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Narrative zum Thema Asyl und Migration

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft im Zuge der Flüchtlingsbewegung 2015, die auch von den Medien überwiegend positiv begleitet wurde, kippte die öffentliche Diskussion sehr rasch in überwiegend negative Berichterstattung über AsylwerberInnen und MigrantInnen und damit auch in eine stark polarisierte Stimmung in der Bevölkerung. Soziale Medien leisten ihren Beitrag in der raschen Verbreitung von Narrativen, die ein überwiegend negatives Bild von AsylwerberInnen und MigrantInnen zeichnen. Fake News, wie etwa die „Handy-Lüge“, bei der behauptet wurde die Caritas würde Gratishandys an AsylwerberInnen verteilen, trugen dazu bei.

Im Rahmen eines Projekts setzt sich eine Gruppe von zivilgesellschaftlichen Organisationen mit der Frage auseinander, wie diesen Narrativen entgegnet werden und wie der öffentliche Diskurs auf positive Beispiele der Inklusion von MigrantInnen gelenkt werden kann. In dem Workshop stellen wir das Projekt vor, diskutieren bisherige Erkenntnisse und Möglichkeiten der Bildung einer breiten zivilgesellschaftlichen Allianz.

Vortragende

Mag.a Eva More-Hollerweger

NPO & SE Kompetenzzentrum, WU

Univ.Prof.in Dr.in Ruth Simsa

Institut für Soziologie