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Lehre und Capacity building

Siemens Academy of Life

Das SEC wurde im Früh­jahr 2016 von Siemens Öster­reich beauf­tragt die seit 1999 beste­hende Academy of Life, ein Weiter­bil­dungs- und Capa­ci­ty­bui­ling Programm für siemens­in­terne wie -externe Führungs­kräfte, in Teil­be­rei­chen neue zu gestalten und auch durch­zu­führen. Siemens hat sich mit der Academy of Life zum Ziel gesetzt, den jungen ‚high poten­tials‘ der öster­rei­chi­schen Wirt­schaft - sowohl Jung­un­ter­neh­me­rInnen als auch Mana­ge­rIn­nen- die Erfolgs­stra­te­gien bedeu­tender inter­na­tional bekannter Persön­lich­keiten näher­zu­bringen.

Pro Studi­en­jahr gibt es zwei Gala­ver­an­stal­tungen mit natio­nale und inter­na­tio­nale Persön­lich­keiten. In jeweils zwei voran­ge­henden und einem nach­ge­la­gerten Work­shop können sich die Member (Teil­neh­me­rInnen) der Academy of Life mit dem Leben der Persön­lich­keiten sowie eigenen aktu­ellen beruf­li­chen Heraus­for­de­rungen ausein­an­der­setzen und die Erkennt­nisse für die persön­liche und beruf­liche Entwick­lung nutzen. Die rund 100 Members arbeiten dazu in Gruppen zu jeweils 15-17 Personen und werden von einem erfah­renen Trai­ne­rIn­nen­team begleitet.

Die didak­ti­schen und metho­di­schen Grund­sätze umfassen Inter­ak­tion und Neugierde, Handeln und Refle­xion, Anschluss­fäh­ig­keit und Eigen­ver­ant­wort­lich­keit. Das SEC ist für die inhalt­liche Gestal­tung und die inhalt­liche Durch­füh­rung der beiden Vorbe­rei­tungs­work­shops sowie dem Work­shop im Anschluss an die Gala, sowie die Koor­di­na­tion des Trai­ne­rIn­nen­teams verant­wort­lich. Die Lauf­zeit der Koope­ra­tion ist vorerst für das Winter­se­mester 2016/17 und das Sommer­se­mester 2017 verein­bart und wird bei erfolg­rei­cher Umset­zung jeweils für ein weiteres Jahr verlän­gert.

Siemens Academy of Life

Social Entre­pre­neurship (SBWL Public und Nonprofit Manage­ment)

Rein­hard Millner, Andrea Schmidt

Die Lehr­ver­an­stal­tung beschäf­tigt sich mit Orga­ni­sa­tionen aus dem Sozial - und Kultur­be­reich in Öster­reich, die auf die inno­va­tive Lösung von Themen und Heraus­for­de­rungen in diesem Bereich abzielen. In den Theo­rie­ein­heiten werden aktu­elle Konzepte zur Forschung zu Social Entre­pre­neurship vorge­stellt, disku­tiert und im Rahmen von Working Papers erar­beitet. Dabei wird auf die Spezi­fika der jewei­ligen Bereiche einge­gangen. Parallel dazu erar­beiten die Teil­nehmer/innen in Teams von 4 bis 5 Studie­renden Case Studies zu beispiel­haften Orga­ni­sa­tionen in den beiden Feldern.

Ziel ist dabei die Erstel­lung von Fall­vi­gnetten, die eine fundierte Analyse der Orga­ni­sa­tion und ihrer Situa­tion entlang bestimmter Frage­stel­lungen beinhalten. Der Praxis­kon­takt bietet die Chance, erwor­benes Theo­rie­wissen an konkreten Orga­ni­sa­tionen zu reflek­tieren. Darüber hinaus besteht die Mögl­ich­keit die unter­schied­li­chen Case Studies aus dem Sozial- und Kultur­be­reich gegen­überz­u­stellen und die jewei­ligen Spezi­fika heraus­zu­ar­beiten und zu disku­tieren.

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Social Entre­pre­neurship Lab (CEE Program JOSZEF)

Rein­hard Millner, Peter Vandor, Nicole Traxler

Das Social Entre­pre­neurship Lab beschäf­tigt sich mit sozialem Unter­neh­mertum und Orga­ni­sa­tionen, die auf die inno­va­tive Lösung von sozialen Problemen abzielen. Das Phänomen Social Entre­pre­neurship wird dabei sowohl aus theo­re­ti­scher als auch prak­ti­scher Perspek­tive bear­beitet.

