Hintere Außenansicht des D2 Gebäudes

Mojmír Stránský, MA

Aus historischer Perspektive ist die Freiwilligenarbeit durch Traditionsvereine, die bereits im 19. Jahrhundert entstanden sind, ein wichtiges Merkmal von modernen Gesellschaften. Die Vereine existierten in unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Regimen unter oft schwierigen Bedingungen. Gestärkt durch diese Erfahrungen, könnten sie den neuen CSOs bei der Etablierung innerhalb der heutigen Gesellschaft dienlich sein.

Mojmír Stránský ist FWF Projekt Mitarbeiter und Mitglied der Gruppe Research Cluster for the History of Transformations RECET am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien. Sein aktuelles Projekt befasst sich mit „Freiwilligkeit vor Ort. Vom Spätsozialismus zur Demokratie und Marktwirtschaft: Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland und Ostmitteleuropa, 1980-2000“. Fallbeispiel Tschechoslowakei. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der Transformation, Sozial- und Kulturgeschichte Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert, Freiwilligkeit im Staatssozialismus, Geschichte der Tschechoslowakei. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist er Gymnasiallehrer am bilingualen Gymnasium des Schulvereines Komensky in Wien.