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Fachprüfung

Anmel­­dungen zu schrif­t­­li­chen Fach­prü­­fungen (auch kommis­­si­o­­nell) erfolgen elek­­tro­­nisch über LPIS.  Wird der münd­­liche Teil der Fach­prü­­fung nicht unmit­­telbar (d.h. beim ersten ange­bo­­tenen Termin) nach dem schrif­t­­li­chen Prüfungs­­­teil absol­viert, ist eine sepa­­rate Anmel­­dung erfor­­der­­lich. Diese Anmel­­dung erfolgt per Email an die Prüfungs­­or­ga­­ni­­sa­­tion.

Der Anmel­­de­­schluss ist jeweils 1 Woche (um 23.59 Uhr) vor dem Termin des schrif­t­­li­chen Prüfungs­­­teils. Dies gilt auch dann, wenn nur der münd­­liche Prüfungs­­­teil zu absol­vieren ist.

Prüfungs­in­for­ma­tionen

Prüfungen mit schrift­li­chem und münd­li­chem Prüfungs­teil

Bei Prüfungen, die sich aus einem schrift­li­chen und münd­li­chen Prüfungs­teil zusam­men­setzen, darf der Zeit­raum zwischen diesen beiden Teilen nicht mehr als vier Wochen betragen, d.h. der/die Prüfer/in ist verpflichtet, inner­halb dieses Zeit­raums einen Termin für eine münd­liche Prüfung anzu­bieten. Treten Sie nicht zum erst­mög­l­i­chen münd­li­chen Prüfungs­termin an, bleibt die Beur­tei­lung des schrift­li­chen Prüfungs­teils erhalten.

Prüfungs­wie­der­ho­lung von Fach­prü­fungen

Grund­sätz­lich gilt: Bei Fach­prü­fungen, die aus einer schrift­li­chen und einer münd­li­chen Prüfung bestehen, setzt die posi­tive Absol­vie­rung der schrift­li­chen Fach­prü­fung die Antritts­mög­l­ich­keit zur münd­li­chen Fach­prü­fung voraus. Sobald der erste Antritt zur münd­li­chen Fach­prü­fung erfolgt ist (auch wenn dieser Antritt negativ Ausfällt), ist die einma­lige Wieder­ho­lung der postiven schrift­li­chen Fach­prü­fung ausge­schlossen. Eine positiv absol­vierte Prüfung darf einmalig inner­halb von 12 Monaten nach Able­gung wieder­holt werden. Die letzte Prüfung vor Abschluss des Studiums darf nicht wieder­holt werden. Durch den noch­ma­ligen Prüfungs­an­tritt wird die erste posi­tive Beur­tei­lung nichtig, d.h. es ist auch eine Verschlech­te­rung des Ergeb­nisses möglich.

Kommis­sio­nelle Prüfungen

Im Haupt­stu­dium erfolgt die dritte und vierte Prüfungs­wie­der­ho­lung (also der 4. und 5. Antritt) jeden­falls in Form einer kommis­sio­nellen Prüfung. Auf Wunsch wird auch der dritte Prüfungs­an­tritt  kommis­sio­nell abge­halten. Die Prüfungs­kom­mis­sion besteht in der Regel aus drei Univer­si­täts­l­ehrer/inne/n. Bei der letzten zuläs­sigen Wieder­ho­lung der letzten Prüfung im Studium setzt sich die Prüfungs­kom­mis­sion aus drei Personen zusammen. Der Antrag auf eine kommis­sio­nelle Prüfung (betrifft nur den 3. Antritt) ist ausschließ­lich per Mail an die Prüfungs­or­ga­ni­sa­tion möglich. Kommis­sio­nelle Prüfungen unter­scheiden sich weder in der Anmel­dung, noch in der Abhal­tung von nich­t-­kom­mis­sio­nellen Prüfungen. Die Beur­tei­lung erfolgt jedoch durch eine Prüfungs­kom­mis­sion.

Beur­tei­lungs­frist

Prüfungen und Lehr­ver­an­stal­tungen sind inner­halb von 4 Wochen nach erbrachter Leis­tung bzw. Abschluss der Lehr­ver­an­stal­tung zu beur­teilen.

Einsicht in Prüfungs­un­ter­lagen

Sie können inner­halb von 6 Monaten ab Bekannt­gabe der Beur­tei­lung Einsicht in die Beur­tei­lungs­un­ter­lagen nehmen. Dabei dürfen Sie Kopien der Unter­lagen anfer­tigen, das Mitnehmen der Prüfungs­ar­beit ist jedoch nicht erlaubt.

Rechts­schutz bei Prüfungen

Grund­sätz­lich sind Beschwerden gegen Beur­tei­lungen von Prüfungen unzu­lässig. Weist die Durch­füh­rung einer negativ beur­teilten Prüfung jedoch einen groben Mangel auf (Feuer­alarm o.ä.), so können Sie inner­halb von zwei Wochen ab Bekannt­gabe des Prüfungs­er­geb­nisses einen Antrag auf Aufhe­bung der Prüfung stellen. Die Antrags­stel­lung erfolgt im Bereich Studi­en­recht & Aner­ken­nung (Study Service Center LC, 2. OG, Schalter 3), der schwere Mangel ist schrift­lich glaub­haft zu machen. Der Antritt zu der Prüfung, die aufge­hoben wurde, ist nicht auf die zuläs­sige Zahl der Prüfungs­an­tritte anzu­rechnen. Hier finden Sie weitere Infor­ma­tionen zum Rechts­schutz bei Prüfungen

Erschlei­chung von Prüfungs­leis­tungen

Wird einem/einer Studie­renden die Erschlei­chung einer Prüfungs­leis­tung (z.B. Schum­meln während einer Prüfung, Einsatz uner­laubter Hilfs­mittel) nach­ge­wiesen, wird ein Verfahren zur Nich­ti­g­er­klä­rung der entspre­chenden Leis­tung einge­leitet. Die für nichtig erklärte Prüfung wird auf die Gesamt­zahl der Prüfungs­an­tritte ange­rechnet. Das Verfahren wird vom Bereich Studi­en­recht & Aner­ken­nung einge­leitet und gemeinsam mit dem Bereich Studi­en­sup­port abge­wi­ckelt.Die Abfas­sung einer Prüfung für eine andere Person entspricht dem straf­recht­li­chen Tatbe­stand der Urkun­den­fäl­schung und führt ausnahmslos zu einer Anzeige bei der Staats­an­walt­schaft, die wiederum eine Vorstrafe zur Folge haben kann.

Abgel­tung

Die Höhe der Prüfungs­taxen für die Beur­tei­lung ist in einer Betriebs­ver­ein­ba­rung zwischen der WU als Arbeit­ge­berin und dem Betriebsrat für das wissen­schaft­liche Personal verhan­delt und fest­ge­setzt worden.

Bitte infor­mieren Sie sich umfas­send über die aktu­ellen Rege­lungen zur Abhal­tung von Prüfungen! Detail­lierte Infor­ma­tionen entnehmen Sie bitte der Richt­linie VRL und der Prüfungs­ord­nung. Bei weiteren Fragen zum Thema Fach­prü­fung wenden Sie sich per E-mail an die Prüfungs­or­ga­ni­sa­tion.