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Mindfulness

In den letzten Jahren hat sich in der Betriebs­wirt­schafts­lehre eine Gruppe von Wissen­schaft­le­rInnen gebildet, die versucht spiri­tu­elle und reli­giöse Themen im Manage­ment zu erfor­schen. Während es in diesem Kontext bereits exten­sive Forschung zu Spiri­tua­lität und Führung gibt, ist der Bezug zu Perso­nal­ma­nage­ment bisher kaum erforscht (Weicht et al. 2016). In einem paral­lelen Forschungs­pro­jekt mit der Liver­pool Univer­sity (Dr. Lim) wird disku­tiert, wie eine Verbin­dung von Ideen der Quan­ten­physik, des Veda­ismus und des Taoismus neue Impulse für die Manage­ment­theorie und –praxis genieren könnte (Lim, Muller-­Camen und Camen, 2016).
Ein Weg, wie Spiri­tua­lität bereits heute eine größere Bedeu­tung in Orga­ni­sa­tionen erlangt, ist Mind­ful­ness. Dabei handelt es sich um ein buddhis­tisch inspi­riertes Media­ti­ons­kon­zept, welches mitt­ler­weile beson­ders in ameri­ka­ni­schen IT Unter­nehmen ein wich­tiges Element der Perso­nal­ent­wick­lung geworden ist. In einer geplanten Koope­ra­tion mit der Univer­sität Passau (Prof. Fiedler) soll erforscht werden wie Acht­sam­keits­trai­nings indi­vi­du­elle, Team- und orga­ni­sa­to­ri­sche Ergeb­nisse kogni­tiver Arbeit beein­flusst und welche Wich­tig­keit in diesem Zusam­men­hang der Kontext hat.

Forschungs­output

Lim, M., Muller-­Camen, M., & Camen, J. (2016) A Quantum Approach to Orga­niza­t­ional Studies. 11th OS Work­shop, Mykonos, May 19 to 21.

Weicht, K., Altman, Y., Muller-­Camen, M., & Chen, I. (2016). HRM and work­place spiri­tua­lity: some thoughts, notes and obser­va­tions. The Study of The Orga­niza­tion and Human Resource Quar­terly, 1(3), 49-62.