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Folgestudie zum gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen der stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen im Burgenland mittels einer SROI-Analyse

Welchen Wert haben statio­näre Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tungen in Burgen­land?

Bereits Ergeb­nisse aus einer im Jahr 2015 veröf­fent­li­chen Studie­spre­chen dafür, dass Pflege einen gesell­schaft­li­chen und ökon­o­mi­schen Mehr­wert schafft.

Vom Bundes­ver­band der Alten- und Pfle­ge­heime Öster­reichs beauf­tragt, analy­sierte das NPO & SE Kompe­tenz­zen­trum über einen Jahr hinweg die gesell­schaft­li­chen und ökon­o­mi­schen Wirkungen von statio­nären Pflege- und Betreu­ungs­ein­rich­tungen in den Bundes­län­dern Nieder­öst­er­reich und der Stei­er­mark. Mittels SROI-Ana­lyse wurden Wirkungs­ketten für die rele­vanten Stake­holder erstellt, Wirkungen iden­ti­fi­ziert, quan­ti­fi­ziert und mone­ta­ri­siert. Diese in Geld­ein­heiten gemes­senen Wirkungen wurden schließ­lich den Inves­ti­tionen in die Alten- und Pfle­ge­heime gegen­über gestellt.

Auftrag für Folge­studie

Rund drei Jahre später, im Jahr 2018, wird eine Folge­studie vorliegen, welche eine Auswei­tung auf das Bundes­land Burgen­land vorsieht.Aufbauend auf den voran­ge­gan­genen Ergeb­nissen wird nun eben­falls eine SROI-Ana­lyse zur Bewer­tung des gesell­schaft­li­chen und ökon­o­mi­schen Nutzens der Alten- und Pfle­ge­heime vorge­nommen. Der Analy­se­zeit­raum bezieht sich auf das Jahr 2016.

Methodik

Das bereits vorlie­gende Wirkungs­mo­dell wird hierbei auf seine Anwend­bar­keit in Burgen­land sowie auf dessen Aktua­lität hin über­prüft. Indi­ka­toren, die in der Basis­studie für die Quan­ti­fi­zie­rung und Mone­ta­ri­sie­rung der iden­ti­fi­zierten Wirkungen heran­ge­zogen wurden, sollen im Zuge dessen eben­falls veri­fi­ziert oder adap­tiert und ergänzt werden.

Des Weiteren wird eine Primä­rer­he­bung in jeder der insge­samt 44 Alten- und Pfle­ge­heimen in Burgend­land in enger Koope­ra­tion mit der Landes­ver­wal­tung durch­ge­führt. Der Fokus dieser quan­ti­ta­tiven Erhe­bung wird vor allem auf den allge­meinen Daten zu den Bewoh­ne­rInnen und deren Vertrau­ens­per­sonen, auf Daten zu den Mitar­bei­te­rInnen sowie auf den Finanz­daten der einzelnen Einrich­tungen liegen. Die so erho­benen Werte sollen doppelt dien­lich sein: Einer­seits werden sie für die Studie heran­ge­zogen, ande­rer­seits sollen sie aber auch dem Land Burgen­land zur Erstel­lung von Bench­marks zur Verfü­gung stehen.

Ergän­zend werden spezi­fi­sche Daten in vier Modell­heimen erhoben sowie quali­ta­tive Inter­views mit Vertre­te­rInnen ausge­wählter Stake­hol­der­gruppen durch­ge­führt.

Kontakt:

Mag.a Olivia Rauscher

Projekt­lei­terin
Senior Rese­ar­cherin

Tel.: +43 1 313 36/5826
E-Mail: olivia.rauscher@wu.ac.at 

Flavi­a-El­vira Bogorin BA

Projekt­ma­na­gerin
Junior Rese­ar­cherin

Tel.: +43 1 313 36/5818
E-Mail: flavi­a-el­vira.bogo­rin@wu.ac.at