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Forschung

Forschungsprofil des IOER

Die Analyse der Möglichkeiten und Modelle der Wirtschaftssteuerung durch Rechtsgestaltung bildet das handlungsleitende Forschungsinteresse der wissenschaftlichen Tätigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IOER im Rahmen der Grundlagenforschung. Aus diesem Forschungsinteresse leitet sich unser charakteristisches Forschungsprofil ab, staatlich verantwortete Marktregulierung- und Marktgestaltung sowie staatliche Markttätigkeit als Wirkungsfälle der Rechtsgestaltung aus rechtsdogmatischer und rechtspolitischer Perspektive zu untersuchen. Dieses Profil wird maßgeblich durch drei Fragestellungen - Organisation, Verfahren und Instrumente der Wirtschaftssteuerung - strukturiert, die anhand unterschiedlicher "Referenzgebiete" bearbeitet werden.

Besondere Kennzeichen der Forschungstätigkeit des IOER sind die Betonung des Steuerungs- und Innovationsaspekts, die Verbindung von Rechtsdogmatik und Rechtspolitik, die insbesondere auch über rechtsvergleichende Forschungen hergestellt wird, sowie die Forschung aus dem Blickwinkel des "Rechtsgestalters" in Abgrenzung zum traditionellen juristischen Blickwinkel des "Richters".

Daneben ist das Institut seit jeher Anlaufstelle für die Expertise und wissenschaftliche Bearbeitung aktueller Fragestellungen des österreichischen und europäischen öffentlichen Wirtschaftsrechts im Besonderen sowie des Verfassungs- und Verwaltungsrechts im Allgemeinen. Diese die Grundlagenforschung ergänzende praxisorientierte Forschungstätigkeit stellt insbesondere die rechtsdogmatische und rechtspolitische wissenschaftliche Expertise in jenen Fragen der Rechtsgestaltung in den Mittelpunkt, die sich in unternehmerischen oder politischen Entscheidungsprozessen stellen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IOER haben ein ausführliches Positionspapier zur Forschung am IOER erarbeitet.