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Lange Nacht der Forschung 2018

Am 13. April fand die erste Lange Nacht der Forschung an der WU statt an der sich auch das Forschungsinstitut „Economics of Inequality“ aktiv mit der Station „Glück und Verteilung: Das Spiel des Lebens“ beteiligte. An unterschiedlichen Stationen, die alle Forschungsfelder des INEQ repräsentieren, wurden dem Publikum Themen der Gerechtigkeit und Verteilung näher gebracht.

In diesem selbst entwickelten Spiel wird der Lebenslauf von der Geburt weg, über die Ausbildung, die Arbeit, Familiengründung bis hin zu einer potentiellen Erbschaft durchgespielt. Anlehnung wurde dabei an dem bekannten Brettspiel „Spiel des Lebens“ genommen um an den genannten Stationen verschiedene Handlungsspielräume der Spieler/innen, abhängig von diversen Faktoren wie Bildung der Eltern, eigene (Aus-)Bildung, ausgeübter Beruf etc., aufzuzeigen, die durch aktuelle Forschungsergebnisse des INEQ empirisch untermauert wurden. Den Besucher/innen/n wurde durch spielerische Interaktion näher gebracht, wo Ungleichheiten entstehen, wie diese sich auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten auswirken und welche Ergebnisse sie produzieren.

Basierend auf 6 Ausgangscharakteren, die den Spieler/innen zu Beginn zugelost wurden, entwickelten sich unterschiedliche Lebensszenarien anhand derer vermittelt werden sollte, dass diverse Weichenstellungen des Lebens nicht nur von eigenen Entscheidungen, sondern von Faktoren außerhalb der eigenen Kontrolle abhängen. Diese Weichenstellungen hatten zum Teil signifikante Auswirkungen auf die Lebensrealitäten und die finanzielle Situation der Spieler/innen. Durch Plakate, auf denen die einzelnen Stationen genauer beschrieben waren, wurden die Lebensrealitäten der Spieler/innen mit tatsächlichen empirischen Ausmaßen verknüpft.

Fotos

von der langen Nacht der Forschung 2018