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Institut

Die Suche nach den Ursa­chen und Auswir­kungen der stei­genden Ungleich­ver­tei­lung von Arbeits-, Einkom­mens-, Vermö­gens- und Lebens­chancen hat sich in den vergan­genen Jahren zu einem der bedeu­tendsten Forschungs­ge­biete der Sozi­al­wis­sen­schaften entwi­ckelt. An der WU wird diese Entwick­lung sowohl in der Lehre als auch in der Forschung bereits seit längerer Zeit berück­sich­tigt. Somit ergeben sich hier ideale Voraus­set­zungen für die Grün­dung dieses Forschungs­in­sti­tutes.

Das Forschungs­in­stitut hat das Ziel, gesell­schaft­liche Ungleich­heit in ihren viel­schich­tigen Facetten zu analy­sieren. Der Fokus liegt hierbei in der empi­ri­schen Analyse. Ungleich­heiten haben nicht nur viel­fäl­tige Auswir­kungen auf die finan­zi­ellen Ressourcen der öffent­li­chen Hand, sondern auch auf die ökon­o­mi­schen und gesell­schaft­li­chen Entwick­lungen insge­samt. Inter­dis­zi­pli­näre Forschung ist daher ein Leit­ge­danke des Forschungs­in­sti­tutes.

Das Ziel ist, durch verstärkte natio­nale und inter­na­tio­nale Forschungs­ko­ope­ra­tion, durch Inten­si­vie­rung der Zusam­men­ar­beit mit den natio­nalen Forschungs­in­sti­tu­tionen (WIFO, IHS, OeNB, Statistik Austria, u.a.) sowie durch einschlägige Fach­ver­an­stal­tungen einen Forschungs­cluster für soziale, wirt­schaft­liche und ökol­o­gi­sche Ungleich­heiten in Öster­reich zu etablieren. Ein beson­deres Inter­esse gilt dabei der breiten Diskus­sion unserer Forschungs­er­geb­nisse mit der inter­es­sierten Öffent­lich­keit.