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Forschung

Die wirtschaftliche Integration der letzten Jahrzehnte hat zu einer starken Interdependenz ökonomischer Systeme geführt. Damit wächst auch die Bedeutung von Spillover-Effekten zwischen einzelnen Systemelementen (Firmen, Industrien, Regionen, Länder). Die Modellierung und Schätzung solcher Spillovereffekte im Gebiet der Internationalen Wirtschaft (z.B. grenzüberschreitende Nachfrageeffekte, Technologietransfer, Drittlandseffekte von Direktinvestitionen, Ausbreitung von Wirtschaftskrisen) unter Heranziehung und Weiterentwicklung räumlich ökonometrischer Methoden stellt einen der aktuellen Forschungsschwerpunkte des Instituts dar.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des Instituts befasst sich mit den Bestimmungsfaktoren und Wachstumseffekten von Direktinvestitionen (FDI). Die Direktinvestitionen der EU-15 nach Osteuropa und in verschiedene Entwicklungsregionen haben seit Mitte der 1990er Jahre stark zugenommen. Die Theorie nennt eine Vielzahl von FDI-Determinanten. Hier wird die statistische Robustheit dieser Faktoren mit einem Bayesianischen Ansatz untersucht, um die wichtigsten Bestimmungsgründe für FDI der EU-15 herauszufinden. Mit einer ähnlichen Herangehensweise wird der Stellenwert von FDI als Wachstumsfaktor analysiert.

Informationen zu den Publikationen sowie über laufende und abgeschlossene Projekte finden Sie in der WU-Forschungsdatenbank FIDES und im auf den individuellen Seiten der Mitarbeiter/innen des Instituts für Internationale Wirtschaft.