finanzinformationen über die Ländergrenzen hinweg zu erzielen und die Unterschiede der nationalen Rechnungslegungsprinzipien zu beseitigen. Frau Schmidthuber beschäftigt sich dabei mit der Bereitschaft der Länder, IPSAS anzuwenden, vor allem in Hinblick auf die Entwicklung der Rechnungslegungsstandards speziell für europäische Länder (European Public Sector Accounting Standards, EPSAS).

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Die vollständige Publikationsliste von Lisa Schmidthuber finden Sie hier.