Vorlesen

Kooperation mit IAGF

Kooperation mit dem Institut für angewandte Gewerbeforschung

Im Juni 2017 hat eine mehrjährige Kooperation zwischen dem Institut für angewandte Gewerbeforschung und der Forschungsgruppe wissensbasiertes Management begonnen. Ziel des Projektes ist es, Gewerbe und Handwerk in Wissenschaft und Forschung stärker zu verankern, insbesondere Gewerbe- und Handwerks-Themen zum Gegenstand von Forschung und Lehre zu machen. Unser Team unterstützt das IAGF, eine „lernende Organisation“ zu werden, um so langfristig eine tragfähige Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu sein. Durch das Forschungsprojekt soll die Wirkung des IAGF in den folgenden drei Bereichen verstärkt und sichtbar gemacht werden:

  • Scientific Community
    Aufbau und Stärkung der Reputation des IAGF als selbständige Forschungseinrichtung mit Fokus auf Gewerbe- und Handwerk, welche interdisziplinäre Forschung ermöglicht und durchführt.

  • Wirtschaftszweig Gewerbe und Handwerk
    Forschung mit Wirtschaftspartnern, sodass der Wirtschaftszweig einerseits ein besonderes Forschungsfeld darstellt und andererseits von den Ergebnissen, die durch wissenschaftliche Methoden erzielt werden, profitiert.

  • Interessierte und relevante Öffentlichkeit
    Das Projekt soll Bewusstsein für den Forschungsgegenstand bei der interessierten und relevanten Öffentlichkeit schaffen und durch Dissemination der Ergebnisse Entscheidungen (zB Rahmenbedingungen) informieren und unterstützen.

  •  

Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts wird von Alexander Kaiser und Florian Kragulj gemeinsam mit einem Team von wissenschaftlichen MitarbeiterInnen durchgeführt.

Zielsetzung

Mit Hilfe unterschiedlicher Methoden werden Daten auf Mikro-Ebene, d.h. auf individueller bzw. betrieblicher Praxis-Ebene, erhoben. Durch die Analyse dieser Daten werden induktive Theorien für die nächste Ebene (Meso) gebildet, getestet und adaptiert. Letztlich sollen diese Theorien auf die nächste Ebene gehoben werden und so größere Zusammenhänge (Wirtschaftszweig, gesellschaftliche Entwicklungen) beschreiben, erklären und vorhersagen können (grüne Schleifen in der Grafik).

Diese Erkenntnisse auf verschiedenen Ebenen sollen Entscheidungen informieren und unterstützen. Neben der Schaffung von Bewusstsein für den Forschungsgegenstand und der resultierenden Veränderung von Rahmenbedingungen (Makro-Ebene), bedeutet Forschung im Action Research Paradigma auch Intervention und Veränderung – also organisationales Lernen – auf der individuellen/betrieblichen Mikro- und der Meso-Ebene (rote Schleifen in der Grafik).

Dadurch werden soziale Systeme unterschiedlicher Größe zu lernenden Organisationen.

Eine Presseaussendung der WKO finden Sie hier.