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Die Rolle von CSOs als gesellschaftspolitische Kraft. Learnings aus Österreich und CEE

In modernen Demokratien sind zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs) wichtige Akteurinnen der gesellschaftspolitischen Diskussion zu aktuellen sozialen, ökonomischen und ökologischen Themen. Durch ihre Aktivitäten bauen sie Expertise zu verschiedensten Themen auf und motivieren Menschen in unterschiedlicher Form zu partizipieren, wie etwa durch Freiwilligenarbeit und Spenden. Wie ist es um diese Rolle angesichts aktueller politischer Entwicklungen bestellt? Welchen Handlungsspielraum haben CSOs in einer zunehmend polarisierten öffentlichen Diskussion? Wie können Menschen erreicht werden, einen konstruktiven Beitrag zu den gesellschaftlichen Herausforderungen zu leisten?

Anhand einer aktuellen Studie wird beleuchtet, wie CSOs in Österreich und 14 zentral- und osteuropäischen Ländern (CEE) ihre Rolle derzeit einschätzen, mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen haben und diskutieren mögliche Strategien zur Förderung partizipativer Prozesse. In diesem Zusammenhang können historische Erfahrungen mit traditionellen Freiwilligenorganisationen der Polarisierung entgegenwirkten und die CSOs als softpower und Kitt der Zivilgesellschaft etablieren. Letztlich geht es darum, Menschen zu aktivieren und sie dazu zu befähigen, sich in die Gestaltung der gesellschaftspolitischen Prozesse verstärkt einzubringen.

Vortragende

Mojmír Stránský, MA

Projektmitarbeiter FWF

Flavia-Elvira Bogorin, MSc, BA

NPO & SE Kompetenzzentrum, WU

Mag.a Eva More-Hollerweger

NPO & SE Kompetenzzentrum, WU