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News zum Studium

  • Seit November 2018 gelten folgende Unterlagen als Prüfungsstoff:
    Europäisches und Öffentliches Wirtschaftsrecht I: Eberhard/Grabenwarter/Holoubek/Kröll/Lienbacher/Vranes: Europäisches und öffentliches Wirtschaftsrecht I, 12. Auflage, Springer 2018.

    Europäisches und Öffentliches Wirtschaftsrecht II: Eberhard/Grabenwarter/Holoubek/Kröll/Lienbacher/Vranes: Europäisches und öffentliches Wirtschaftsrecht II, 10. Auflage, Springer 2018.

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News zum Institut

Rückblick: Antrittsvorlesung von Prof. Stefan Storr

Am 14. Juni 2019 lud das Institut für Österreichisches und Europäisches Öffentliches Recht zur Antrittsvorlesung von Univ.-Prof Dr. Stefan Storr ein.

Zu Beginn der Veranstaltung stellten Vizerektor Harald Badinger und Departmentvorstand Michael Holoubek den Kollegen Stefan Storr und seinen beruflichen Werdegang mit sehr persönlichen Worten vor. Storr beschäftigte sich in seiner Antrittsvorlesung mit der Frage, ob der Staat aus verfassungs- und staatsrechtlicher Sicht lügen darf. Er machte ein Potpourri an Sachverhalten und gesetzlichen Bestimmungen zur Lüge aus. Auch der Staat lügt und es gibt Gesetze, die die Lüge verbieten und solche die es erlauben.

Aus verschiedenen verfassungs- und staatsrechtlichen Implikationen lässt sich ein an den Staat gerichtetes Rechtsprinzip herleiten, nicht lügen zu dürfen. Nur in Ausnahmefällen kann eine Lüge zulässig sein. So kann zB ein Ermittler mit einer falsche Legende ausgestattet werden, um ein Verbrechen aufzuklären oder um besondere Rechtsgüter wie das Recht auf Leben von Menschen zu schützen.

Ein freiheitlicher Staat ist auf tugendhafte Bürger und Bürgerinnen angewiesen, die sich von der Lüge nicht blenden lassen, sondern die Wahrheit suchen und wissen wollen.

19. Österreich-Seminar

Die 19. Auflage des bekannten "Österreich-Seminars" fand am 01. und 02. Juli 2019 als "Österreich-Bayern-Seminar" an der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.  An dem  Seminar beteiligt sind außer der Universität München die Universitäten Innsbruck, Salzburg und die WU. 

In dem Seminar können Dissertanden und Dissertandinnen  des Öffentlichen Rechts ihre Forschungsarbeiten vorstellen. Die Vorträge reichten von der Bekämpfung des illegalen Online-Glückspiels und der Differenzierung zwischen Glücksspiel und Sportwetten über die Rechte von Flüssen zum Behinderungsmarktmachtmissbrauch durch Immaterialgüterrechte in der Digitalökonomie. Abgerundet wurde das Programm mit einer Führung durch das beeindruckende Hauptgebäude der LMU München.

Neuerscheinung

GRC-Kommentar 2. Auflage

Die 2. Auflage mit allen Neuerungen seit 2014. Die praktische Bedeutung der Charta ist groß und wächst weiter: Fast 10 Jahre nach Inkraftreten des Vertrages von Lissabon ist die Grundrechtecharta fester Betsandteil der Rechtsprechung der europäischen wie der mitgliedstaatlichen Gerichtsbarkeit. Der vollständig überarbeitete Kommentar ist 2019 erschienen.