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Nutzen für kooperierende Unternehmen

Das Erfassen, Berichten und Zertifizieren von wirtschaftsbedingten Umweltschäden gehört in allen Industrienationen mittlerweile zum Standard. Dies ist einer kritischen Zivilgesellschaft zu verdanken. Weiterhin sollen hohe Kosten aus langfristigen Folgeschäden, die durch die Belastung der Umwelt entstehen, vermieden werden. Eine Sensibilisierung der MitarbeiterInnen für die ökologischen Auswirkungen des unternehmerischen Handelns ist ein wichtiger Schritt in der Präventionsarbeit. Vor allem Unternehmen denen unterschiedliche Stakeholder gegenüberstehen, werden verstärkt in die Pflicht genommen, Verantwortung für ökologische Nachhaltigkeit zu übernehmen.

Das Engagement in Green HRM kann nicht nur zu vorteilhaften Reputationseffekten führen, sondern auch direkt zu einer Senkung der Kosten in der Personalauswahl und -entwicklung. Eine grüne Arbeitgebermarke kann in diesem Sinn sowohl für derzeitige als auch für potenzielle MitarbeiterInnen als intrinsisch motivierend betrachtet werden, da die Arbeit als sinnstiftend angesehen wird. Die Evaluation möglicher Paradoxa und Spannungen in der Organisation dient des Weiteren als Wertschätzung der Bedürfnisse der MitarbeiterInnen sowie als Beitrag für Umwelt und Profitabilität des Unternehmens.