In den Theo­rie­ein­heiten werden dazu aktu­elle Konzepte, Ideen und Beispiele von Social Entre­pre­neurship vorge­stellt und disku­tiert. Der Haupt­teil des Labs ist als Erfah­rungs­lern­pro­zess konzi­piert. Die Teil­nehmer/innen sind zunächst einge­laden, soziale „Chan­ge-­Maker“ in ihrem eigenen kultu­rellen Umfeld und persön­liche Inter­es­sens­felder im kontext­ge­sell­schaft­li­chen Wandel zu iden­ti­fi­zieren. Diese Eindrücke werden anschlie­ßend im Rahmen eines 2-tägigen Social Entre­pre­neurship Labs (Jänner) bear­beitet und als Inputs für die Entwick­lung einer eigenen Idee für ein Social Venture genützt. Im Rahmen des Labs erkunden die Teil­nehmer/innen soziale Heraus­for­de­rungen, erstellen Proto­typen, testen Ideen und entwi­ckeln Markt­ein­tritts­stra­te­gien. Dabei legt das Lab einen starken Fokus auf den Transfer von Wissen und Perspek­tiven der inter­na­tio­nalen Teil­nehmer/innen, sowie die Nutzung ihrer unter­schied­li­chen kultu­rellen Herkunft als Ressource zur Gene­rie­rung von Ideen für neue Social Ventures. Das Ergebnis dieses Rapi­d-­Pro­to­typ­in­g-­Pro­zesses ist ein funk­ti­ons­fäh­iges und wirkungs­ori­en­tiertes Konzept für ein Social Venture, das Expert/innen aus der Praxis präs­en­tiert wird.

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E&I Project: Social Entre­pre­neurship (SBWL Entre­pre­neurship und Inno­va­tion)

Rein­hard Millner, Peter Vandor

Die E&I Zone Social Entre­pre­neurship beschäf­tigt sich mit Orga­ni­sa­tionen, die auf die inno­va­tive Lösung von sozialen Problemen abzielen. In den Theo­rie­ein­heiten werden aktu­elle Konzepte über Forschung zu Social Entre­pre­neurship vorge­stellt und disku­tiert. Parallel dazu bear­beiten die Teil­nehmer/innen in Teams von 4 bis 5 Studie­renden eine themen­be­zo­gene Frage­stel­lung einer externen Orga­ni­sa­tion. Ziel ist dabei die Erstel­lung eines Abschluss­do­ku­ments, das eine fundierte Analyse der Situa­tion und Hand­lungs­emp­feh­lungen beinhaltet. Darüber hinaus bewegt sich die LV im Star­t-Up-­Kon­text, wobei Studie­rende mit jungen oder unter­neh­me­ri­schen Sozi­al­or­ga­ni­sa­tionen arbeiten oder selbst als Gründer in der Konzept­ent­wick­lungs­phase fungieren.

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Zukunfts­fäh­iges Wirt­schaften II: Sozio­logie nach­hal­tiger Entwick­lung

Anja Chris­ta­nell

Die Lehr­ver­an­stal­tung bietet eine Einfüh­rung in die Thematik der nach­hal­tigen Entwick­lung, aus einer sozio­lo­gi­schen Perspek­tive. Dazu werden zentrale sozio­lo­gi­sche Theo­rie­an­sätze zur Analyse der Nach­hal­tig­keits­pro­bleme gegen­wär­tiger Gesell­schaften heran­ge­zogen und in konkreten Hand­lungs­fel­dern unter­sucht.

Die Studie­renden erlangen Wissen über den gesell­schaft­li­chen und ökol­o­gi­schen Kontext wirt­schaft­li­chen Handelns und lernen wie sie in ihrem spät­eren beruf­li­chen Handeln soziale Verant­wor­tung tragen und einen Beitrag zu einer lang­fristig nach­hal­tigen Entwick­lung leisten können. Entlang der Konsum­felder Ernäh­rung und Klei­dung werden Beispiele für einen verant­wor­tungs­vollen Konsum aus Zivil­ge­sell­schaft und Social Busi­nesses unter­sucht und disku­tiert. Ziel der Lehr­ver­an­stal­tung ist es Selbst­re­fle­xion, Sensi­bi­lität für Diver­sität und das Verstehen von Komple­xität unter den Studie­renden zu fördern.

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