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Begleitstudie: zur verstärkten Integration von beeinträchtigen Menschen

Das Land Ober­öst­er­reich, vertreten durch die Sozi­al­ab­tei­lung, möchte die inte­gra­tive Beschäf­ti­gung von Menschen mit Behin­de­rung erhöhen. Ziele sind einer­seits die verstärkte Inte­gra­tion von Menschen mit Beein­träch­ti­gungen in die normale Arbeits­welt und ande­rer­seits Kosten­ein­spa­rung durch Reduk­tion von Infra­struk­tur­kosten. Entspre­chend wurden die 26 für das Land tätigen Orga­ni­sa­tionen, die Arbeits­leis­tungen für Menschen mit Beein­träch­ti­gungen anbieten, aufge­for­dert, Konzepte für eine Erhöhung der inte­gra­tiven Beschäf­ti­gung vorzu­legen. Als Ziel­wert sollen im Jahr 2023 70% der beein­träch­tigten Menschen im Bereich der geschützten Arbeit (GA) inte­grativ in (Sozial)Unter­nehmen beschäf­tigt sein. Im Bereich der fähig­keits­ori­en­tierten Akti­vität (FA) sollen 30% der bewil­ligten Wochen­stunden inte­grativ in (Sozial)Unter­nehmen erbracht werden.

Im Rahmen einer Begleit­studie, im Sinne einer externen Evalua­tion, ist zu beur­teilen, ob und inwie­weit die Umset­zung der verstärkten Inte­gra­tion von beein­träch­tigen Menschen in Betriebe des ersten Arbeits­markts oder Sozi­al­be­triebe erfolgt ist und welche Probleme hierbei allen­falls auftreten. Das NPO & SE Kompe­tenz­zen­trum wird hier gemeinsam mit dem Kompe­tenz­netz­werk Infor­ma­ti­ons­tech­no­logie zur Förde­rung der Inte­gra­tion von Menschen mit Behin­de­rungen (KI-I) einen Konzept­ver­gleich durch­führen, jähr­liche Bench­marks erstellen und Fall­stu­dien an beson­ders auffäl­ligen Stand­orten durch­führen. Auf Basis der inhalt­li­chen und wirt­schaft­li­chen Analysen werden bei jähr­li­chen Platt­form­ver­an­stal­tungen Empfeh­lungen für das Projekt abge­geben.