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Univ.-Prof. Dr. Philipp Ther, M.A.

Philipp Ther (* 1967) ist seit 2010 Professor für Geschichte Ostmitteleuropas an der Universität Wien, er leitet dort auch das Research Cluster for Eastern Europe and the History of Transformations (RECET). Zuvor hatte er am EUI in Florenz eine Professur für vergleichende Geschichte Europas inne.

Sein Buch Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa, Berlin: Suhrkamp, 2014, wurde mit dem Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnetund in sieben Sprachen übersetzt. Die erweiterte englische Version ist 2016 bei Princeton University Press erschienen. Frühere Publikationen sind u.a. Die dunkle Seite der Nationalstaaten. „Ethnische Säuberungen“ im Europa des 20. Jahrhunderts; Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht 2011 (polnisch 2011, englisch 2014, tschechisch 2017) sowie Center Stage: Operatic Culture and Nation Building in 19thCentury Central Europe, West Lafayette: Purdue University Press, 2014 (tschechisch 2008) und In der Mitte der Gesellschaft. Operntheater in Zentraleuropa 1815–1914, Wien: Böhlau, 2006.

Im Herbst 2019 erscheint sein Buch Die Außenseiter. Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa (Suhrkamp, 2017) bei Princeton UP, außerdem wieder bei Suhrkamp Das andere Ende der Geschichte: Über die Große Transformation.2019 wurde ihm der mit 1,5 Millionen Euro dotierte Wittgenstein-Preis des österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) verliehen.