Vorlesen

Einkommen und Vermögen

Die Frage nach Einkommen und Vermögen beschäf­tigt sich vor allem mit Zusam­men­hängen und Abhän­gig­keiten zwischen den beiden Vertei­lungen. Wie wird man reich und welche Rolle spielen dabei Kapi­tal­ein­kommen?

Kontakt­per­sonen

Bis for wenigen Jahren konzen­trierte man sich vor allem auf Durch­schnitts­be­trach­tungen, die Daten­lage in Öster­reich ist dies­be­züglich sehr heraus­for­dernd. Die Einkom­mens­ver­tei­lung is relativ egalitär, wohin­gegen die Vermö­gens­v­er­tei­lung als stark konzen­triert charak­te­ri­siert werden kann. Die signi­fi­kante Konzen­tra­tion der Kapi­tal­ein­kommen geht mit diesem Umstand einher; die "klas­si­sche Klas­sen­tei­lung" ist weniger bedeu­tend, größ­eren Stel­len­wert hat der Konflikt zwischen "top 1%" vs. "bottom 99%"

Rolle der Kapi­tal­ein­kommen

Kapi­tal­ein­kommen sind in den offi­zi­ellen Statis­tiken nicht enthalten (Endbe­steue­rung), der House­hold Finance and Consump­tion Survey (HFCS) 2010 ermög­l­icht erst­mals eine Analyse von Mikro­daten. Die abge­lei­teten Ergeb­nisse:

  • für die unteren 95% spielt diese Einkunftsart keine Rolle

  • danach steigt die Bedeu­tung von Betriebs­ein­kommen und Vermie­tung stetig

  • das oberste 1% erzielt ein Drittel des Haus­halts­ein­kommen aus Kapital

Europas Eliten

In welchen Ländern leben die Top 1%? Wie kamen sie an die Spitze: Durch Arbeit oder Erbe? Erhöht Einkommen aus einer spezi­ellen Vermö­genska­te­gorie die Wahr­schein­lich­keit, an die Spitze der Vermö­gens­v­er­tei­lung zu gelangen? Wie unter­scheidet sich das Top 1% vom Rest der Vertei­lung nach sozio­-ö­ko­n­o­mi­schen Charak­te­ris­tika, hinsicht­lich

  • Bildung

  • Haus­halts­struktur

  • Erwerbs- und Alters­struktur

Gemein­same Vertei­lung

Arbeiter/innen vs. Rentiers? Ein Vergleich zwischen Rang in der Einkom­mens- und der Vermö­gens­v­er­tei­lung. Es kommt zu einer Häufung an den beiden extremen Rändern: Arm-Arm und Reich-­Reich; es besteht jedoch eine signi­fi­kante Anzahl von Haus­halten mit hohem Einkommen und kaum Vermögen. Vermögen ist mögl­i­cher­weise ein besserer Indi­kator für Leis­tungs­fäh­ig­keit als das Einkommen.

Aktu­elle Publi­ka­tionen